Posted by herr.filmtanz on Feb 23, 2014

Arirang – Bekenntnisse eines Filmemachers [KurzKritik]

[22.02.2014 #1217] Arirang – Bekenntnisse eines Filmemachers (2011, Südkorea)

Arirang

Kim Ki-Duk Filme beschäftigen mich so sehr, wie es kaum ein anderer Regisseur vermag zu schaffen, ich bewundere ihn von tiefstem Herzen. Hochachtung habe ich vor ihm, eine sehr tiefe Depression, so intim zu dokumentieren. Schaue ich in sein Gesicht (erstes Bild unten), muss ich einfach direkt wieder weinen und kann seinen Schmerz körperlich mitfühlen. Ich bin Kim Ki-Duk sehr dankbar, dass er uns so dicht an sich heran gelassen hat. Meine Gefühle und Gedanken in Worte auszudrücken, das Verarbeiten, wird eine lange Zeit brauchen. Intensiver kann man einen Menschen nicht erleben und fühlen.

Meine absolute Hochachtung Kim Ki-Duk, von ganzem Herzen !

Inhalt
Bei der außergewöhnlichen Dokumentation ARIRANG handelt es sich um ein kritisches Selbstporträt des koreanischen Regisseurs Kim Ki-Duk, der durch diesen Film eine Schaffenskrise aufgearbeitet hat, die ihn vor drei Jahren nach einem furchtbaren Unfall am Set seines Filmes DREAM (Bi-mong) in eine tiefe Depression fallen ließ.

In Monologen breitet Kim Ki-Duk sein Seelenleben vor dem Zuschauer aus, hadert mit seinem Schicksal, aber auch mit Freunden und Menschen aus der Filmbranche, die ihn während seiner Krise einfach fallen ließen.

Mit seinem filmischen Tagebuch gewährt der Regisseur schonungslose Einblicke in sein Leben und stellt sich auch immer wieder Fragen wie, ob er überhaupt noch in der Lage ist, Filme zu machen und wenn ja, warum und für wen! Doch am Wichtigsten für Kim Ki-Duk ist die Frage: Wer bin ich? (via filmzeit)

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