Gepostet von herr.filmtanz am Jun 20, 2013

Lars und die Frauen

lars_und_die_frauen
Ein meisterhafter Arthouse Film der mich Gestern sehr beeindruckt und mich zum Nachdenken angeregt hat. Was passiert in unserer Gesellschaft mit Menschen die nicht 100% rund laufen, sich psychologisch auffällig verhalten oder einfach anders sind ? Sie werden von uns einfach ausgeblendet oder im schlimmsten Fall einfach weggesperrt. Hilfe haben solche Menschen nicht zu erwarten von unserer Gesellschaft. Es sind halt Verrückte, denen ist nicht zu helfen. In Bezug auf Lars könnte man sagen, es ist ein Perverser der unter Wahnvorstellungen und dazu unter Angst vor kleinstem körperlichen Kontakt leidet. Was aber passiert, wenn sich die Menschen einer ganze Gemeinde in eine Lars-Therapie-Stadt wandelt, in der alle Bürger mitwirken, zeigt dieser Film in fantastischer Art und Weise. Ich könnte mich bei manchen Szenen kaum entscheiden, ob ich lachen oder weinen soll. Es ist auch ein Lars im Wandel der die Film besonders macht und eine gelungenes Ende des Films, für den man dem Regisseur Craig Gillespie danken kann. Ein Arthouse Film bei dem ich auch für mich selbst etwas mitnehmen konnte :-)

Macht Liebe blind? Die Antwort gibt diese schräge, Oscar®-nominierte Außenseiter-Komödie. Sonderling Lars (Ryan Gosling) ist so scheu, dass selbst sein Bruder Gus (Paul Schneider) und seine Schwägerin Karin (Emily Mortimer) kaum Kontakt zu ihm haben. Bis er ihnen überraschend seine Verlobte Bianca vorstellt – für ihn ist sie eine bildschöne Brasilianerin, für seinen Bruder Gus und seine Schwägerin Karin– eindeutig eine lebensgroße Puppe aus Silikon! Irritiert holen sie sich Rat bei der Ärztin Dr. Dagmar (Patricia Clarkson) ein, die eine überraschende Diagnose stellt: Lars kann nur geholfen werden, wenn sie und die ganze Gemeinde Lars‘ Freundin behandeln, als sei Bianca tatsächlich lebendig. Ein scheinbar einfacher Plan mit kuriosen Folgen.

Genre: Romanze, Comedy
Regie: Craig Gillespie
Schauspieler: Ryan Gosling, Patricia Clarkson, Emily Mortimer, Paul Schneider
Produktionsland: Kanada, USA
Kinostart: 2008
Laufzeit: 106 Minuten
FSK: 0

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