Gepostet von herr.filmtanz am Jul 3, 2013

127 Hours

127
Der Film ist selbst nach sehr vielen Monaten plötzlich wieder mit seinen gewaltigen Erinnerungen und Bildern im Gehirn. Aron Ralston liebt das Abenteuer und das Klettern, Arbeitswoche überstanden und ab in den Canyon, Mountainbiken und Klettern. Er kennt sich hier aus und scheint schon oft diese Location besucht zu haben. Ein Ort an dem er in der Menschenleere zu sich selbst finden kann. Abspannen und es mit dem Mountainbike richtig krachen lassen, einfach super. Dabei trifft er direkt auch noch zwei hübsche Mädels, mit denen er kurz klettern und baden geht (wunderbare Location) und mit ihnen, für nach seiner Tour, Kontaktdaten austauscht. Besser könnte das einfach nicht kommen für ihn, denkt man zu diesem Zeitpunkt. Auch wenn er hier bestimmt schon sehr oft solch eine Tour und das Klettern durch die Fellsspalten in fantastischer Art und Weise absolviert hat, passiert es, er rutsch ab und wird eingeklemmt. Ein Moment an dem einem, und bestimmt nicht zum letzten mal in dem Film, der Atem stehen bleibt. Soviel zu den ersten 16 Minuten des Films.

Ab diesem Zeitpunkt beginnen einer der intensivsten Filmminuten die ich je gesehen und mitgefühlt habe. Ich möchte hier keine weiteren Hinweise geben was in den folgenden Minuten passiert in dem Film. Soviel sei auf jeden Fall gesagt. Schaut euch den Film an, er wird euch nie wieder aus dem Kopf gehen. Zu verdanken haben wir dieses im besonderen der schauspielerischen Leistung von James Franco. Es ist eine galaktische Leistung mit welcher Intensität und Authentizität James Franco seine Situation direkt in das Gehirn des Zuschauers transportiert.

Zum Schluss frage ich mich auch nach Monaten noch zu mir selbst „Was hätte ich in diese Lage geraten besser oder anders gemacht“ und ich sage „NICHTS“.

‚127 Hours‘ ist die wahre Geschichte des Abenteurers und Kletterers Aron Ralston (James Franco), der während einer Tour durch den Bluejohn Canyon Utahs in eine dramatische Situation gerät. Sein Arm wird bei einer Kletterpartie von einem gelösten Felsbrocken in einer isolierten Felsschlucht eingeklemmt. Aron ist allein und hat niemandem eine Nachricht hinterlassen, wo er im Canyon unterwegs ist. Fünf Tage lang hofft er und versucht alles, um sich zu befreien, bis er schließlich erkennt, dass er all seinen Mut zusammen nehmen muss, ….. Während diesen 127 Stunden ruft sich Ralston seine Familie, seine Freunde und die zwei Wanderer (Amber Tamblyn und Kate Mara), die er kurz vor seinem Unfall traf, ins Gedächtnis.

 

Genre: Drama, Thriller, Abenteuer, Biografie
Regie: Danny Boyle
Schauspieler: James Franco, Amber Tamblyn, Kate Mara
Produktionsland: USA, Großbritannien
Kinostart: 2011
Laufzeit: 94 Minuten
FSK: 12

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