Posted by herr.filmtanz on Jul 7, 2014

Mama Africa – Miriam Makeba (Doku)

[06.07.2014 #1366] Mama Africa – Miriam Makeba (Dokumentation, Musik, Deutschland, Finnland, Südafrika 2011)

MamaAfrica_A1_Poster.eps

DokuTipp aus tiefstem Herzen – Miriam Makeba – Mama Africa, vollständiger Name “Zenzile Makeba Qgwashu Nguvama Yiketheli Nxgowa Bantana Balomzi Xa Ufun Ubajabulisa Ubaphekeli Mbiza Yotshwala Sithi Xa Saku Qgiba Ukutja Sithathe Izitsha Sizi Khabe Singama Lawu Singama Qgwashu Singama Nqamla Nqgithi”

Der Artikel Die Löwin schläft – zum Tod von Miriam Makeba in der Welt geht auch kurz auf ihren vollständigen Namen ein.

Mika Kaurismäki ist der Bruder des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki (einer meiner Arthouse lieblings Regisseure). In der Dokumentation Mama Africa nimmt er uns mit auf eine Reise, das Leben der herausragenden südafrikanischen Sängerin Miriam Makeba (* 4. März 1932 in Prospect Township, nahe Johannesburg, Südafrika; † 10. November 2008 in Castel Volturno, Italien) im Herzen zu atmen. Eine wirklich tolle Dokumentation über die unvergessene Miriam Makeba, eine ganz starke Frau, ihre Musik kann man bis tief ins Herz durchatmen, und irgendwie bleibt es auch nicht aus, dass man auf einmal klatschend und tanzend im Heimkino steht. Ganz Ganz toll, für diese Dokumentation muss ich Mika Kaurismäki sehr loben 😀

Ich habe euch noch Musikvideos mit Miriam Makeba unter den Trailer gepackt, das ist Musik für das Herz, Musik zum atmen und fühlen. Nehmt euch die Zeit für Miriam Makeba, mehr Liebe kann man in einer Musik nicht fühlen 😀 Tränen der Begeisterung waren es gestern, echte Tränen ganz tief aus dem Herzen und voller Hochachtung und tiefster Liebe :-)

Wer sich über das Leben von Miriam Makeba schlau machen möchte, dem sei auch der Beitrag auf Wikipedia empfohlen.

Miriam Makeba (1932-2008) war die erste afrikanische Musikerin, die zum internationalen Star avancierte. Sie hat Künstler auf der ganzen Welt inspiriert und ein weltweites Publikum begeistert. Ihr Leben lang setzte sie sich gegen das weiße Apartheid-Regime in ihrer Heimat ein und musste lange Zeit im Exil leben. Mit Hilfe von Harry Belafonte kam sie zunächst in die USA, wo sie u.a. bei der Geburtstagsfeier von John F. Kennedy auftrat, für Marlon Brando sang und mit ‘Pata Pata’ ihren ersten Welthit hatte. Den Lebensweg dieser außergewöhnlichen Künstlerin, die mehr als 50 Jahre musikalisch für Furore sorgte, stellt Mika Kaurismäki mit seltenen Archivaufnahmen und zahlreichen Interviews dar und zeichnet so mit ‘Mama Africa’ das beeindruckende Porträt des Weltstars Miriam Makeba, die die Hoffnung und die Stimme Afrikas verkörperte. Mit noch nie veröffentlichtem Archivmaterial und vielen Interviews mit ihren Wegbegleitern, darunter Harry Belafonte und Paul Simon, begeisterte der Film das Publikum im Kino sowie auf zahlreichen Festivals und gewann den 2. Publikumspreis im Panorama der Berlinale 2011.
Regie: Mika Kaurismäki, Darsteller: Paul Simon, Harry Belafonte, Nelson Mandela, Angélique Kidjo, Kathleen Cleaver, Miriam Makeba, Leopoldo Fleming, Nelson Lumumba Lee, Dorothy Masuka, Zenzi Lee, Abigail Kubeka, Zenzile Monique Lee, Lorraine Gordon, Hugh Masekela, William Salter, Joe Mogotsi, Lumumba Lee

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