IM NEBEL | Sergei Loznitsa | TV-Tipp am So. | ARTHOUSE CINEMA
Posted by herr.filmtanz on May 13, 2018

IM NEBEL | Sergei Loznitsa | TV-Tipp am So.

PRESS:KEY-exported (12)So. auf Mo. 13.05.2018, um 01:05 Uhr auf Arte.

Weißrussland, November 1942: Das Land ist von der Deutschen Wehrmacht besetzt. Nach einem Sabotageakt durch Partisanen werden einige Verdächtige festgenommen und gehängt. Doch Sushenja (Wadimir Svirski) wird unerwartet wieder freigelassen … Sergei Loznitsas Drama wurde 2012 in Cannes mit dem Preis der Internationalen Filmkritik ausgezeichnet.


Weißrussland, November 1942: Das Land ist von der deutschen Wehrmacht besetzt und es tobt ein erbitterter Partisanenkrieg. Unweit des Hofes, auf dem der Streckenarbeiter Sushenja wohnt, fliegt ein Zug in die Luft – ein Sabotageakt, den er sogar zu verhindern suchte. Obwohl Sushenja die Saboteure von ihrem Unterfangen abhalten wollte, gerät auch er unter Verdacht. Ihm wird vorgeworfen, an dem Anschlag beteiligt gewesen zu sein, und man nimmt ihn gemeinsam mit den Partisanen fest. Vergeblich versucht der deutsche Untersuchungsoffizier, Sushenja als Kollaborateur zu gewinnen. Schließlich lässt er die Partisanen hinrichten und Sushenja laufen. Es ist eine klare Botschaft an die Partisanen, die Sushenja sofort des Verrats verdächtigen. Warum sollten ihn die Deutschen sonst freilassen? An einem kalten, regnerischen Herbsttag reiten die Partisanen Burow und Voitik mit einem mörderischen Auftrag durch den Wald: Sie sollen den vermeintlichen Verräter Sushenja töten. Der lebt auf einem abgelegenen Gehöft mit seiner Frau und ihrem kleinen Sohn. Er kann seine Unschuld nicht beweisen und ist bereit, sich seinem Schicksal zu ergeben. Sushenja bittet seine Vollstrecker, ihn nicht vor den Augen von Frau und Kind zu töten, und so führen die Partisanen ihn in den Wald. Weit genug vom Hof entfernt, auf einer Anhöhe, soll er sein Grab schaufeln. Doch sie geraten in einen Hinterhalt und das Blatt wendet sich …

PRESS:KEY-exported (12)

Von Sergei Loznitsa, mit Wadimir Svirski, Vlad Abashin und Sergei Kolesow.
(Drama, Deutschland, Niederlande, Weißrusslande, 2012)

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