Posted by herr.filmtanz on Aug 26, 2014

Hachikō – Eine wunderbare Freundschaft | Lasse Hallström | Kritik

[20.08.2014 #1406] Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft (A Dog’s Story, Drama, USA, 2009)

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ハチ公 (Hachikō) erzählt die wahre Geschichte eines japanischen Akita-Hunds, welcher in Japan als Inbegriff der Treue gilt. Es handelt von dem Hund Hachikō, welcher nach dem Tod des Professors, seines Herrchens, noch fast 10 Jahre am Bahnhof unter intensiver Trauer auf ihn gewartet hat. Eine Geschichte welche das Herz nicht tiefer ergreifen kann. Hollywood hat diese Story -ich hoffe jeder liest die echte Geschichte zu Hachikō-, hier in einem Remake verfilmt.

Besonders wenn es um die Symbiose von Mensch und Tier auf diesem wunderbaren Planeten Erde geht, muss ich in Bezug auf die mathematisch gesehene Unstetigkeitsstelle des weinenden Herzens der Menschen, welches bei mir keine solche kennt, mir große Sorgen machen. Ich rede von Menschen die offenbar bei der Trauer eines Hundes weinen können wie ein Schlosshund oder auch bei dem Tod der eigenen Katze intensiv trauern. Ich möchte damit sagen, dass es auch nach der Unstetigkeit einen Platz für andere Lebewesen im Herzen geben muss und sollte. Wer zieht die Grenze für Tiere die wir süss finden im harten Kontrast zu Tieren, dessen Leid andere Menschen zu ihrem eigenen Glück und dem Leid anderer Lebewesen in Kauf nehmen ?

“Eine wunderbare Freundschaft” ist ein Film welcher mich mit dem Hauptdarsteller Hachikō unglaublich gefesselt hat. Er spielt sogar Richard Gere komplett in den Schatten, und spricht mit solch einer Ehrlichkeit, Treue und Liebe direkt ins Herzen der Menschen. Man kann sehr lange trauern, sollte sein Herz aber auch für andere Lebewesen öffnen.

Dieser Film über ハチ公 (Hachikō) ist im besonderen auch ein Film über die Symbiose von Menschen und Tieren auf diesem Planeten, ein sich achten, ein Film zum weiter Fühlen und Denken, mit der Schlagkraft unter intensiven Tränen und der Liebe zu allen Lebewesen im Herzen.

Als Professor Parker (Richard Gere) eines Tages nach der Arbeit einen herrenlosen Hundewelpen am Bahnhof findet, ahnt er noch nicht, dass dies der Beginn einer ganz besonderen Freundschaft ist. Während seine Frau (Joan Allen) den kleinen japanischen Akita-Hund sehr zögerlich aufnimmt, wird Parkers Herz von Hachiko im Sturm erobert. Schon bald begleitet ihn der aufgeweckte Hachiko jeden Tag zum Bahnhof und holt ihn am Abend wieder ab. Bis er eines Tages vergeblich auf die Rückkehr seines Herrchens wartet.
Feinfühlig, berührend und humorvoll: Lasse Hallströms ‘Hachiko’ handelt von tiefem Vertrauen und einer wunderbaren Freundschaft. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte, durch die Augen eines einzigartigen Hundes erzählt.
Regie: Lasse Hallström, Schauspieler: Joan Allen, Richard Gere, Sarah Roemer, Erick Avari, Jason Alexander

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