Astrid Lindgren’s Ronja Rövardotter | Kritik

[15.08.2014 #1401] Ronja Räubertochter (Ronja Rövardotter, Abenteuer, Drama, Norwegen, Schweden, 1984)

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Astrid Lindgren und ihre Werke kennt echt jedes Kind. Ich frage mich gerade ob das auch heute noch so ist ? Mir bedeuten ihre Werke wie “Pippi Langstrumpf”, “Michel aus Lönneberga”, “Kinder aus Bullerbü” und “Karlsson vom Dach” im Herzen unglaublich viel, und ich bin Astrid dafür sehr dankbar.

Gestern habe ich mich als der Lockenkopf Birk, an der Seite von Ronja Rövardotter, auf ein Abenteuer in den Wald begeben um die spannende Welt zu erleben und die Natur zu atmen. Selbst als großes Kind gibt einem der Film sehr viel mit für das Leben, um alles weniger verbissen und grummelig zu sehen und auch Probleme anders anzugehen. (more…)

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Otto; or Up with Dead People | Kritik

[09.08.2014 #1391] Otto; or Up with Dead People (Horror, Komödie, Reflektion, Gesellschaft, Deutschland, 2012)

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Da steigt mal eben der Zombie Otto aus dem Grab und findet sich in unserer Gesellschaft wieder. Ich kannte den Regisseur Bruce LaBruce vorher nicht, hatte mich aber vorher in der Kritik von Joachim zum dem Film auf Kinozeit schlau gemacht. Hier ist die Rede davon, dass Bruce sich selbst als gerne “meistgehassten Mann des Filmbusiness” sieht. Beschäfftigt man sich dann mal kurz mit Bruce, kommt man recht schnell zu seiner Homepage, welche strengstens FSK18 ist und hier nicht verlinkt wird. Die Bilder haben aber zum Teil eine Aussagekraft, welche zwar wie aus einem Sturm im Gehirn von Bruce entstanden sind, aber auch was interessantes haben, mit einem harten Transport. (more…)

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Für Elise | Rating

[05.08.2014 #1390] Für Elise (Drama, Deutschland, 2012)

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Seit dem Tod ihres Vaters lebt die 15-jährige Elise (Jasna Fritzi Bauer) allein mit ihrer 38-jährigen Mutter Betty (Christina Große). Als Krankenschwester rettet Betty auf der Intensivstation die Leben anderer, doch ihr eigenes liegt in Scherben. Ihre Suche nach einem neuen Mann führt immer wieder zu Enttäuschungen, die sie versucht mit Alkohol, Parties und One-Night-Stands zu überwinden. Betty verliert den Überblick über ihr Leben und den Anschluss an ihre Tochter. Durch das Verhalten ihrer Mutter ist Elise gezwungen, schnell erwachsen zu werden. Sie kümmert sich um den Haushalt, behält die Finanzen im Auge. Die Umstände, unter denen sie mit ihrer Mutter lebt, verheimlicht sie so gut es geht. Wenn Elise vor der Realität flüchten will, setzt sie sich ans Klavier und verliert sich in der Musik. (more…)

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Fahrraddiebe – Ladri di Biciclette (1946) | Kritik

[02.08.2014 #1387] Fahrraddiebe – Ladri di Biciclette (Drama, Italienischer Neorealismus, Italien, 1948)

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Wir bewegen uns auf den Straßen in Rom am Ende des zweiten Weltkrieges 1946. Ricci (Lamberto Maggiorani) hat Glück er findet einen Job als Plakatierer, um in dieser Armut das Überleben seiner Familie sichern zu können. Doch das Glück hat einen schnelles Ende, als ihm das Fahrrad, welches Bedingung für den Job ist, geklaut wird. Zusammen mit seinem Sohn Bruno (Enzo Staiola) begibt er sich in die Straßen Roms, um den Dieb und damit dass die Existenz sichernde Fahrrad zu finden. (more…)

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Aus tiefster Seele – Canvas | Rating

[02.08.2014 #1386] Aus tiefster Seele (Canvas, Drama, USA, 2006)

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Mary Marino leidet unter Schizophrenie, gemeinsam mit ihrem Ehemann John haben sie den Sohn Chris. Zwar beleuchtet und zeigt der Film den Ausbruch der Schizophrenie von Mary in Mitten der Familie glaubhaft und fühlbar, es geht dem Film aber nicht um das ausschlachten der Krankheit. Die Szene bei der Mary mitten in der Nacht im Nachtgewand die Nachbarschaft in Aufruhr versetzt und dann von der Polizei sichergestellt wird reicht zum Verständnis. Der Film konzentriert sich danach im Schwerpunkt auf den Sohn Chris und den Ehemann John. Während John in der Hofeinfahrt beginnt ein Boot zu bauen und richtig Probleme mit seinem Chef wegen der Arbeit bekommt, beginnt der Sohn an der Nähmaschine der Mutter T-Shirts mit Flicken zu benähen und durch den Verkauf dieser an der Schule seine Familie, welche ja jetzt nur noch aus seinem Vater besteht, zu unterstützen. (more…)

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Psycho | Rating

[01.08.2014 #1385] Psycho (Thriller, Horror, Krimi, USA, 1960)

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Das Geistige umhergelaufe ordnen” trifft es genau auf den Punkt, wenn ich meine geliebte Alfred Hitchcock Box öffne und in eines der überragendsten Werke der Filmgeschichte abtauche. Psycho ist in Bezug auf die Präzession der Bildkomposition, Fotografie und Spannung eine meisterliche Höchstleistung, welche mir immer wieder aufs neue den Atem raubt, und das bei jeder Sekunde des Films. Ich stelle mir dann immer vor, wie großartig es sich vor 54 Jahren angefühlt haben muss, aus der Premiere des Films zu kommen. Mir hilft Alfred Hitchcock immer, meine Sinne zu schärfen und die Gedanken zu konzentrieren. Schaut man so viele Filme wie ich im Jahr, kann man von Alfred Hitchcock und seinen Werken unglaublich viel lernen, jedes mal ein bereicherndes Erlebnis 😀 (more…)

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Von Menschen und Göttern | Rating

[31.07.2014 #1384] Von Menschen und Göttern (Des hommes et des dieux, Drama, Frankreich, 2010)

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Ich habe wohl gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten; aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie ein Tyrann zugrunde gehen (Psalm 82 Vers 6-7)

“Man hat nur Angst, wenn man mit sich selbst nicht einig ist.” (Hermann Hesse)

Hermann Hesse hat sehr recht. Warum mich dieses Meisterwerk in Bezug auf meine eigene Einstellung zu Glaube und Religion mit voller Wucht umgehauen hat, bedarf einer Selbstanalyse und eines Reviews des Films.  Für jemanden der sich selbst als nicht religiös betrachtet, waren die Gedanken und das Erlebte bei dem Film zu intensiv um einfach verdrängt zu werden. (more…)

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Julia | Rating

[29.07.2014 #1382] Julia (Drama, Road Movie, Thriller, Frankreich, 2008) julia1

Die dauerbreite Schwerstalkoholikerin Julia, grandios gespielt von der überragenden Tilda Swinton, welche nicht mal für sich selbst Verantwortung übernehmen kann, keine Kinder will, entführt ein Kind, durchläuft in diesem Film eine Wandlung, in der sie am Ende sagt “Ich bin nur eine Mutter”.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich dieser Film sehr angestrengt hat und mich gefordert hat, ihn durchzuhalten, immerhin 144 Minuten. Ich vergöttere aber Tilda Swinton, wie auch Mads Mikkelsen, sehr. Auch wenn im Nachhall sich im Gehirn keine Tiefenwirkung etablieren möchte, ist es doch eine großartige One-Woman-Show von Tilda Swinton. Für Tilda Swinton Fans führt an dem Film kein Weg vorbei, und da hat sich das Durchhalten dann doch gelohnt.

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In guten Händen | Rating

[28.07.2014 #1381] In guten Händen (Hysteria, Komödie, Großbritannien, 2011)

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Ich habe echt noch nie über die Erfindung des Vibrators nachgedacht. Eine britische Komödie, welche mich gut unterhalten hat, im Abgang dann aber doch kurzweilig wirkt. Besonders die Dialoge und die Erkundungsszenen sind wirklich zum piepen und machen richtig Spass. Charmant gespielt und mit einem tollen Humor ein ernstes Thema beleuchtend.

Im Zeitalter der großen Erfindungen macht sich ein Mann daran, ein Heilmittel zu finden für das Leiden der Frauen und elektrisierte ganz nebenbei unser aller Liebesleben: Um 1880 befindet sich die viktorianische Prüderie auf dem Höhepunkt, während gleichzeitig die Elektrizität ihren Siegeszug beginnt. (more…)

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Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt | Rating | Gedanken

[28.07.2014 #1380] Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt 1380 (Drama, USA, 2013)

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Man sollte mal das Betriebssystem der Erde dringlichst austauschen, vielleicht gibt es dann weniger von diesen Filmen wie diesem, welcher oberflächlicher wirklich nicht sein könnte, ganz ganz schlimm, was ein Schrott, und das zu so einem wichtigem Thema wie Wikileaks und  Julian Assange.

Der Film triggert sehr viele wichtige Gedanken in Bezug auf Ereignisse auf diesem Planeten Erde, verliert sich dann aber wieder sofort in unkonzentrierte Bilder und keinen Transport. Aber was soll man denn erwarten von einem Film aus den USA, welcher sich hier nur den Namen Wikileaks zu nutze gemacht hat. (more…)

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Das Mädchen und der Künstler | Kritik | Kunstfilm

[12.07.2014 #1369] Das Mädchen und der Künstler (El artista y la modelo, Drama, Spanien, 2012)

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Während ich hier auf den Balkon auf die grossen und kleinen Bäume schaue, ihren Blättern beim leisen Tanzen im Wind zuschaue und über den Film nachdenke, möchte ich die bewegenden Worte des Bildhauers Marc Cros zitieren.

So ein Licht, das kann man nicht erfinden, wenn es da ist, muss man es nutzen. Draussen im Freien ist alles in Bewegung, sogar das Licht, wie soll man das einfangen. Die Blätter, die Pflanzen, das sind Milliarden und keines davon sieht wie das andere aus. Man könnte 150 Leben leben und hätte doch nur einen winzigen Bruchteil gesehen. Und weil das so ist, kommt es auf die eigene Idee an, deine ganz eigene Idee, sonst verschwendet man hier nur seine Zeit, das ist alles. (more…)

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Die Summe meiner einzelnen Teile | Kritik

[10.07.2014 #1368] Die Summe meiner einzelnen Teile (Drama, Deutschland, 2011)

Wenn ich diese Zeilen schreibe, sitz ich unter freiem Himmel, hier in der freien Natur, möchte ich der sein, der ich bin”, Zitat des Mathematikers Martin (Peter Schneider)

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Neben dem Sehen, Hören und Fühlen eines Films, gibt es bei mir eine vierte Dimension, Filme wahrzunehmen. Es ist schwer zu beschreiben, wirkt aber so, als würde sich der Raum vor der Leinwand mit einer sehr intensiven Schwingung füllen, und sich intensiv an das Gehirn ankoppeln. Ich bin selbst ein Mensch, welcher Zahlen und kryptische Kolonnen unglaublich liebt. Der Klang beim eintippen meiner 70-Stelligen Passwörter, ist für mich wie Klavier spielen, eine innere Reflexion, welche ich brauche wie die Luft zum atmen. Und auch, dass ich seit 30 Jahren Selbstgespräche mit meinen eigenen Gedanken führe, ist ein Fakt den ich sehr an mir liebe. Mit dieser Filmreise hat es mich mit dem ihm von der Gesellschaft angedichteten Psychotikers und Mathematikers in den Walt geschlagen um eines zu machen, die unglaubliche Kraft der Reflexion der eigenen Gedanken leibhaftig zu spüren. (more…)

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Mama Africa – Miriam Makeba (Doku)

[06.07.2014 #1366] Mama Africa – Miriam Makeba (Dokumentation, Musik, Deutschland, Finnland, Südafrika 2011)

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DokuTipp aus tiefstem Herzen – Miriam Makeba – Mama Africa, vollständiger Name “Zenzile Makeba Qgwashu Nguvama Yiketheli Nxgowa Bantana Balomzi Xa Ufun Ubajabulisa Ubaphekeli Mbiza Yotshwala Sithi Xa Saku Qgiba Ukutja Sithathe Izitsha Sizi Khabe Singama Lawu Singama Qgwashu Singama Nqamla Nqgithi”

Der Artikel Die Löwin schläft – zum Tod von Miriam Makeba in der Welt geht auch kurz auf ihren vollständigen Namen ein.

Mika Kaurismäki ist der Bruder des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki (einer meiner Arthouse lieblings Regisseure). In der Dokumentation Mama Africa nimmt er uns mit auf eine Reise, das Leben der herausragenden südafrikanischen Sängerin Miriam Makeba (* 4. März 1932 in Prospect Township, nahe Johannesburg, Südafrika; † 10. November 2008 in Castel Volturno, Italien) im Herzen zu atmen. (more…)

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El Cuerpo [Rating]

[30.06.2014 #1362] The Body (El Cuerpo, Thriller, Spanien, 2012)

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Manchmal hätte ich wirklich gerne ein Gehirnimplantat, welches meine Gedanken über Filme direkt in den Blog postet, am besten während ich schlafe 😀
El Cuerpo ist ein richtig toller Thriller aus Spanien, welcher von der ersten Minute bis zur Auslösung am Ende komplett fesseln kann. Schaut euch den unbedingt an, die tollen Schauspieler machen hier einfach richtig Spass 😀 Eine feine Thriller Überraschung aus Spanien 😀  (more…)

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Elysium [Kritik]

[05.07.2014 #1365] Evil Dead (Action, Drama, Sci-Fi, USA, 2013)

Sing “Was ich möchte, ist es zuviel ? Einmal bei den tristen Blockbustern, einem Film sich hinzugeben, Ist das ein zu hohes Ziel ? Ist das ein zu hohes Ziel ?”

Elysium

Eigentlich rauschen Blockbuster mit 100db und in Großbildprojektion an mir vorbei, ich kann da weder etwas fühlen, bis auf den iBeam unter der Couch, noch erinnere ich mich am nächsten Tag an die Handlung oder sehe irgendeinen der Schauspieler vor mir, gähnende Leere im Gehirn. Hier war das zum Glück mal ganz anders. Schon mit District 9 konnte mich der Regisseur Neill Blomkamp packend durch den Film transportieren, und mit Elysium war das nicht anders. 144 Jahre in die Zukunft gedacht, habe ich auf einmal an die Datenkrake Google denken müssen, und an Amazon (more…)

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