Das Geheimnis der Bäume – Doku [Kritik]

[23.05.2014 #1322] Das Geheimnis der Bäume (2013, Frankreich)

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Viele hundert Stunden habe ich schon Naturdokumentation in Großbildprojektion gesehen. Magische Stunden in denen ich unglaublich fasziniert und berührt die Wunder der Natur bis tief ins Herz eingeatmet habe. Meist handelt es sich dabei um Kameraleute die für BBC-Earth unglaubliches vollbracht haben und vollbringen werden. Meine tiefste Hochachtung und Dankbarkeit spreche ich diesen Kameraleuten aus, welche unter teils extrem gefährlichen Bedingungen, die Wunder der Natur für uns erforschen und man bei den unglaublichen Überlebensstrategien der Natur aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Das ist zum Teil so intensiv, dass mich die Faszination für die Wunder in der Natur zu tränen rühren. (more…)

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Bab’Aziz – Der Tanz des Windes [Rating]

[21.05.2014 #1321] Bab’Aziz – Der Tanz des Windes (2005, Deutschland, Frankreich, Iran, Tunesien)

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Ich möchte diesen Film einfach aus meinem Gefühl heraus beschreiben. Manchmal passieren Wunder auf meiner Leinwand, in meinem Arthouse-Herzen. Wunder die sich wie ein Märchenbuch anfühlen, hat man dieses Buch, in Richtung 1001-Nacht, einmal aufgeschlagen, ist man so unglaublich gefesselt. Es ist, als würde man selbst die kleine Ishtar sein, voller Neugier und Lebensfreude. Den Geschichten ihres Großvater Bab’Aziz zu lauschen, auf dem Weg zum Derwisch-Treffen, ist wirklich was ganz ganz besonderes. Worte, welche in der Original-Sprache getragen, so einen unglaublich ruhigen Klang haben, man in seine erblindeten Augen schaut und fühlt, ich möchte wie die Sandkörner auf seiner Haut, noch viele viele Geschichten hören und sie mit dem Tanz des Windes einatmen. (more…)

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Stephen Hawking (2013) | Doku | Rating

[18.05.2014 #1317] Hawking (2013, Großbritannien)

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‘Mehr als zwei Drittel meines Lebens habe ich unter dem Damoklesschwert meines nahen Todes gelebt. Ich habe das Verlangen entwickelt, aus jeder einzelnen Minute alles herauszuholen.’

Diese Dokumentation beschreibt das Leben von Stephen Hawking, einem Physiker, für den ich schon immer tiefste Hochachtung von ganzem Herzen empfunden habe. Es ist eine Doku, welche mitreißend und zum Teil sehr privat sein Leben erzählt.  Wer diesen unglaublich interessanten Menschen und sein Leben kennenlernen möchte, dem sei dieser Film von ganzem Herzen empfohlen.  (more…)

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Smashed [Kritik]

[15.05.2014 #1314] Smashed (2012, USA)

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Kate ist Lehrerin und Alkoholikerin. Nach einer, sagen wir harten Nacht, kotzt sie, nachdem sie vor ihrer Klasse geradezu wie ein überdrehter Entertainer vor den Kindern wirkt, mal direkt volles Rohr in den Mülleimer in der Schulklasse. Ich habe in diesen Szenen am Anfang schwer die Luft angehalten, und zu mir gesagt, bitte nicht schon wieder so ein Alkoholiker-Drama aus den USA, welches mich nur noch mehr sauer macht auf Filme aus diesem Lande. Das sollte sich aber ganz anders anfühlen. (more…)

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Requiem [Kritik]

[10.05.2014 #1309] Requiem (2006, Deutschland)

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“Sie sitzen nur da und labern”. Dieses ist ein Satz, den die streng katholisch erzogene junge Michaela Klingler (Sandra Hüller) zu einem Priester sagt. Sie soll von einem Dämon bessessen sein, wird von ihrem Vater dabei unterstützt, ihren Wunsch umzusetzen, in Tübingen zu studieren. Für den Vater ist es gegenüber seiner Frau ein Wagnis. Michaela wirkt in ihrer neuen Welt in ihrer Mimik eingeschüchtert, komplett unsicher, ihre Augen strahlen eine Hoffnung aus, ein Kampf in dieser Welt. Und als sie den Jungen in dem Wohnheim trifft und küsst, sind ihre Augen voller Liebe und Dankbarkeit. (more…)

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Zwei Leben [Rating]

[10.05.2014 #1307] Zwei Leben (2012, Deutschland, Norwegen)

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Insgesamt hat mich der Film mit seiner Thematik fesselnd und mit Spannung durch den Film getragen. Keine Sekunde gelangweilt habe ich die Informationshäppchen über das Leben der Katrine Evensen Myrdals aufgesaugt und interessiert verfolgt. Ein sehenswerter Film, welcher mich nur mit gedämpfter Intensität eingenommen und erfüllt hat.

Mit dem Fall der Berliner Mauer und der politischen Neuordnung Europas gerät Katrine Evensen Myrdals (Juliane Köhler) Leben in Norwegen aus dem Ruder. Plötzlich ist alles anders – ihre Familie, ihre Liebe, ihr Glück sind bedroht. Um zu verhindern, (more…)

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Los últimos días [Rating]

[01.05.2014 #1299] The Last Days (2013, Spanien, Los últimos días)

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Ein sehenswerter Endzeit Film – oder sagen wir besser ein Film mit Hoffnung – aus Spanien. Unglaubliche tolle Bilder liefert dieser Sci-Fi Film, bei denen man sich so vorkommt wie in dem richtig fantastischen Spiel “The Last of Us” . Irgendwie bin ich echt stolz auf Spanien, für diesen Sci-Fi Beitrag. Genau wie bei dem Film Ende aus Spanien, ist man neugierig und wünscht sich ein ausgefeilteres Sci-Fi aus Spanien. Genau wie bei ‘Ende’ bietet dieser Film aus Spanien einen wunderbaren Kontrast zu dem lauten und auch irgendwie hohlen Hollywood-Lärm-Kino. Spanien bleibt spannend :-) (more…)

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Somewhere [Rating]

[01.05.2014 #1298] Somewhere (2010, USA)

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Es dauerte nur Minuten bis mich dieser Film auf der Gefühlsebene intensiv gepackt hat. Ohne viele Worte fühlte ich mich, durch die ruhigen und wortlosen Bilder,  scheinbar wie in einer virtuellen Hauptrolle. Leise Bilder, welche sich sofort ins Herz transportiert haben, man beginnt über sein eigenes Leben nachzudenken und die Szenen, mit dem Hollywood-Star Johnny Marco und seiner elfjährigen Tochter Cleo, hinterlassen deutliche Spuren im Herzen, Spuren der Rührung, des Fühlens und des Nachdenkens. (more…)

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Immer Drama um Tamara [Rating]

[10.05.2014 #1308] Immer Drama um Tamara (2010, Großbritannien, Tamara Drewe)

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Manchmal brauche ich einfach mal einen unterhaltsamen und entspannten Filmurlaub. Zwischen den Schriftstellern in dem Film, schaut sich dieser britische Film-Dorfurlaub wie ein sympathischer Roman, den man sich gerne durchliest. Schöner trockener britischer Humor garnieren die wunderbare Aussicht auf dem Lande, Bilder bei denen das Auge ihre Freude haben :-) Und irgendwie erinnert mich der Film an einen Spanienurlaub, die britischen Mädels haben es wirklich faustig hinter den Ohren 😀 (more…)

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Fack ju Göhte [Rating]

[09.05.2014 #1306] Fack ju Göhte (2013, Deutschland)

fack-ju-goehte-posterKurz und höflich ausgedrückt. Gestern hatte ich mal Lust auf leichte lustige Unterhaltung, welcher Teufel mich geritten hat, gerade diesen Film anzuschauen, ist sehr fraglich. Ich hätte doch lieber in meine skandinavische Film-Zauberkiste greifen sollen, und z.B. den wunderbaren Film Jalla! Jalla” anschauen :-)

Ohne Frage gibt es aus Deutschland z.B. Dramen, die mir im tiefsten Herzen sehr viel bedeuten und für die ich dankbar bin, sie gesehen zu haben. Im Kern habe ich aber mit Filmen aus Deutschland so meine Probleme, und hier haben wir eben solch einen Problemfall. Bis auf ein paar coole Wortwitze, war es für mich im Schwerpunkt eine Quälerei, und zu Elyas M´Barek und Karoline Herfurth erspare ich mir jeglichen Kommentar. Nicht meine Filmwelt. (more…)

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Scherbenpark [Kritik]

[26.04.2014 #1293] Scherbenpark (2013, Deutschland)

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Bettina Blümner ist bereits in der Dokumentation Prinzessinnenbad mit sehr viel Feingefühl gelungen, dass wir als Zuschauer nicht auf die Menschen in einem sozialen Brennpunkt herrabschauen, sondern uns auf Augenhöhe begeben. Sascha, hier gespielt von Jasna Fritzi Bauer, hat in ihren jungen Jahren schon viel zu viel Schmerz erlebt, Mutter tot, Vater im Knast und sie wohnt in einem Plattenbau, aber eins hat sie auch, sie hat den Arsch in der Hose (more…)

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Die schönen Tage [Rating]

[04.05.2014 #1305] Die schönen Tage (2013, Frankreich, Les beaux jours)

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Das Thema, was tun wenn der Job die große Leidenschaft war und man durch die Pensionierung viel Zeit zur Selbstfindung hat, davon hatten wir schon viele Filme. Oft sind sie dann zu abgedreht, überdreht oder auch anstrengend unauthentisch.
Man muss die französische Regisseurin Marion Vernoux wirklich loben, mit welcher Ruhe und Herzlichkeit sie sich mit diesem leisen Film in mein Herz gezaubert hat, garniert mit einem feinfühligem Humor. Transportiert wird dieses durch die unglaublich charmante französische Schauspielerin Fanny Ardant, welche ich sofort bewundernd und liebevoll ins Herz geschlossen habe :-) (more…)

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Momo (1986) [Rating]

[04.05.2014 #1304] Momo (1986, Deutschland, Spanien)

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Ich liebe es, mir ältere Filme  anzuschauen und mich von ihnen verzaubern zu lassen. Natürlich hat man, selbst nach 25 Jahren, noch die wunderbar besetzte Momo (Radost Bokel) im Kopf, sie ist einfach unglaublich märchenhaft :-) Nicht mehr im Kopf hatte ich nach dieser Zeit, wie düster der Film auch ist, also ich hätte als Kind mit 6-Jahren echt Angst gehabt nach dem Film. Der Film hat mich unglaublich verzaubert und mein Herz ergriffen, ein Review was sich wirklich sehr gelohnt hat. Auch hat es dazu geführt, dass ich mir direkt die beiden Tage danach das Buch durchgelesen habe, eine weitere tolle Reise die sich mit wunderbaren eigenen Bildern im Gehirn abgespielt hat. Ganz sicher habe ich den Film nicht das letzte Mal gesehen :-)  (more…)

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Das Mädchen aus der Streichholzfabrik [Kritik]

[02.04.2014 #1266] Aki Kaurismäkis “Das Mädchen aus der Streichholzfabrik” – Proletarische Trilogie (Tulitikkutehtaan tyttö, 1990, Finnland, Schweden)

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Das Streichholz Iris

In den ersten Szenen sehen wir die Perfektion von Maschinen, Maschinen die Streichhölzer produzieren. Ein Streichholz das Teil eines Grossen war und ist, und nur dazu bestimmt ist, aktiviert zu werden um zu funktionieren. Bei einem Streichholz gibt es keine Rücksicht, funktioniert es nicht, wird es einfach weggeworfen.

Iris könnte man selbst als einen Streichholz in der grossen Maschinerie bezeichnen. Ein Körper aus Holz, der sich sein Leben zurücksehnt, und ein Kopf in rot. Ein roter Kopf als Zeichen der Liebe, der entzündet werden möchte und sich dann auf den toten nur stumpf funktionierenden Körper wie die Flammen der Liebe überträgt. (more…)

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Ende [Rating]

[03.05.2014 #1303] Ende (2012, Spanien, Fin)

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Ein leiser und interessanter Apokalypse Film aus Spanien, der den Zuschauer zum Nachdenken anregt, über das Warum und wie es weitergeht. Große Probleme hat ich mir den Schauspielern, welche es nicht schaffen, durch die Leinwand hindurch bis zum Zuschauer zu transportieren. Die Schwäche der Unfühlbarkeit der Schauspieler finde ich problematisch, da es sich ansonsten im Ansatz um einen sehenswerten Apokalypse Film aus Spanien handelt.

Eigentlich soll es ein freudiges Wiedersehen nach langer Zeit sein, doch das gemeinsame Wochenende auf einer abgelegenen Berghütte entwickelt sich für eine Gruppe alter Freunde schnell zum Alptraum. (more…)

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