Posted by herr.filmtanz on Jun 24, 2017

DIE HÄNDE MEINER MUTTER | Florian Eichinger

“Sowas gibt man nicht mal zu, wenns wahr wäre.”, sagt der Vater (Heiko Pinkowski) zu seinem Sohn (Andreas Döhler). Florian Eichinger verdient großes Lob für sein Werk DIE HÄNDE MEINER MUTTER. Das Thema Kindesmissbrauch durch Mütter so offen und filterlos und unaufdringlich auszusprechen, ist mehr als mutig und wichtig. Und das ist erst der Anfang des Blickes in den Abgrund. Andreas Döhler umspannt die Aura einer als Kind missbrauchten und gebrochen Seele mit einer Einfühlungsgabe in seine Rolle, dass man weinend in einer Ecke kauert. Ein Blick in seine Augen reicht, um den Schmerz seiner Seele zu fühlen.

Ein Familientreffen auf einem Schiff wird zum Wendepunkt im Leben des 39-jährigen Ingenieurs Markus. Als sein Sohn Adam (4) von der gemeinsamen Toilettenpause mit Großmutter Renate eine kleine Schnittwunde davonträgt, erinnert sich Markus zum ersten Mal daran, was seine Mutter ihm angetan hat, als er selbst noch ein Kind war. Markus und seine Frau Monika sehen sich mit einer undenkbaren Wahrheit konfrontiert, einem Vergehen, das man einer Mutter nicht zugetraut hätte.

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Regie: Florian Eichinger
Drehbuch: Florian Eichinger
Kamera: Timo Schwarz
Schnitt: Jan Gerold
Musik: André Feldhaus
Hauptdarsteller: Jessica Schwarz, Heiko Pinkowski, Andreas Döhler, Karin Pollitt, Ursula Werner
Genre: Drama
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2016

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