Posted by herr.filmtanz on Jun 28, 2014

White House Down [Rating]

[27.06.2014 #1356] White House Down (Action, USA, 2013)

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Für mich ist Filme anschauen wie eine Chemische Reaktion. Ich möchte gerne ein Element sein, welches mit dem Film wechselwirken kann. Nur beim Einsetzen einer Wechselwirkung werden in meinem Gehirn überhaupt Bilder und Gedanken zu dem Film im Langzeitgedächtnis gespeichert. Auf der anderen Seite hatte ich die Tage die Idee, mit einem Diktiergerät zu dokumentieren, was macht den das Gehirn, wenn keine Wechselwirkung mit dem Film stattfindet. Irgendwas denkt das Gehirn ja immer.

Dabei herausgekommen sind 10 Minuten Gedanken aus dem Kurzzeitgedächtnis, welche einfach nur der absolute Schwachsinn sind. Ich habe gerade gebrüllt vor Lachen beim anhören, viel unterhaltsamer als der Film selbst. Hier wird man selbst zu seinem eigenen Comedy-Star.

Das Projekt Diktiergerät hat sich wirklich gelohnt, und ich werde daran festhalten. Klar ist aber auch, setzt eine Wechselwirkung mit dem Film ein, und schaut der ganze Körper den Film (z.B. Holy Motors oder Flickering Lights), hat man keine Zeit zum Sprechen. Hier bietet es sich aber an, direkt nach dem Film die Gedanken zu konservieren. Blockbuster sind einfach nicht meine Welt, hier kann ich kein Element sein welches mit dem Film wechselwirkt. Ein spannendes Experiment war es, mit grossem Unterhaltungsfaktor am nächsten Tag, nimmt man sich selbst nicht zu ernst 😀

Und irgendwie zeigt dieses Experiment auch, wie sehr ich meine Arthouse-Welt liebe. Ohne Schmerz kann man Liebe nicht fühlen. Was ich mit chemischer Reaktion und ein Element des Filmes sein meinte, lässt sich am besten mit einem norwegischen Arthouse-Filmtitel ausdrücken “Salmer fra kjøkkenet (Kitchen Stories). Sofort setzen Gedanken und Bilder zu dem Film ein, und man ist von tiefstem Herzen einfach dankbar, dass sie im Herzen und im ganzen Körper für immer gespeichert sind 😀

Hier ein kleiner Auszug der Gedanken. Klar ist auf jeden Fall, dieses Experiment wird fortgesetzt 😀
… Schwer gelangweilt … widerlich … Die Kinder welche das White House besuchen dürfen wirken mit dem dicken Mann in der Mitte wie Comedy, Generation McDonald’s … Langweilig, Langweilig … Der Hookie Kater schaut auf die Leinwand und schüttelt sich die Ohren … Der Film verliert sich in Popcorn-Kino Details und konzentriert sich nicht … Die Hauptdarsteller spielen ihre Rolle ausgesprochen schlecht … Eine absolute Vollkatastrophe … Man kann sich immer hinter CGI verstecken … Aber hier geht das tüchtig nach Hinten los … Die Schauspieler fühlen nicht was sie spielen, nichts … Den einzigen Charakter den ich in dem Film fühlen kann ist das Mädchen … Ich muss morgen überlegen, wie ich das bewerten soll … Das mit unglaublich gelangweilt hatten wir gerade schon oder ? … Der Film zeigt die Macht eines einzigen Videos … Langweiliges Popcorn Kino … Kinder sind die Helden der Zukunft für das Vaterland … Gleich wird wieder der Hubschrauber starten, Achtung, Achtung … Viel Geld für nichts verschwendet …

Dem Washingtoner Polizisten John Cale (Channing Tatum) wurde gerade sein Traumjob verwehrt, für den Secret-Service als Personenschützer von Präsident James Sawyer (Jamie Foxx) zu arbeiten. Weil er seiner kleinen Tochter die schlechte Nachricht schonend beibringen will, nimmt er sie mit zu einer Besichtigungstour durchs Weiße Haus. Doch plötzlich wird der gesamte Gebäudekomplex von einer schwer bewaffneten paramilitärischen Gruppe gestürmt und besetzt. Während die Regierung ins Chaos stürzt und allen die Zeit davonläuft, liegt es an Cale, den Präsidenten, seine Tochter und das Land zu retten.
Regie: Roland Emmerich, Schauspieler: James Woods, Jamie Foxx, Maggie Gyllenhaal, Jimmi Simpson, Channing Tatum, Richard Jenkins, Jason Clarke, Joey King, Rachelle Lefevre, Lance Reddick

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