Posted by herr.filmtanz on Jul 1, 2013

Essential Killing

Essential-Killing

Zunächst dachte ich so bei mir, nicht schon wieder ein Film mit Gefangenen in orangen Overroals mit schwarzen Säcken über dem Kopf und dazu Folterszenen am Stück. Zum Glück stellen diese Szenen aber nur die Einleitung dar. Vielmehr ist es ein fesselnder Film über einen Mann der auf der Flucht ist und sich durch die Wildnis kämpft. Mit zum Teil verstörenden Bildern in Bezug auf die Beschaffung von Nahrung. Dazu bekommt der Zuschauer eine tolle Kameraarbeit geboten, was besonders wichtig bei dem Film ist, da Mohammed in dem Film keinen Ton spricht.

Mohammed (Vincent Gallo) will leben! Mit aller Kraft kämpft er sich durch die eisige Hölle einer feindlichen Schneewelt, irgendwo in Osteuropa. Amerikanische Soldaten sind ihm dicht auf den Fersen. Sie haben ihn in den Schluchten seiner afghanischen Heimat eingefangen, gefoltert und verschleppt, denn er hat drei von ihnen getötet. Jetzt ist er auf der Flucht. In dieser abweisenden, kältestarren Weite gibt es nur eines: am Leben bleiben. Laufen, sich wärmen, essen, sich verteidigen und töten – immer wieder töten, um nicht zu sterben. Gejagt wie ein wildes Tier kämpft sich der Mann weiter und weiter.

Genre: Thriller, Kriegsfilm
Regie: Jerzy Skolimowski
Schauspieler: Vincent Gallo, Emmanuelle Seigner, Nicolai Cleve Broch
Produktionsland: Polen , Irland , Frankreich , Norwegen , Ungarn
Kinostart: 2011
Laufzeit: 83 Minuten
FSK: 16

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