MIDNIGHT SPECIAL | Jaeden Lieberher | Jeff Nichols | Kritik

MIDNIGHT SPECIAL

Die Reise einer Lichtgestalt

Der Regisseur Jeff Nichols hat mit ‚Take Shelter‘ und ‚Mud‘ durchaus sehenswerte Werke geschaffen. Nach eigener Aussage hat er sich bei MIDNIGHT SPECIAL von dem Film ‚Starman (John Carpenter, 1984) inspirieren lassen. Auch wenn das Ganze hier nichts mit Feuer zu tun hat, musste ich beim Anschauen an das Werk ‚Der Feuerteufel (Mark L. Lester, 1984)‘ und das kleine Mädchen mit den übernatürlichen Fähigkeiten denken. Gemein haben diese Werke, dass sie nicht nur einem Genre gehorchen. MIDNIGHT SPECIAL ist im Kern ein Drama und Roadmovie mit esoterischen SCI-FI-Elementen. (mehr …)

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ICH BIN DANN MAL WEG | Devid Striesow | BLITZKRITIK

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Der Skeptizismus gegenüber der Verfilmung des Werkes „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling, er sollte sich hier leider bestätigen. (mehr …)

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SCHMITKE | Peter Kurth | Štěpán Altrichter | BLITZKRITIK

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Die mächtigen tschechischen Wälder als Ort der Selbstfindung, als Hauptdarsteller, sie hinterlassen einen beeindruckenden und furchteinflößenden Nachklang. Es wirkt, als würde man durch sein eigenes Gehirn navigieren, gespannt auf der Suche danach, was hinter dem nächsten Baum an versteckten Gedanken verborgen liegt. (mehr …)

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BROOKLYN | Saoirse Ronan | John Crowley | KRITIK

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Für die berauschende Leistung der irischen Schauspielerin Saoirse Ronan in „Wer ist Hanna?„, spreche ich ihr ein großes Lob von Herzen aus. Als „Jung. Süß. Unschuldig. Tödlich.“, so wird sie in diesem grandiosen Coming-of-Age-Arthouse Märchen bezeichnet. Ein Blick in ihre schüchternen Augen und sie bringt das Herz und die Tränen in Schwingung. (mehr …)

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Wintertochter | Nina Monka | Ursula Werner | Johannes Schmid | KRITIK

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12-Jahre ist Kattaka (Nina Monka) alt, als sie erfährt, dass ihr jetziger Papa nicht der leibliche Vater ist. Was beginnt, ist ein Roadmovie, zusammen mit der 75-jährigen Nachbarin Lene (Ursula Werner) und ihrem besten Freund Knäcke, den leiblichen Vater zu finden. Die Reise geht nach Polen, dort soll der Vater als Matrose arbeiten. (mehr …)

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Das Zimmermädchen Lynn | Vicky Krieps | Lena Lauzemis | Ingo Haeb | KRITIK

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Die wundersame Welt der Lynn

Lautlos und atemberaubend wie ein Gespenst schwebt Lynn (Vicky Krieps) durch die Hotelzimmer, reinigt jeden noch so entlegenen Ort mit höchster Präzision. Ein Hotelzimmer ist zunächst ein nicht personalisierter Ort. Gäste eines Zimmers füllen diesen Raum mit ihrer eigenen Individualität aus, hier fühlt man sich unbeobachtet. (mehr …)

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TORE TANZT | Julius Feldmeier | Swantje Kohlhof | Katrin Gebbe | KRITIK

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Radikal. Real. Unerträglich. Diabolisch. Überragend.

TORE TANZT fühlt sich in der schreienden Seele des kaum noch Erträglichen an, als hätte man die Augen des deutschen Kinos mit einem glühenden Eisen geöffnet. Eine dringliche Sehempfehlung! (mehr …)

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The Revenant | Leonardo DiCaprio | Alejandro González Iñárritu | BlitzKritik

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Prätentiös ohne Aura

Event-Kino der Superlative wirkt auf meine deutlich gewandelte Filmseele anstrengend. Wie der Kameramann Emmanuel Lubezki seine Bilder fotografiert, ist ein atemberaubendes Erlebnis auf der Leinwand, welches großes Lob verdient. Distanzlos steht man als Zuschauer mitten im Geschehen. Fast erschreckend fühlt es sich an (mehr …)

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4 Könige | Moritz Leu | Paula Beer | Theresa von Eltz | BlitzKritik

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Weihnachten flog über das Kuckucksnest

Loben muss man in diesem Regiedebüt von Theresa von Eltz vor allem die intensiven Szenen im Wald, sie bleiben im Geiste hängen. Großartig ist hierbei eine Szene mit der sonst so stillen Alex (Paula Beer) und dem Jugendpsychiater Dr. Wolff (Clemens Schick). Besonders berührend wird der in sich gekehrte und traumatisierte Fedja von Moritz Leu verkörpert. (mehr …)

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A Thousand Times Good Night | Juliette Binoche | Erik Poppe | BlitzKritik

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Meine Seele blutet. Was ein Werk. Im Inneren einer Kriegsfotografin und Mutter leben. Ich bin am Ende in Tränen ausgebrochen. Ist man emotional im Stande, in diesem Moment den Auslöser zu drücken? (mehr …)

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Top Girl oder La déformation professionnelle | Julia Hummer | Tatjana Turanskyj | FilmTipp

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Was für Lars von Trier ein kultureller Skandal ist, die Abspaltung des Begehrens von der Liebe, das entsteht bei Turanskyj aus der Ökonomisierung des Intimen, wobei am Ende auch die Lust selbst verschwindet. Kapitalismus macht liebesmüde. (ZeitOnline

Turanskyj beobachtet das seltsame Paradox, dass die Zwänge der Marktgesellschaft zunehmen, während die sexuellen Freiräume wachsen. Die „männliche“ kapitalistische Ökonomie ermöglicht maximale Freiheit und hält das Begehren zugleich in einer tödlichen Umarmung gefangen, um es dann – so die grandiose Schlussszene – „zur Strecke“ zu bringen. (ZeitOnline) (mehr …)

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Mr. Holmes | Ian McKellen | Milo Parker | BlitzKritik

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Britisches Theater im Exil

Im Kern ist es ein Altersdrama, fast wie ein Bühnenstück, losgelöst von der Figur Sherlock Holmes. Ian McKellen verkörpert seine Rolle mit Bravur. Er überzeugt mit der Kunst des Schauspiels, welche leider viel zu oft durch die überdimensionierte Stimme aus dem Off an Kraft und Schwingung verliert. Wunderbar sind die Momente mit ihm und dem Sohn der Haushälterin. (mehr …)

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The Diary of a Teenage Girl | Bel Powley | BlitzKritik

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Wie andere Teenager auch sucht die 15-jährige Minnie Goetze (Bel Powley) nach Liebe, Akzeptanz und den Sinn in ihrem Leben. Sie beginnt eine Affäre mit Monroe Rutherford (Alexander Skarsgård), dem bestaussehendsten Mann der Welt und Freund ihrer Mutter Charlotte (Kristen Wiig). (mehr …)

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Am Ende ein Fest | Tal Granit | Sharon Maymon | Kritik

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Am Ende ein Kuss

„Leben heißt Leiden“, besagt ein buddistisches Sprichwort. Viele schöne Erinnerungen und Momente hat man in seinem Inneren gespeichert. Irgendwann kommt für jeden der Tag, an dem wir die Erde verlassen. Die israelischen Filmemacher Tal Granit und Sharon Maymon haben sich dem ernsten Thema Sterbehilfe angenommen; erzählt mit Humor und einer wohltuenden Leichtigkeit. (mehr …)

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MR. NOBODY | Jared Leto | Jaco van Dormael | BlitzKritik

Film Title: Mr Nobody

„Mr. Nobody“. Unendlich überwältigt. Was ein Werk.

Der Puls schlägt schnell. Mit dem Antrieb eines Flügelschlags bewegt der belgische Regisseur Jaco Van Dormael den eigenen Geist durch Raum und Zeit, als würde man dem Klang einer schwebenden Träne lauschen. Sehr genial und unglaublich wertvoll. Ich habe so etwas selten erlebt. Nach diesem Werk steht man komplett neben sich. Danke Jaco Van Dormael :-) (mehr …)

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