Mauern der Gewalt | Rating

Mauern der Gewalt – Starred (David Mackenzie, Drama, Großbritannien, 2013)

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“Mauern der Gewalt ist immens gewalttätig. Knapp zwei Stunden Hass und Wut ergießen sich hier über die Leinwand. Das ist nicht einfach anzuschauen. Man fühlt sich besudelt.” (Kinozeit)

Starred up’ nennt man es in England, wenn ein Minderjähriger vorzeitig vom Jugendknast ins Erwachsenen-Gefängnis verlegt wird. So ein ‘Aufsteiger’ ist Eric Love (Jack O’Connell). Der 19-Jährige ist hochaggressiv, eine tickende Zeitbombe. Er kennt die Tricks, weiß wie man aus Alltagsgegenständen Waffen baut und wo man sie versteckt. Seine explosiven Gewaltausbrüche gegen Wärter und Gefangene stören immer wieder die geregelten Abläufe. Und damit kommt er dem führenden Knastdealer in die Quere, der um sein Geschäft fürchten muss. Denn gute Deals klappen nur, wenn Frieden herrscht im Flügel. Eric kapiert die Zusammenhänge noch nicht, aber einer weiß genau, wie der Hase hier drin läuft: Nev (Ben Mendelsohn), Häftling, Alphamann – und Erics Vater. (more…)

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Mit Herz und Hand | Sir Anthony Hopkins| Kritik

Mit Herz und Hand – The World’s Fastest Indian (Drama, Roadmovie, Abenteuerfilm, Neuseeland, USA, 2005)

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Der Film handelt von dem Rennfahrer Burt Munro (1899-1978) welcher mit einer umgebauten “Indian Scout” mehrere Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt hat, einer davon hat noch bis heute Gültigkeit. Burt Munro, gespielt von Sir Anthony Hopkins, ist 68 Jahre alt, als er sich zusammen mit seiner “Indian Scout” auf die lange Reise von Neuseeland nach America aufmacht, um im “Great Salt Lake Desert” noch einmal richtig Gas zu geben. Mit energischem Durchhaltevermögen dem großen Lebenstraum des Geschwindigkeitsrekords mit Vollgas entgegen. (more…)

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Liebe ist das perfekte Verbrechen | KurzKritik

Liebe ist das perfekte Verbrechen  (OT L’amour est un crime parfait, Thriller, Frankreich, Schweiz, 2013)

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Von der Fotografie her gesehen ist “Liebe ist das perfekte Verbrechen” auf der großen Leinwand durchweg ein Genuss in dieser wunderbaren Landschaft der Schweizer Alpen. Das Chalet in den Bergen des Literaturprofessors Marc (Mathieu Amalric) steht in einem wunderbarem Kontrast zu den Mauern der Universität. Ein fantastisches Set für einen fesselnden Thriller, denkt man.
Gefehlt hat mir bei dem Film die fesselnde Thriller-Schwingung die mich in den Film einsaugt. Die Distanz zu den Protagonisten bleibt stets, und das ist sehr Schade, immer bestehen. (more…)

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Edge of Tomorrow – Live. Die. Never Repeat. | Kritik

Edge of Tomorrow – Live. Die. Never Repeat. (Komödie, Lovestory, USA, 2014)

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Es begab sich zu einer Zeit, als die beiden Schulterklappen Alice und Bob durch eine überirdische Mischung aus Mallory und Trudy ihre Heimat verloren haben – was hab ich geweint-. Passiert ist dieses tragische Dilemma, weil Lord Helmchen (Tom Cruise) offenbar schlimmste Drogen genommen hat, Anti-Patriotismus. (more…)

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Hulluna Saraan | Love and Other Troubles | Kritik

Love and Other Troubles – Hulluna Saraan (Samuli Valkama, Komödie, Lovestory, Finnland, 2012)

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Und los gehts, eine kleine Film- und Lebensreise in ein kleines finnisches Dorf. Hier haben wir zum einen den schüchternen 25-jährigen Gitarren-Lehrer Ville (Jussi Nikkilä), der selbst von seinen Schülern gesagt bekommt, du brauchst mal eine Frau. Auf der anderen Seite die bildhübsche Studentin Sara (Emilie de Ravin) aus Amerika, welche hier, auch aus Beziehungsgründen, eine Auszeit in Finnland nimmt und den Finnen hier Line Dancing beibringt. Sara ist mehr so ein Country-Weibchen, welche das Leben noch erprobt, und mit ihrer lebensfrohen Natur mit ihren 25 Jahren bestimmt schon so manche Männer in Alarmbereitschaft versetzt hat, so auch hier. (more…)

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The Dallas Buyers Club | Kritik | Indie-Perle

The Dallas Buyers Club (Drama, HIV, AIDS, USA, 2013)

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Ron Woodroof ist bei seiner Diagnose ein echt rauer Bursche, man könnte auch sagen ein homophobes Arschloch wie es schlimmer nicht sein kann. Bei seiner Diagnose mit der Infizierung mit HIV beschimpft er den Arzt dann und behauptet das Krankenhaus hätte seine Blutprobe mit der eines Analritters verwechselt. Zunächst im Rausch abtauchend, wird er sich dann wie ein Phoenix aus der Asche heben und einen wunderbaren Dienst für viele andere HIV kranke Menschen erbringen. Ein Kampf gegen das System beginnt und das mit dem Durchhaltevermögen eines Rodeo-Reiters. (more…)

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Stiller Sommer | Kritik | FilmTipp

Stiller Sommer (Nana Neul, Drama, Deutschland, 2013)

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Kristine (Dagmar Manzel) verliert auf einmal, scheinbar aus “Krankheit” und dennoch durch andere Faktoren gesteuert, ihre Sprache. Eigentlich wollte sie mit ihrem Rückzug in das Haus, welches sie mit ihrem Ehemann Herbert (Ernst Stötzner) in den französischen Cevennen besitzt, die Ruhe genießen. Angekommen in diesem wunderbaren kleinen Ort voller mediterraner Schönheit, ist ganz überraschend ihre attraktive Tochter Anna (Marie Rosa Tietjen) schon im Haus, und vergnügt sich mit dem Gigolo Franck (Arthur Igual). Eigentlich, so denk man bei sich, müsste es jetzt eine Standpauke von Kristine an ihre Tochter geben, dass sich die Balken biegen. (more…)

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The Fault in Our Stars | Kritik

Das Schicksal ist ein mieser Verräter (Josh Boone, Drama, USA, 2014)

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Ein Wunschkonzert über Leben, Liebe und Tod

I long to ride a bike, dance, whistle, look at the world, feel young and know that I’m free.
Anne Frank, 24 December 1943

Als Hazel (Shailene Woodley), es ihren Eltern wieder recht machend, in eine Krebs Selbsthilfegruppe für Jugendliche gefahren wird, trifft sie dort auf Gus – Augustus (Ansel Elgort). Es ist Liebe auf den ersten Blick, und dieses vermag die Schwingung vor der Leinwand sofort in das Herz des Zuschauers zu übertragen. (more…)

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Beltracchi – Die Kunst der Fälschung | KurzKritik

Beltracchi – Die Kunst der Fälschung (Dokumentation, Deutschland, 2014)

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Falsifikatisch sympathisch

Wolfgang Beltracchi hat mit seiner unglaublich begnadeten Gabe mit dem exakten Still berühmter Maler neue Kunstwerke dieser in die historischen Lücken zu malen, den Kunstmark mit seinen Falsifikaten wie ein Erdbeben erschüttert. Nicht legal wird diese Gabe erst dann wenn er, diese kleine Unterschrift – er unterschreibt auf einem Kunstwerk z.B. aus dem Gedächtnis perfekt ein Falsifikat als der echte Künstler- unter ein Kunstwerk setzt. (more…)

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Crash | David Cronenberg | Kritik

[01.10.2014 #1440] Crash (Thriller, Action, Erotik, Kanada, Großbritannien, Kanada, Großbritannien, 1996)

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Die Erotik der Deformation eines Körpers, die Symbiose von Metal und Mensch.

Sex und Gewalt, Mensch und Maschine. Begibt man sich in die Parallelwelt von Regisseur David Cronenberg und beginnt die Schwingung zu fühlen, verändert sich die eigene Wahrnehmung und die daraus sich ergiessenden Gedanken in solch einer Form, dass jeder Psychiater einen Riesenspaß hätte. (more…)

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Happy Happy | Sykt lykkelig | Kritik

[27.09.2014 #1436] Happy Happy | Sykt lykkelig (Drama, Komödie, Norwegen, 2010)

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Katja (Agnes Kittelsen) lebt mit ihrem Mann Eirik (Joachim Rafaelsen) und dem gemeinsamen Sohn in einer wunderschönen Einöde Norwegens. Kaja strahlt zwar die Sonne aus dem Arsch, in Wirklichkeit läuft es in ihrem Familienleben alles andere als Rund. Erik verschwindet auch schon mal für eine Woche um scheinbar auf die Jagd nach Elchfleisch zu gehen, anstatt sich um seine an CUV (Chronisch untervögelt) leidenden Frau zu kümmern. In das Nachbarhaus zieht im folgenden das Ehepaar Elisabeth (Maibritt Saerens) und Sigve (Henrik Rafaelsen) mit dem aus Äthiopien adoptierten Sohn ein, eine scheinbar perfekte Familie. In Wahrheit ziehen Elisabeth und Sigve in diese Einöde, um nach dem Seitensprung von Elisabeth die Ehe wieder in den Griff zu bekommen. (more…)

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Night on Earth | KurzKritik

[28.09.2014 #1438] Night on Earth (Jim Jarmusch, Komödie, Satire, Episodenfilm, USA, 1991)

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Mit der Kette rauchenden Winona Ryder, dem nicht so ganz routinierten Armin Mueller-Stahl und anderen als Taxifahrer durch die Nacht in fünf Metropolen. Ein Arthouse Meisterwerk welches immer wieder richtig Spass macht. Besonders wenn man bei Armin Mueller-Stahl ins Taxi steigt, gibt es viel zu Erleben :-) Hier bekommt die Bezeichnung Ausritt durch die Nacht dann eine ganz neue Bedeutung :-) Ich quietsch hier immer noch vor Freude vor mich hin, einfach köstlich :-)

In fünf Episoden erzählt ‘Night on Earth’ von den Ereignissen einer ganz bestimmten Nacht, die jeweils in einer von fünf großen Metropolen stattfinden. Ein Taxifahrer und seine teils aberwitzigen und kuriosen Erlebnissen mit einem seiner Fahrgäste stehen jeweils im Mittelpunkt des Geschehens. (more…)

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Die Schachspielerin | KurzKritik

[29.09.2014 #1439] Die Schachspielerin (Joueuse, Caroline Bottaro, Drama, Frankreich, 2009)

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Das Leben, Zug um Zug, wie ein Lebensspiel

Schach ist wie das echte Leben, jeder Zug kann über die Niederlage und den Sieg entscheiden, hier gilt es ruhig und doch entspannt energisch das Ziel vor Augen zu haben. Wunderbar mediterran bebildert und mit tollen Schauspielern, kann man diesen Film in Korsika sehr viel besser liebevoll fühlen als beschreiben. Der Film ist Ein(Kein) Meisterwerk, er hat aber genau diese feine Schwingung die das Leben antreibt und man es so wunderbar fühlen kann. Hélène (Sandrine Bonnaire) hat sich bei mir Zug um Zug in mein Herz gespielt und bei mir eine echt große Lust geweckt selbst Schach zu spielen. Ein wunderbarer Sport voller Meditation und auch das Ziel vor Augen haben 😀 (more…)

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Die Liebenden | Les bien-aimés | KurzKritik

[27.09.2014 #1435] Die Liebenden – Von der Last, glücklich zu sein (Les bien-aimés, Christophe Honoré, Drama, Musikfilm, Frankreich, Großbritannien, Tschechien 2011)

Charmantes französisches Kino etwas zu charmant mit Längen komponiert und serviert.

Zunächst hat mich die junge Madeleine (Ludivine Sagnier, Barfuß auf Nacktschnecken), später im Film gespielt von Catherine Deneuve, komplett gefesselt und eingenommen. Dieses ist natürlich der zauberhaften Schauspielerin zu verdanken, welche man sofort von der Leinwand wegatmen kann. Serviert wird sie von einer fesselnden und liebevollen Fotografie im Paris der 60er. Hinzu kommen unglaublich charmante Musical Einlagen, welche richtig Spass machen. (more…)

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Watermark | Kritik

[27.09.2014 #1437] Watermark
(Jennifer Baichwal, Edward Burtynsky, Dokumentation, Kanada, 2013)

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Über das Wasser als Komponist allen Lebens und der Disharmonie Menschen

Der Dokumentarfilm unter der Regie von Jennifer Baichwal und fotografiert von Edward Burtynsky, nimmt uns hier mit auf eine Reise rund um den Globus in zehn verschiedene Länder, um das wichtige Element für alles Leben zu erforschen, das Wasser. Watermark ist eine bildgewaltige Reise, welches zum einen die unglaubliche Schönheit der Formungskraft des Wassers in einer Symbiose mit der Natur aufzeigt, zum anderen aber auch, mit welchen verheerenden Folgen der Mensch die Kraft und Energie des Wassers sich zu Nutze macht. (more…)

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