Posted by herr.filmtanz on Nov 8, 2017

WERNER NEKES – Das Leben zwischen den Bildern | Ulrike Pfeiffer | Kino-Tipp

Wer ist Johnny Flash? Der Experimentalfilmmacher Werner Nekes fühlt sich an, wie das bildliche Gegenstück zu den Klangräumen des Künstlers Helge Schneider. Werner war ein Sammler optischer historischer Objekte und Helge sammelt und spielt seltene Klanginstrumente. Werner Nekes hatte eine Oberhausener-Mülheimer (Ruhr) Künstlergruppe gegründet, mit dabei Helge Schneider. Wenn dann die Worte “3000 Jahre Lichtbildnerei” fallen, bekommt meine die das Optische liebende Seele definitiv innerliches Hüpfen der Vorfreude auf die Dokumentation ‘WERNER NEKES – Das Leben zwischen den Bildern ‘ von Ulrike Pfeiffer. ‘WERNER NEKES – Das Leben zwischen den Bildern startet am 09.11.2017 in unseren Kinos. 

Kino-Zeit Kinofinder – Werner Nekes

“Nekes’s legendärster Film war die in Mülheim gedrehte Schlagerfilmparodie “Johnny Flash”, die 1987 in die Kinos kam. Dafür holte Nekes den Musiker Helge Schneider als arbeitslosen Elektriker Jürgen Potzkothen erstmals vor die Kamera und machte ihn deutschlandweit bekannt.”, schreibt die Süddeutsche Zeitung zum Tod des Künstlers in diesem lesenswerten Artikel.

Werner Nekes’ Sammlung von optischen Apparaten (viele davon auch aus der Zeit vor dem Kino) umfasste am Ende mehr als 40.000 Objekte. Sein Interesse galt bei seinen Filmen immer wieder der Erforschung der Wahrnehmung und der Erschaffung einer kinematographischen Wirklichkeit. Mithilfe von Gesprächen mit Kollegen und Freunden des Künstlers (wie Helge Schneider, Alexander Kluge und Bernd Upnmoor) forschte die Regisseurin Ulrike Pfeiffer dem Leben und Werk Werner Nekes’ hinterher. (Moviepilot)

Werner Nekes (1944 – 2017) ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Experimentalfilmmacher. Sein Werk umfasst 100 avantgardistische Filme unterschiedlicher Längen, die mit zahlreichen Auszeichnungen dekoriert wurden. Eng verbunden mit seinem filmischen Werk ist seine große kinematographische Sammlung, die 40.000 Objekte aus der Vorgeschichte des Kinos sowie zu Phänomenen der optischen Wahrnehmung umfasst und weltweit einzigartig ist. Der Film „Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern“ zeigt einen Querschnitt von Nekes Filmwerk und führt einige besondere Schätze aus seiner Sammlung vor. Es wird gezeigt, wie eng Nekes zwischen den Bildern lebte, die ihn umgaben und die er selbst erschuf. In Gesprächen mit Alexander Kluge zeigt sich Nekes als kompetenter Filmwissenschaftler und umtriebiger Erforscher der Wahrnehmung, auch die enge Zusammenarbeit mit Helge Schneider und Christoph Schlingensief thematisiert der Film

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Werner-Nekes

Regie: Ulrike Pfeiffer
Genre: Dokumentarfilm
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2017
Kinostart: 09.11.2017

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