Fahrraddiebe – Ladri di Biciclette (1946) | Kritik | ARTHOUSE CINEMA
Posted by herr.filmtanz on Aug 7, 2014

Fahrraddiebe – Ladri di Biciclette (1946) | Kritik

[02.08.2014 #1387] Fahrraddiebe – Ladri di Biciclette (Drama, Italienischer Neorealismus, Italien, 1948)

Ladri Di Biciclette

Wir bewegen uns auf den Straßen in Rom am Ende des zweiten Weltkrieges 1946. Ricci (Lamberto Maggiorani) hat Glück er findet einen Job als Plakatierer, um in dieser Armut das Überleben seiner Familie sichern zu können. Doch das Glück hat einen schnelles Ende, als ihm das Fahrrad, welches Bedingung für den Job ist, geklaut wird. Zusammen mit seinem Sohn Bruno (Enzo Staiola) begibt er sich in die Straßen Roms, um den Dieb und damit dass die Existenz sichernde Fahrrad zu finden.

Ich hatte mich noch nie mit Filmen des italienischen Neorealismus befasst. Die durch den Film hervorgehende Bereicherung ist in Worte kaum auszudrücken und die Realität, die Verzweiflung um das Überleben, ist so ergreifend und realistisch, dass mich der Film mit voller Wucht gepackt hat. Am Anfang hatte ich einen Gedanken zu dem Film, das Fahrrad kann als virtueller Hauptdarsteller betrachtet werden, man könnte fast sagen als ein Kind der Familie, welches entführt wird und man dann voller Schmerz zusammen mit Ricci und Bruno auf dem Bordstein sitzt, und konzentriert nach diesem so wichtigen Familienmitglied sucht.

Unglaubliche Verbitterung habe ich zusammen mit Ricci und Bruno mitgefühlt, als ich zusammen mit den beiden, mit suchendem scharfem Blick auf den Straßen Roms das Fahrrad gesucht habe, und mir die Tränen geflossen sind. Ich spreche Regisseur Vittorio De Sica meine absolute Hochachtung aus tiefstem Herzen aus, für diese Reise ins Jahr 1946 nach Rom.

Die Kritik von Joachim Kurz zu dem Film auf Kinozeit

Regie: Vittorio De Sica, Schauspieler: Lamberto Maggiorani, Enzo Staiola, Lianella Carell, Gino Saltamerenda, Vittorio Antonucci

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