Posted by herr.filmtanz on Sep 21, 2013

Die Tür (Mads Mikkelsen)

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Während sich der Maler David Andernach (Mads Mikkelsen) mit einer anderen Frau vergnügt, geschieht das Unglück im Garten des Familienhauses. Die Tochter stürzt beim fangen eines Schmetterlings in den Pool und stirbt. Ein Ereignis, das David Andernach fünf Jahre in Selbsthass und Verzweiflung treibt. Auch seine Frau verliert er durch dieses tragische Ereignis. David Andernach währe lieber Tod, als mit dieser schweren Last weiter zu Leben.

Durch eine mysteriöse Tür gelangt er in sein altes Leben zurück. Wir sehen wieder den älteren Nachbarn, der lautstark schreit “Mittagsruhe”. Es ist genau der Moment kurz bevor seine Tochter im Pool ertrinken wird. Er rennt los und rettet seine Tochter. Ein mysteriöse Tür, die das Familienglück wieder hergestellt hat. Wirklich ? Ist es ein Glück von Dauer ?

Ganz wichtig bei diesem fantastischen Film ist, dass ich hier nicht Spoiler. Ich möchte aber ein paar Tipps geben und euch dann in den Film entlassen :-)

Geht man durch eine Tür fünf Jahre zurück ins sein altes Leben, ist da nicht … (ups) … ? Glaubt ihr nicht das z.B. Tochter und Mutter irgendwie fühlen, dass hier etwas nicht stimmt ? Die Tür hat sich nicht aus dem Nichts geöffnet und ist dann verschwunden, sie steht immer zur Verfügung. Auch andere Menschen haben den Wunsch, gemachte Fehler zu korrigieren.

Der Film bleibt über die gesamte Spielzeit ultra spannend, man dürstet gerade zu die Auflösung zu erfahren und kann es einfach kaum noch aushalten. Ich mag mein Gehirn, wenn ich auch noch nach vielen Tagen über einen Film nachdenken kann und es Spass macht :-) Der Film ist bestes Arthouse-Kino aus Deutschland, einfach ganz grosse Klasse :-) Ich empfehle jeden unbedingt diesen Film anzuschauen. Es ist ein wunderbarer Film fürs Gehirn :-)

Was wirklich unmöglich machbar ist in dem Film, sich jemand anderen als Mads Mikkelsen in der Hauptrolle vorzustellen. Sein Gesicht und seine Schmerzensmimik durchdringt die Leinwand unglaublich fantastisch. Laut Aussagen bei Kino-Zeit soll Mads Mikkelsen die Rolle sofort zugesagt haben. Man spürt seine unglaubliche Spielkraft in dieser Rolle jede Sekunde. Es ist der fantastische Schmerzensmann Mads Mikkelsen (so nennt ihn mein Lieblings-Filmkritiker Joachim Kurz von Kino-Zeit) den ich so Liebe :-)

Der Maler David Andernach (Mads Mikkelsen) ist auf der Höhe seines Erfolgs, als ein tragisches Unglück von einer Sekunde auf die andere alles verändert. Während er seine schönen Nachbarin Gia (Heike Makatsch), mit der er eine Affäre hat, besucht, ertrinkt sein Töchterchen Leonie im Pool seines Hauses. Von Schuldgefühlen gepeinigt, bekommt David sein Leben nicht mehr in den Griff, zumal seine Frau Maja (Jessica Schwarz) ihm nicht verzeihen kann. David, völlig am Ende, will sich umbringen, als er unerwartet eine verborgene Tür in die Vergangenheit entdeckt. Durch sie gelangt er zurück zu dem alles entscheidenden Augenblick und erhält so die Möglichkeit, seine Tochter zu retten. Doch die Glück verheißende Chance auf einen Neuanfang entpuppt sich bald als Horrortrip, denn die Vergangenheit birgt dunkle, verhängnisvolle Geheimnisse.

Genre: Drama, Thriller, Mystery
Regie: Anno Saul
Schauspieler: Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz, Valeria Eisenbart
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2009
Laufzeit: 103 Minuten
FSK: 16

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