Posted by herr.filmtanz on Aug 19, 2013

Der Hüter des Lichts

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Wie jetzt “Indiana Jones” ? Alles klar Herr Blendentanz 😉

Jack Frost kenne ich natürlich noch aus meiner Kindheit, damals hieß der Peterchen Frost bei mir. Und der böse Boogeyman Pitch hatte in meiner Kindheit den Namen ‘Schwarzer Mann’. Der böse schwarze Mann, diese schwarze Gestallt die bei den Kindern die Albträume auslöst. Es heißt ja auch “Wer hat Angst vorm schwarzen Mann”. Aber bei den Kindern in den USA die Heute aufwachsen, kann ich mir gut vorstellen, dass die höchstens den Weihnachtsmann und den Osterhasen kennen, weil es da Geschenke gibt. Die beiden kommen aber gleich auch noch mit in das Team :-)

Weihnachtsmann, Osterhase, Sandmann, Zahnfee erhalten durch Peterchen Frost Unterstützung um gemeinsam gegen den schwarzen Mann zu kämpfen. Berufen wurde Peterchen Frost zu dieser Aufgabe vom ‘dem Mann im Mond’ :-)

Man könnte meinen, nu hat der Blendentanz komplett den Verstand verloren :-)

Besonders gelungen fand ich hier den Weihnachtsmann, so mehr der Typ im handlichen Schrankformat, beide Arme mit Tattoos ausgestattet und mit einem russischen Akzent versehen :-) Aber auch der Sandmann macht einfach unglaublich Spass. Wo der Sandmann, er kann ja nicht sprechen, in verschiedenen Szenen versucht Alarm zu schlagen, das war einfach zum Brüllen komisch animiert. Eine Szene bei der ich auch jetzt noch laut lachen kann :-)

Der Film macht mit seiner wunderbare Dynamik und den Witz auch den großen Kindern Spass. Ein perfekter und unkomplizierter Film, der in einen Sonntag Nachmittag passt als Vorfilm. Mit richtig Speed präsentiert er sich auf der Leinwand. Und irgendwie hatte ich auf einmal den Eindruck jede Menge parallelen zu sehr bekannten Filmen zu sehen.

Die Animations-Künstler scheinen hier aber mit voller Wucht mit dem Kopf gegen das Regal mit Action, Sci-Fi und Abenteuer Filmen gelaufen zu sein. Anders ist das nicht zu erklären, dass man hier auf einmal an “Indiana Jones” und Matrix denken muss. Aber auch das Denken an Yoda in der Gestallt vom Sandmann bleibt hier irgendwie nicht aus. Auch Elemente aus weiteren bekannten Filmen sind auf einmal aus dem Gehirn-Film-Speicher präsent.

Der Film schafft keine gekonnten neuen Elemente. Was er aber kann ist unkompliziert mit viel Spass und Speed zu unterhalten. In Sachen 3D habe ich aber den Eindruck, dieses Werkzeug braucht der Film nicht zwingend für seine Wirkung. Der Film ist mit 3.5/5 Sternen sehr gut bedient. Wer aber nach Animation der Extraklasse sucht, ist mit dem galaktisch tollen Film Merida in jeder Hinsicht besser bedient. Hier ist 3D dann aber ein Muss.

Von Kindern verehrt und geliebt, von Erwachsenen als Märchen abgetan: Der Weihnachtsmann Nicholas St. North (im englischen Original gesprochen von Alec Baldwin), der Osterhase E. Aster Bunnymund (Hugh Jackman), der Sandmann und die Zahnfee Tooth (Isla Fisher) sind die ‘Hüter des Lichts’, die über einzigartige, fantastische Fähigkeiten verfügen. Gemeinsam stellt sich das Team dem hinterhältigen Boogeyman Pitch (Jude Law), der plant, mit einer Armee aus Albträumen, die Erde in die Finsternis zu stürzen, indem er mit Angst die Hoffnungen und Träume der Kinder zerstört. Doch die Gruppe kämpft nicht allein: Der eigensinnige, junge Jack Frost (Chris Pine) schließt sich ihnen an, um die finsteren Pläne von Pitch zu zerstören. Mit vereinten Kräften sind die Helden unserer Kindheit eigentlich unschlagbar, doch werden sie auch über Pitch triumphieren?

Originaltitel: Rise of the Guardians
Genre: Animation, Abenteuer
Regie: Peter Ramsey
Schauspieler: Chris Pine, Isla Fisher, Alec Baldwin
Produktionsland: USA
Kinostart: 2012
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: 6

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