Posted by herr.filmtanz on Apr 23, 2017

GLEISSENDES GLÜCK | Martina Gedeck | Ulrich Tukur | Sven Taddicken | Film-Tipp

Martina Gedeck, welche in DIE WAND herausragend ihr Können gezeigt hat, spielt hier eine verzweifelte und missbrauchte Ehefrau, auf der Suche nach GLEISSENDEM GLÜCK.

Wo ist nur das Glück geblieben? In jeder ihrer schlaflosen Vorstadtnächte stellt sich Helene Brindel (Martina Gedeck) die gleiche Frage. Gefangen in der scheiternden Ehe mit ihrem Mann Christoph (Johannes Krisch), scheint selbst ihr geheimer Komplize Gott sie verlassen zu haben. Bis sie im Radio den Ratgeberautoren Eduard E. Gluck (Ulrich Tukur) hört, der Helene mit seiner kurzweiligen Theorie über das Glück fasziniert.

Am nächsten Tag liest sie sein Buch, schreibt ihm einen Brief und besucht ihn schließlich bei einem seiner Vorträge. Dem ersten Treffen folgt ein Abendessen und schnell fühlen sich die zwei sehr unterschiedlichen Menschen zueinander hingezogen. Doch hinter seiner humorigen Fassade kämpft Gluck mit seinen eigenen Dämonen – und die Begegnung mit Helene macht ihm das auf drastische Weise bewusst. Trotzdem keimt Hoffnung auf, denn ganz entfernt erblicken beide unverhofft den Schimmer eines gleißenden Glücks.

Kritik von Harald Mühlbeyer auf Kino-Zeit zu diesem Werk von Sven Taddicken (EMMAS GLÜCK).
“Eine Frau zwischen zwei Männern und auf der Suche nach Gleißendem Glück: Sven Taddicken verfilmt den Roman Gleißendes Glück von A. L. Kennedy, die Geschichte einer Provinz-Frau, die in einer gewalttätigen Ehe gefangen ist und sich einem hochintelligenten Neuropsychologen annähert, der sich aber auch als Wichser herausstellt.
Ach, eigentlich eine einfache Geschichte – aber so kraftvoll, so zart, so intensiv, so wahrhaftig erzählt!” ⭐ Kino-Zeit

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Regie: Sven Taddicken
Drehbuch: Sven Taddicken
Hauptdarsteller: Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Hans-Michael Rehberg, Johannes Krisch, Imke Büchel
Genre: Drama
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2016
Kinostart: 20.10.2016
DVD-Start: 21.04.2016

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