Posted by herr.filmtanz on Jun 5, 2013

Alexandre Ajas Maniac

maniac
Besonders gelungen fand ich bei dem Film die Art wie er gefilmt wurde. Fast ausnahmslos sieht man den Film aus der Perspetive des Täters. Ihn selbst bekommt man nur indirekt zu Gesicht wenn er in den Spiegel schaut oder sich sein Gesicht z.B. in der Messerklinge spiegelt. Der Film hat eine tolle Atmosphäre, gerade sein Laden ist einfach klasse in Szene gesetzt. Die Anspielung auf den Film ‘Das Schweigen der Lämmer’ durch das Lied ‘Goodbye Horses’ werte ich für mich als Contra. Ganz einfach weil ich ‘Das Schweigen der Lämmer’ min. 30x mal gesehen habe und ich gedanklich, auch unterstützt durch die Kulisse im Laden, sofort raus war aus dem Film. Des weiteren waren mir die weiblichen Schauspieler, bei dem was der Täter mit ihnen macht, teilweise nicht überzeugend genug. Trotzdem ein recht gelungener Slasher-Film, in dem Leute, die Tipps zum Haare schneiden suchen, mehr so weniger gut aufgehoben sind 😉

Frank ist Besitzer eines Mannequin Ladens. Er lebt ein eher zurückhaltendes und verschlossenes Leben. Doch dies ändert sich, als die junge und hübsche Anna in sein Leben tritt. Für ihre neue Ausstellung wendet sie sich an Frank. Aus dem Treffen entwickelt sich eine Freundschaft. Doch der Schein trügt. Denn unter der Oberfläche verstärkt sich seine geheime Besessenheit. Je länger die Freundschaft anhält, desto heftiger tritt seine Manie zum Vorschein.

Genre:  Horror, Triller
Regie: Franck Khalfoun
Schauspieler: Elijah Wood, Nora Arnezeder, America Olivo
Produktionsland: Frankreich
Kinostart: 2012
Laufzeit: 89 Minuten
FSK: 18

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