Posted by herr.filmtanz on May 13, 2013

Oskar und die Dame in Rosa

oscar

Die Dame in Rosa’ (Michèle Laroque) stolpert in einem Hospital im wahrsten Sinne über den schwer kranken 10-jährigen Oskar (Amir Abdelmoumen). Mit ihrer energischen Art bringt sie den verschlossenen Jungen zum Lachen. Fortan will Oskar nur noch mit ihr reden. Mit einem Trick erfüllt der Doktor (Max von Sydow) seinen großen Wunsch: Er engagiert Rose kurzerhand als Pizzalieferantin für die Klinik mit Sonderauftrag ‘Oskar’. Täglich besucht sie nun den Jungen und zwischen beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Um Oskar auf andere Gedanken zu bringen, schlägt sie ihm ein Spiel vor: Er soll sich vorstellen, dass er an jedem einzelnen Tag soviel erlebt wie andere in zehn Jahren. Dank Roses Hilfe erobert sich Oskar in den nächsten zwölf Tagen sein Leben zurück. Mit der gleichaltrigen Peggy Blue erlebt er die erste Liebe, er wird reifer und weise. Noch ahnt Rose nicht, in welchem Maße die Begegnung mit Oskar auch ihr eigenes Leben beeinflussen wird.

Es ist ein liebevoller, einfühlsamer und fantasievoller Film. Mich hat der Film absolut mitgerissen. Die Art wie hier an das Thema Krebs und Kinder herangegangen wird ist ein ganz anderer, als den Zuschauer auf eine Dauerheulreise von über eine Stunde zu entführen. “Die Dame in Rosa” gespielt von Michèle Laroque ist hier einfach ganz wunderbar besetzt :-) Ein Film der nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Originaltitel: Oscar et la dame rose
Genre: Drama
Schauspieler: Michèle Laroque, Amir Abdelmoumen, Max von Sydow
Regie: Eric-Emmanuel Schmitt
Produktionsland: Belgien, Kanada, Frankreich
Kinostart: 2010
Laufzeit: 105 Minuten
FSK: 6

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