In guten Händen | Rating

[28.07.2014 #1381] In guten Händen (Hysteria, Komödie, Großbritannien, 2011)

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Ich habe echt noch nie über die Erfindung des Vibrators nachgedacht. Eine britische Komödie, welche mich gut unterhalten hat, im Abgang dann aber doch kurzweilig wirkt. Besonders die Dialoge und die Erkundungsszenen sind wirklich zum piepen und machen richtig Spass. Charmant gespielt und mit einem tollen Humor ein ernstes Thema beleuchtend.

Im Zeitalter der großen Erfindungen macht sich ein Mann daran, ein Heilmittel zu finden für das Leiden der Frauen und elektrisierte ganz nebenbei unser aller Liebesleben: Um 1880 befindet sich die viktorianische Prüderie auf dem Höhepunkt, während gleichzeitig die Elektrizität ihren Siegeszug beginnt. (more…)

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Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt | Rating | Gedanken

[28.07.2014 #1380] Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt 1380 (Drama, USA, 2013)

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Man sollte mal das Betriebssystem der Erde dringlichst austauschen, vielleicht gibt es dann weniger von diesen Filmen wie diesem, welcher oberflächlicher wirklich nicht sein könnte, ganz ganz schlimm, was ein Schrott, und das zu so einem wichtigem Thema wie Wikileaks und  Julian Assange.

Der Film triggert sehr viele wichtige Gedanken in Bezug auf Ereignisse auf diesem Planeten Erde, verliert sich dann aber wieder sofort in unkonzentrierte Bilder und keinen Transport. Aber was soll man denn erwarten von einem Film aus den USA, welcher sich hier nur den Namen Wikileaks zu nutze gemacht hat. (more…)

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Das Mädchen und der Künstler | Kritik | Kunstfilm

[12.07.2014 #1369] Das Mädchen und der Künstler (El artista y la modelo, Drama, Spanien, 2012)

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Während ich hier auf den Balkon auf die grossen und kleinen Bäume schaue, ihren Blättern beim leisen Tanzen im Wind zuschaue und über den Film nachdenke, möchte ich die bewegenden Worte des Bildhauers Marc Cros zitieren.

So ein Licht, das kann man nicht erfinden, wenn es da ist, muss man es nutzen. Draussen im Freien ist alles in Bewegung, sogar das Licht, wie soll man das einfangen. Die Blätter, die Pflanzen, das sind Milliarden und keines davon sieht wie das andere aus. Man könnte 150 Leben leben und hätte doch nur einen winzigen Bruchteil gesehen. Und weil das so ist, kommt es auf die eigene Idee an, deine ganz eigene Idee, sonst verschwendet man hier nur seine Zeit, das ist alles. (more…)

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Die Summe meiner einzelnen Teile | Kritik

[10.07.2014 #1368] Die Summe meiner einzelnen Teile (Drama, Deutschland, 2011)

Wenn ich diese Zeilen schreibe, sitz ich unter freiem Himmel, hier in der freien Natur, möchte ich der sein, der ich bin”, Zitat des Mathematikers Martin (Peter Schneider)

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Neben dem Sehen, Hören und Fühlen eines Films, gibt es bei mir eine vierte Dimension, Filme wahrzunehmen. Es ist schwer zu beschreiben, wirkt aber so, als würde sich der Raum vor der Leinwand mit einer sehr intensiven Schwingung füllen, und sich intensiv an das Gehirn ankoppeln. Ich bin selbst ein Mensch, welcher Zahlen und kryptische Kolonnen unglaublich liebt. Der Klang beim eintippen meiner 70-Stelligen Passwörter, ist für mich wie Klavier spielen, eine innere Reflexion, welche ich brauche wie die Luft zum atmen. Und auch, dass ich seit 30 Jahren Selbstgespräche mit meinen eigenen Gedanken führe, ist ein Fakt den ich sehr an mir liebe. Mit dieser Filmreise hat es mich mit dem ihm von der Gesellschaft angedichteten Psychotikers und Mathematikers in den Walt geschlagen um eines zu machen, die unglaubliche Kraft der Reflexion der eigenen Gedanken leibhaftig zu spüren. (more…)

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Mama Africa – Miriam Makeba (Doku)

[06.07.2014 #1366] Mama Africa – Miriam Makeba (Dokumentation, Musik, Deutschland, Finnland, Südafrika 2011)

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DokuTipp aus tiefstem Herzen – Miriam Makeba – Mama Africa, vollständiger Name “Zenzile Makeba Qgwashu Nguvama Yiketheli Nxgowa Bantana Balomzi Xa Ufun Ubajabulisa Ubaphekeli Mbiza Yotshwala Sithi Xa Saku Qgiba Ukutja Sithathe Izitsha Sizi Khabe Singama Lawu Singama Qgwashu Singama Nqamla Nqgithi”

Der Artikel Die Löwin schläft – zum Tod von Miriam Makeba in der Welt geht auch kurz auf ihren vollständigen Namen ein.

Mika Kaurismäki ist der Bruder des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki (einer meiner Arthouse lieblings Regisseure). In der Dokumentation Mama Africa nimmt er uns mit auf eine Reise, das Leben der herausragenden südafrikanischen Sängerin Miriam Makeba (* 4. März 1932 in Prospect Township, nahe Johannesburg, Südafrika; † 10. November 2008 in Castel Volturno, Italien) im Herzen zu atmen. (more…)

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El Cuerpo [Rating]

[30.06.2014 #1362] The Body (El Cuerpo, Thriller, Spanien, 2012)

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Manchmal hätte ich wirklich gerne ein Gehirnimplantat, welches meine Gedanken über Filme direkt in den Blog postet, am besten während ich schlafe 😀
El Cuerpo ist ein richtig toller Thriller aus Spanien, welcher von der ersten Minute bis zur Auslösung am Ende komplett fesseln kann. Schaut euch den unbedingt an, die tollen Schauspieler machen hier einfach richtig Spass 😀 Eine feine Thriller Überraschung aus Spanien 😀  (more…)

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Elysium [Kritik]

[05.07.2014 #1365] Evil Dead (Action, Drama, Sci-Fi, USA, 2013)

Sing “Was ich möchte, ist es zuviel ? Einmal bei den tristen Blockbustern, einem Film sich hinzugeben, Ist das ein zu hohes Ziel ? Ist das ein zu hohes Ziel ?”

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Eigentlich rauschen Blockbuster mit 100db und in Großbildprojektion an mir vorbei, ich kann da weder etwas fühlen, bis auf den iBeam unter der Couch, noch erinnere ich mich am nächsten Tag an die Handlung oder sehe irgendeinen der Schauspieler vor mir, gähnende Leere im Gehirn. Hier war das zum Glück mal ganz anders. Schon mit District 9 konnte mich der Regisseur Neill Blomkamp packend durch den Film transportieren, und mit Elysium war das nicht anders. 144 Jahre in die Zukunft gedacht, habe ich auf einmal an die Datenkrake Google denken müssen, und an Amazon (more…)

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Evil Dead 2013 [Kritik] – Κέρβερος

[05.07.2014 #1364] Evil Dead (Horror, USA, 2013)

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Gestern war es nach 30 Jahren mal wieder so weit, damals war ich 14 Jahre alt, das in Menschenhaut gebundene und mit Menschenblut geschriebene Buch des Teufels zu öffnen.

Ich habe mir zunächst das Original angeschaut, bestimmt war es vor 30 Jahren anders, aber hier war ich mehr belustigt und von fühlbarem Horror war hier wirklich keine Spur. Direkt danach das Remake Evil Dead. Es dauerte nur Minuten, bis mich die in Großbildprojektion verabreichten Bilder, komplett aufgesaugt, umhergeworfen, aufgefressen, ausgekotzt und niedergetrampelt haben. (more…)

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One Zero One – Die Geschichte von Cybersissy & BayBjane [Kritik]

[04.07.2014 #1363] One Zero One – Die Geschichte von Cybersissy & BayBjane (Doku, Deutschland, 2013)

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Eigentlich war diese Dokumentation nur als Vorfilm gedacht gestern, als ich aber in die Gedanken von Cybersissy (Antoine Timmermans) und Baybjane (Mourad Zerhouni) eingetaucht bin, ihren Gedanken lauschte, wurde es so extrem intensiv in mir, dass ich mich nicht getraut habe zu atmen.

Cybersissy und Baybjane sind zwei Künstler, die ihre Gedanken in solch einem fesselnden Umfang bebildern, wie ich es noch nie fühlen konnte. Es geht dem Film um das was man kann, und nicht um das was man nicht kann. Eine unglaublich intensive Dokumentation, welche aufzeigt, wie zwar komplex, aber auch wundervoll der Klang, die Bilder und im besondren die Fantasie der Gedanken sind. (more…)

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Grüne Tomaten [Kritik, FilmDiamant]

[28.06.2014 #1357] Grüne Tomaten (Fried Green Tomatoes at the Whistle Stop Cafe, Drama, USA, Großbritannien, 1991)

Ich versuche mal das Gefühl für einen der wichtigsten Filme in meinem Leben zu beschreiben, nicht sehr einfach das ist. Wenn die wirklich sehr frustrierte Evelyn Couch (Kathy Bates) auf die unglaubliche ältere Dame Ninny Threadgoode (Jessica Tandy) trifft und der Klang ihrer Stimme einsetzt, eine Geschichte über ein ganzes Leben zu erzählen, wird es sehr intensiv für mich. Selbst beim schreiben und dem Nachdenken über den Film kommen mir sofort die Tränen.

Es dauert bei diesem Film nur Minuten bis ich mich auflöse, so stark ist der Transport direkt ins Herz. Anhaltend und über den ganzen Film, scheine ich mich sehr intensiv selbst fühlen zu können. Anders als bei Filmen, die zwar mit meinem ganzen Körper eine chemische Reaktion eingehen, habe ich bei diesem Meisterwerk keine Zeit für eine Reflexion in Bezug auf mein eigenes Leben.

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Jack Ketchum’s The Lost [Kritik]

[26.06.2014 #1354] Jack Ketchum’s The Lost – Teenage Serial Killer (Killing Apocalypse, Drama, Horror, Thriller, USA, 2005)

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Schon bei Jack Ketchum’s Evil war es so bei mir, lässt man sich auf einen Film unter der Romanvorlage von Jack Ketchum ein, braucht man sehr starke Nerven. Mir ging es bei Evil so, dass ich auch nach Tagen die sehr erschütternde Filmumsetzung sehr ernst nehmen muss und es mich zum Nachdenken anregt. Man könnte wirklich denken, Jack Ketchum hat komplett den Verstand verloren oder sein Gehirn ist im Suff ertrunken, dem ist aber bestimmt nicht so. Es ist ein Mensch, der in brutalster Weise das Leben reflektiert. Er ist immer ehrlich in Bezug auf seine Protagonisten, und nimmt sich unglaublich viel Zeit, sie fühlen zu können, dieses ist ihm sehr wichtig. (more…)

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Misery [Rating]

[28.06.2014 #1358] Misery (Horror, Thriller, Drama, 1990, USA)

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Kathy Bates ist wirklich ein Hammerweib, und gestern zu ihrem Geburtstag, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, sie einmal tüchtig zu feiern 😀 Was Kathy Bates und James Caan hier auf die Leinwand zaubern, ist eine wirklich großartige Leistung und echte Filmgeschichte, ein echter Kracher 😀

Der Bestseller-Autor Paul Sheldon (James Caan) wird nach einem Autounfall von seiner fanatischen Verehrerin, der Ex-Krankenschwester Annie Wilkes (Kathy Bates), in einem einsamen Landhaus gepflegt. Als Annie erfährt, dass Misery, die Heldin in Pauls Werk, in dessen letzten Buch gestorben ist, dreht sie durch. (more…)

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White House Down [Rating]

[27.06.2014 #1356] White House Down (Action, USA, 2013)

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Für mich ist Filme anschauen wie eine Chemische Reaktion. Ich möchte gerne ein Element sein, welches mit dem Film wechselwirken kann. Nur beim Einsetzen einer Wechselwirkung werden in meinem Gehirn überhaupt Bilder und Gedanken zu dem Film im Langzeitgedächtnis gespeichert. Auf der anderen Seite hatte ich die Tage die Idee, mit einem Diktiergerät zu dokumentieren, was macht den das Gehirn, wenn keine Wechselwirkung mit dem Film stattfindet. Irgendwas denkt das Gehirn ja immer. (more…)

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Ghost World [Kritik]

[22.06.2014 #1352] Ghost World (Komödie, 2001, Deutschland, USA, Großbritannien)

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Manchmal löst ein Film eine Konfrontation mit meinen eigenen Gedanken aus. Ich habe den Film unglaublich genossen im Herzen, ein echtes Meisterwerk. Gerade Enid (Thora Birch) und Seymor (Steve Buscemi) kann ich in vollem Umfang durchatmen bis ins Herz :-) Die Transformation eines Filmes in mein eigenes Leben, meinen Gedanken, ist mir sehr wichtig und eines der Gründe, warum ich Filme so sehr liebe. Ich möchte das mich ein Film auch nach Tagen noch im Gehirn bewegt und ich ihn fühlen kann, dann war es ein besonderer und guter Film :-) Dieses ist ein solcher Film, ich lade euch ein ihn anzuschauen :-) Gerade auf Bluray erschienen, einfach klasse :-)  (more…)

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Weil ich schöner bin [Kritik]

[22.06.2014 #1351] Weil ich schöner bin (Drama, Jugendfilm, Deutschland, 2012)

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Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, Blieben darunter verborgen und dann.

Willkommen in Berlin, oder auch nicht, wenn man illegal und ohne Papiere in Berlin lebt. In Berlin leben schätzungsweise fünfzigtausend  Menschen ohne Papiere. Es ist ein Leben voller Angst, bei jedem klingeln an der Tür, bei jedem unerwarteten Vorfall, welcher ein vorzeigen der Papiere erfordert.  Charo (Mariangel Böhnke) ist dreizehn, und sie lebt mit ihrer Mutter unter diesen Bedingungen in Berlin. Im diesem Films stehen Charo und ihre beste Freundin Laura (Mira Aring) im Mittelpunkt, Laura weiß von der Illegalität in Bezug auf den Aufenthalt in Deutschland nichts. (more…)

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