Posted by herr.filmtanz on Dec 1, 2017

CLAIR OBSCUR | Yeşim Ustaoğlu | Kino-Tipp

Das auf dem Filmfest München gezeigte Werk CLAIR OBSCUR, von der türkischen Regisseurin Yeşim Ustaoğlu, fühlt sich durch die grandiose Bildsprache, die Darsteller und der Thematik interessant an. In ihrem Regiestatement führt sie dazu Folgendes aus: “Clair-Obscur untersucht diese Strukturen und Krankheitsbilder einer sich wandelnden Türkei anhand von zwei Frauen – Chehnaz und Elmas, einer Ärztin und ihrer Patientin. Dabei geht es mir im Besonderen auch um die Auswirkungen dieser Strukturen auf den Körper, um Sexualität und um die Entdeckung der eigenen Persönlichkeit.” – Kinostart 07.12.2017

Kino-Zeit Kinofinder – Clair Obscur

Es scheint, als hätten Shenaz und Elmas wenig miteinander gemeinsam. Shenaz arbeitet als Psychotherapeutin an der türkischen Mittelmeerküste, lebt in einem schmucken Heim und führt – vermeintlich – eine stabile Beziehung. Elmas wurde als Teenagerin mit einem viel älteren Mann verheiratet, ist ihm widerwillig sexuell zu Diensten und kümmert sich unter Aufsicht ihrer Schwiegermutter um alle Haushaltsangelegenheiten. Doch auch auf der anderen Seite der zerrissenen türkischen Gesellschaft bleibt die Sehnsucht nach der versprochenen Freiheit enttäuscht und gleichzeitig ungebrochen.

ELMAZ Ecem Uzun

ELMAS Ecem Uzun

Chenaz

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Regie: Yesim Ustaoglu
Drehbuch: Yesim Ustaoglu
Kamera: Michael Hammon
Schnitt: Svetolik Zajc, Agnieszka Glinska
Musik: Antoni Lazarkiewicz
Hauptdarsteller: Okan Yalabik, Mehmet Kurtulus, Funda Eryigit, Ecem Uzun
Gerne: Drama
Produktionsland: Türkei, Polen, Frankreich, Deutschland
Produktionsjahr: 2016
Kinostart: 07.12.2017

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