L’étrange couleur des larmes de ton corps | KurzKritik

Der Tod weint rote Tränen (Hélène Cattet, Bruno Forzani, Horror, Triller, Belgien, Frankreich, Luxemburg, 2013)

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Blut betörendes Kaleidoskop

“Der Tod weint rote Tränen” ist eine hypnotische Bild- und Klang-Installation und sollte meiner Meinung nach vielmehr als Kunstform der Leinwand-Ausatmung betrachtet werden. Man fühlt sich nach dieser Kunstinstallation, als hätte man mit einem ganzem Schwung an Pilzen und LSD eingeworfen, durch ein Kaleidoskop geschaut, und würde nun versuchen die Puzzleteile zusammenzusetzen und zu erinnern, ein geiler großartiger Rausch 😀 (more…)

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Gone Girl – Das perfekte Opfer | David Fincher | KurzKritik

Gone Girl – Das perfekte Opfer (David Fincher, Drama, Thriller, USA, 2014)

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Kinobesucher, welche das Buch gelesen haben – ich habe es nicht gelesen, verfügen bestimmt über einen anderen Background in Bezug auf die Fühlbarkeit der Personen. Schon nach dem Trailer hatte ich bei mir so das Gefühl, ich bin nicht sicher ob dieses ein Film für mich ist. In den Beiträgen, welche die Kinobesucher geschrieben haben, ist dann auch die Rede von “Der beste Thriller 2014”. Das macht dann natürlich neugierig, ich hätte aber einfach besser auf meine innere Stimme hören sollen. (more…)

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Bonnie and Clyde | JustRating

Bonnie and Clyde (Arthur Penn, Krimi, Drama, 1967)

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Sie wurden innerhalb kürzester Zeit zu Volkshelden im Amerika der wilden 20er Jahre: Bonnie Parker (Faye Dunaway) und Clyde Barrow (Warren Beatty), das berühmt-berüchtigte Liebes- und Gangsterpaar aus dem Südwesten. Monatelang narrten sie die Polizei von ganz Texas und Louisiana. Sie plünderten Läden, raubten Banken aus und schossen auf alles, das sich ihnen in den Weg stellte. (more…)

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God Help the Girl | Stuart Murdoch | Kritik

God Help the Girl (Stuart Murdoch, Drama, Musical, Großbritannien, 2014)

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Kling Klang Lebensklang :-)

“God Help the Girl” ist ein Musikfilm, ein Filmdebüt des Regisseurs Stuart Murdoch, Sänger der Band “Belle and Sebastian”. Er vermag es, für einen Sommer ein Dreieck stabil auf der Spitze stehen zu lassen. Eve (Emily Browning) ist depressiv, isst nicht, und liegt oft Nächte lang wach. Sie befindet sich in einer offenen Psychiatrie und Therapie, und bekommt von ihrer Psychologin das Dreieck erklärt, auf welchem eigentlich ihr Leben zu stehen hat. (more…)

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The Last Station – Ein russischer Sommer | Tolstoi | Christopher Plummer | KurzKritik

Ein russischer Sommer (Michael Hoffmann, Drama, Biographie, Deutschland, 2009)

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Die Filmreise entführt uns in das Jahr 1910 auf das wunderschöne Landgut von Lew Nikolajewitsch Tolstoi (Leo Tolstoi) und seiner Frau Sofia, nach Jasnaja Poljana in Russland. Auf Basis des Romans “Tolstois letztes Jahr” von Jay Parini rekonstruiert der Film die letzen Monate von Tolstoi.
Leo Tolstoi ist 48 Jahre mit seiner Frau Sofia verheiratet, sie haben 13 Kinder, und sechsmal hat seine Ehefrau “Krieg und Frieden” abgeschrieben. Im Focus wird der Film getragen von der komplexen Beziehung zwischen Leo Tolstoi und Sofia, die sich in seinem letzen Lebensjahr einen hässlichen Streit um sein Vermächtnis liefern. Irgendwann wird es dem über 80 Jahre alten Tolstoi zu bunt mit den Streitereien, und er nimmt in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Reißaus vom Landgut. (more…)

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Die Poetin – Flores Raras | Elizabeth Bishop | Lota de Macedo Soares | KurzKritik

Die Poetin (Bruno Barreto, Drama, Biopic, Brasilien, 2013)

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Eine Reise. Zwei starke Frauen. Eine Liebe.

Der Regisseur Bruno Barreto erzählt mit “Flores Raras – Die Poetin” in opulenten und sinnlichen Bildern von starken Frauen, die ihrer Zeit voraus sind und frei von Konventionen leben. Die Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Bishop gehört heute zu den größten Dichterinnen der USA und der Flamengo-Park ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Die schüchterne Dichterin Elizabeth Bishop (Miranda Otto) trifft auf die temperamentvolle brasilianische Architektin Lota de Macedo Soares (Glória Pires). (more…)

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Kunsten å tenke negativt | Kritik

Die Kunst des negativen Denkens (Drama, Komödie, Norwegen, 2006)

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Du wirst es nie schaffen deine Probleme zu lösen, wenn du nicht die Kunst des negativen Denkens lernst.

Der norwegische Regisseur Brad Breien transportiert hier den Zuschauer in eine Feelbad-Komödie die wirklich einen sehr schwarzen Humor hat. Brad Breier benutzt diesen schwarzen Humor gerade im ersten Drittel intensiv, um die Protagonisten zu installieren. Hier wird gerade zu Anfang jede Regel gebrochen in Bezug auf schwerstbehinderte Menschen. Der Film braucht aber gerade genau diese Härte zu Anfang, um den Gegensatz des nur negativen und positiven Denkens klar und fühlbar zu machen. (more…)

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Can a Song Save Your Life? | Mark Ruffalo | KurzKritik

Can a Song Save Your Life? (John Carney, Drama, Musik, Lovestory, USA, 2013)

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Dem Regisseur John Carney (Once 2006) ist mit “Can a Song Save Your Life?” lediglich ein leichtes und stellenweise herzliches Filmchen gelungen, er komponiert ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Bis auf Adam Levine – er hat mich unglaublich genervt auf der Leinwand, spielen die Darsteller optisch attraktiv ihre Rolle ohne bleibenden Transport ins Herz der Zuschauer ihre Rolle einfach nur runter. Ganz ehrlich gesagt, hat mich hier nur Mark Ruffalo durch den Film getragen. Er macht auch Spass ohne das er gleich grün wird (Hulk), wenn es mal etwas unrund läuft. Eine Szene mit Mark Ruffalo, er spielt in dieser Gitarre zusammen mit seiner Filmtochter Hailee Steinfeld, hat mein Herz kurzzeitig durchflutet. Davon hätte man sich entschieden mehr gewünscht, es fehlt dem Film über weite Strecken einfach an Magie. (more…)

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Mindscape – Anna | Mark Strong | Taissa Farmiga | Kritik

Anna – Mindscape (Jorge Dorado, Thriller, Frankreich, Spanien, USA, 2013)

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Wenn Traumata Flügel bekommen

John Washington (Mark Strong) arbeitete bei der Firma Mindscape, welche von Gerichten beauftragt wird, durch die Infiltration der Gedanken von Personen, Sachverhalte zu verifizieren oder zu widerlegen. Mitten in einer Erinnerungsreise, er ist als unsichtbarer Beobachter mitten drin, überlagern Erinnerungen vom Tod seiner Frau, und er erleidet einen Schlaganfall. Sein Chef gibt ihm die Möglichkeit der Rehabilitation, er soll sich der 16-jährigen Anna Green (Taissa Farmiga) annehmen, welche einem sehr reichen Elternhaus entstammt. (more…)

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Spuren | Mia Wasikowska | Kritik

Spuren – Tracks (Drama, Biografie, Australien, 2013)

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Mitte der 70er Jahre ist die 27-jährige Robyn Davidson wahrhaftig, mit vier Kamelen und einem Hund, quer über den australischen Kontinent gewandert (2.700 Kilometer in 8 Monaten) u.a auch durch die extrem trocken Outbacks Australiens. Hier herrschen im Sommer dann auch schon mal Temperaturen von über 50 °C. Ich habe vor solchen Menschen eine absolute Hochachtung, gehe aber mit dem Background der vielen extrem bewegenden Reisen mit z.B. Werner Herzog (Happy People…), Andreas Kieling und auch unzähligen BBC-Earth Natur-Dokumentarfilmern an diesen Film ran. (more…)

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Rico, Oskar und die Tieferschatten | Kurzkritik

Rico, Oskar und die Tieferschatten (Familienfilm, Deutschland, 2014)

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Gelegentlich schaue ich mir auch gerne mal einen Kinderfilm an, dann aber am liebsten aus Skandinavien. Das liegt an den vielen wertvollen Kindergeschichten und Verfilmungen der Bücher von Astrid Lindgren, welche ich so unglaublich genieße, auch heute noch 😀 Frage mich dann immer, ob Kinder heute überhaupt noch wissen wer Astrid Lindgren ist ? Wünschenswert wäre das auf jeden Fall. “Rico, Oskar und die Tieferschatten” hat mich gestern sehr gut unterhalten, auch als großes Kind 😀 Eine durchaus gelungene Komposition mit Herz, Humor, Ernsthaftigkeit und Spannung. Ich lausche bei Kinderfilmen ganz einfach meinem Herzen, und hier hat es auch schon mal eine Träne vergossen, um im nächsten Moment wieder zu Lachen. (more…)

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Elle s’en va – Madame empfiehlt sich | Catherine Deneuve | Kritik

Madame empfiehlt sich (Emmanuelle Bercot, Drama, Frankreich, 2013)

Catherine Deneuve steht rauchend am Straßenrand und denkt über das Leben nach.

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“Ich bin dann mal weg” oder nur mal eben Zigaretten holen, so könnte man dieses Lebens-Roadmovie bezeichnen. Bettie (Catherine Deneuve) ist jetzt 60 Jahre alt, und die guten Zeiten, als sie Miss Bretagne 1969 war,  sind längst vorbei. Ihr Liebesleben liegt brach, ihr Restaurant liegt kurz vor dem Konkurs, und dazu muss sie ihre sehr unerträgliche Mutter ertragen. Selbst mit 60 Jahren bleibt man für die Mutter immer das Kind. Bettie ist von ihrem Leben sehr genervt, es ist die Zeit gekommen einfach mal eine Fahrt ins unbekannte zu wagen. Ein Roadtrip mit Blick ins Unbekannte und Zukünftige, aber auch eine Reflexion ihres bisherigen Lebens. Wenn das Nervenkostüm Tango tanzt, ist nichts entspannender, als eine entspannte Zigarette, mit einem Blick in die Ferne. (more…)

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Lone Survivor | Kurzkritik | BlogGedanken

Lone Survivor (Peter Berg, Kriegsfilm, USA, 2013)

lone-survivor-poster-dtGewalt ist ein Hilferuf und keine Lösung.

Film-Vorsätze für 2015, gibt es sowas ? Ja gibt es, für mich schon. Mir ist es eigentlich sehr egal, für wie viele Oscars dieser Film nominiert war. Sicherlich scheint die Botschaft verstanden, wir sind alles Brüder und sollten uns die Hand reichen, in Frieden, egal welcher Religion oder Rasse jemand angehört. Schenke jemanden das Leben, und du wirst beschenkt. Der Mensch hat ein wunderbares Geschenk zur Konfliktlösung von der Natur bekommen, es nennt sich Sprache. In “Lone Survivor” sprechen 40 Minuten der tödliche Klang der Waffen eine vernichtende Sprache, um sich dann endlich die Hand zu reichen. Damit es dann wirklich jeder Amerikaner schnallt – der Film war ein Hit in den USA, werden dann im Abspann die folgenden Sätze nachgereicht. (more…)

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Vergiss mein nicht! | Jim Carrey | Kate Winslet | KurzKritik

Eternal Sunshine of the Spotless Mind – Vergiss mein nicht! (Michel Gondry, Drama, Komödie, Sci-Fi, USA, 2004)

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Du kannst jemanden aus deinem Gedächtnis löschen. Ihn aus deinem Herzen zu verbannen, ist eine andere Geschichte …

Gelegentlich mache ich auch mal einen Abstecher in die USA-Filmwelt – besonders bei einem FilmTipp der von Herzen gekommen ist. Von dem sehr vielseitigen und fantastischen Schauspieler Jim Carrey kann ich da nur schwer die Finger lassen. Sein Repertoire an Mimik, und die Art wie sein gesamter Körper eine Rolle spielen, sind unerreicht großartig. Sicherlich kann Jim Carrey auch richtig anstrengend auf der Leinwand sein, besonders wenn er einen Turbolader verschluckt hat, dieses ist hier aber nicht der Fall. (more…)

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Hannas Reise | Kritik

Hannas Reise (Julia von Heinz, Drama, Deutschland, 2013)

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“Jetzt, wo euch langsam die Überlebenden ausgehen, stürzt ihr euch auf die Behinderten?”

Ein Zitat aus “Hannas Reise”, bei dem mir augenblicklich der Atem für einen Moment stillsteht. Die BWL-Studentin Hanna Eggert (Karoline Schuch) findet sich kurzer Hand in einem Behindertendorf in Tel Aviv zu einem sozialen Praktikum wieder. Nach dem Motto, Juden machen sich gut in einer Bewerbung, und behinderte Juden punkten da Extra.

Darf man über Holocaust Witze machen ? Ich kann die junge Regisseurin Julia von Heinz auf der einen Seite verstehen, einen Film aus deutscher Hand über die deutsch-jüdische Beziehung machen zu wollen, welcher mal ohne die Melancholische-Brechstange auskommt. Der Ansatz der Regisseurin war, sich an einer Komödie zu versuchen, um dem Thema Holocaust die Schwerlast zu nehmen. (more…)

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