Gepostet von herr.filmtanz am Mrz 31, 2017

Sønner av Norge – Sons of Norway | Sven Nordin | Jens Lien | TV-Tipp am Fr.

Es rebelliert sich schlecht, wenn der eigene Vater noch lauter dagegen ist, als man selber. Als der Punk in den späten 70ern die Vororte von Oslo erreicht, hört Nikolaj (Åsmund Høeg) zum ersten Mal die ‚Sex Pistols‘. Eine musikalische Offenbarung, die sein Leben verändert. Doch es ist nicht leicht gegen das Establishment zu sein, wenn der eigene Vater (Sven Nordin) ein waschechter Hippie ist, der seinen Sohn zum Sommerurlaub ins Nudistencamp schleppt und auch mal den Schuldirektor zusammenfaltet 😀

Fr. 31.03.2017, um 21:10 Uhr auf ONE.
Von Jens Lien, mit Sven Nordin und Åsmund Høeg,
(Drama, Komödie, Norwegen, 2011)

Sons_of_Norway-1

‚Sons of Norway‘ ist ein Film über Rebellion, Punk Rock und Vorstadtmief mit einer Prise extra trockenem skandinavischem Humor. Eine schreiend-komische, ergreifend-mitreißende und skurrilaußergewöhnliche Vater-Sohn Geschichte. Mit einem Gastauftritt von Johnny Rotten, dem britischen Sänger der ‚Sex Pistols‘. Der neue Film von Jens Lien (‚Anderland‘ 2006) ist skandinavisches Kino par excellence. Er vereint all das, was Filme aus Norwegen & Co. so besonders und liebenswert macht: mächtig schräge, herzensgute Charaktere; eine Story, bei der man sich vor Lachen auf den Boden schmeißt, die einen aber auch zum Nachdenken bringt, und ein Soundtrack, der gleich in Ohren und Knie geht. ‚Sons of Norway‘ ist neben der herrlich spleenigen wie charmanten Geschichte um Nikolaj und seinen antiautoritären Hippie-Vater vor allem auch ein krachiges Tribut an den Punk und die legendären ‚Sex Pistols‘. In der Rolle von Hippie-Vater Magnus glänzt Sven Nordin, bekannt aus ‚Elling‘ (2001), als Idealbesetzung. Für das Drehbuch ist Nikolaj Frobenius verantwortlich, der Film basiert auf seinem autobiografischen Roman ‚Theory and Practice‘. Der renommierte norwegische Drehbuchautor und Schriftsteller hat bereits das Originaldrehbuch von ‚Insomnia – Schlaflos‘ (USA 2002) mit dem Titel ‚Insomnia – Todesschlaf‘ (Norwegen 1997) verfasst.

Print Friendly
Einen Kommentar schreiben

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *