Freier Fall [Kritik]

[27.02.2014 #1223] Freier Fall (2012, Deutschland)

Traurig ist der Film … Warum ? Im Fazit.

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Marc Borgmanns (Hanno Koffler) und Bettina (Katharina Schüttler) geht es eigentlich richtig gut. Marc hat einen soliden Job bei der Polizei, Nachwuchs ist auf dem Weg und sie bewohnen eine Doppelhaushälfte, welche von den Eltern vorfinanziert wurde. Während einer Fortbildung lernt Marc den Kollegen Kay Engel (Max Riemelt) kennen. Bei einem gemeinsamen Lauftraining, von Marc und Kay, lernt Marc neue Gefühle in sich kennen, Gefühle für einen Mann zu entwickeln. Im Wald bekommt Marc seinen ersten Kuss von einem Mann und seine erste Erektion durch die liebende Hand von Kay. Marc möchte sich diesen neuen Gefühlen zunächst aber nicht hingeben und versucht sie zu verdrängen, eine innere Zerrissenheit macht sich intensiv in ihm breit. Trotz eines ersten Wiederstandes von Marc, wird sich zwischen den beiden eine Liebesbeziehung entwickeln. (more…)

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Beim Leben meiner Schwester [Kritik]

[23.02.2014 #1219] Beim Leben meiner Schwester (2009, USA)

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Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Filme über Krankheit, Tod, Krebs und jede Art von Dingen in einem Film gesehen, die das sichere Ende bedeuten. Mit bedacht waren diese zu über 90% aus Europa. “Halt auf freier Strecke” , “Marias letze Reise”, “Blaubeerblau” sind nur wenige die mir beim Schreiben direkt im Kopf sind. Moralisch für mich nicht vertretbar erzeugt ein Elternpaar ein neues Kind, sagen wir als lebendes Organ- und Zellen-Spende-Zentrum. Warum ? Um die schwer Leukämie kranke Tochter zu retten. Blut aus der Nabelschnur, das perfekte Ersatz- und Ergänzungslager für eine Todkranke. Das klingt echt nach einem spannenden Thema. (more…)

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The Act of Killing [Kritik]

[23.02.2014 #1218] The Act of Killing – Dokumentation (2012, Dänemark, Großbritannien, Norwegen)

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“Einen derart kraftvollen, surrealen und erschreckenden Film habe ich seit mindestens einem Jahrzehnt nicht gesehen … Beispiellos in der Geschichte des Kinos. *Werner Herzog*

Was dem amerikanischen Dokumentarfilmer Joshua Oppenheimer mit “The Act of Killing” gelungen ist, ist wirklich ungeheuerlich und spektakulär. Mörder, die tausende vermeintliche Kommunisten getötet haben, vor die Kamera zu stellen und sie zu bitten sich so darzustellen, wie sie von der Nachwelt gesehen werden wollen, als Helden. Stolz präsentieren sie sich vor der Kamera und demonstrieren mit einem Lächeln ihre optimierte Tötungsmethode (Bild 3 unten). Awar Congo sagt, “Wir fühlten uns damals als Gangster”, als freie Männer, “born to be free”. Auf die Frage von Oppenheimer an Adi (einem Kumpanen von Congo), ob er Kriegsverbrechen begangen habe, antwortet dieser “Kriegsverbrechen?. Was das sei, definierten immer die Sieger. Und ich bin ein Sieger.” (more…)

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Arirang – Bekenntnisse eines Filmemachers [KurzKritik]

[22.02.2014 #1217] Arirang – Bekenntnisse eines Filmemachers (2011, Südkorea)

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Kim Ki-Duk Filme beschäftigen mich so sehr, wie es kaum ein anderer Regisseur vermag zu schaffen, ich bewundere ihn von tiefstem Herzen. Hochachtung habe ich vor ihm, eine sehr tiefe Depression, so intim zu dokumentieren. Schaue ich in sein Gesicht (erstes Bild unten), muss ich einfach direkt wieder weinen und kann seinen Schmerz körperlich mitfühlen. Ich bin Kim Ki-Duk sehr dankbar, dass er uns so dicht an sich heran gelassen hat. Meine Gefühle und Gedanken in Worte auszudrücken, das Verarbeiten, wird eine lange Zeit brauchen. Intensiver kann man einen Menschen nicht erleben und fühlen.

Meine absolute Hochachtung Kim Ki-Duk, von ganzem Herzen ! (more…)

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Pelle der Eroberer [Rating]

[22.02.2014 #1216] Pelle der Eroberer (1987, Dänemark, Schweden)

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Berührt und gefesselt hat mich vor allem das Zusammenspiel zwischen Pelle, dem Sohn, und dem Vater Lasse. Die schauspielerische Leistung von Pelle Hvenegaard (Pelle) und Max von Sydow (Lasse) ist herausragend und man kann die beiden wirklich fühlen, besonders den Vater Lasse. Unglaublich berührt hat mich die Szene zwischen Lasse und der Seemannsfrau, aber im besonderen auch das Ende. Ich hätte mir eine stärkere und konzentriertere Fixierung auf Pelle und Lasse gewünscht. Die Nebenhandlungen haben mich an verschiedenen Stellen distanziert von Pelle und Lasse. Das wirkte dann, wie das Anschauen des Treibens auf dem Hof, ein Teilhaben, aber nicht mitfühlen. (more…)

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Riddick [Rating]

[22.02.2014 #1215] Riddick (2013, USA)
Riddick1Etwas Popcorn-Kino wollte ich, einfach nur mal entspannen, hatte mir doch “Riddick – Chroniken eines Kriegers (2004)” gut gefallen, weil er einfach cool ist und richtig Spass macht. Was einem mit “Riddick” geboten wird, ist bestenfalls als der letzte unterirdische Schrott zu bezeichnen. Absolute Zeitverschwendung.
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Blöde Mütze! [Rating]

[21.02.2014 #1214] Blöde Mütze! (2008, Deutschland)

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Ein fantastischer Kinderfilm ist es, intelligent, sehr intensiv und fürs Herz zum Anfassen :-)

Silke, ich nenne sie mal das Hippie-Mädchen, sie spielt ihre Rolle super fantastisch :-) Aber auch Blöde Mütze (Martin), in seine Rolle kann ich mich sofort einfühlen, spielt es überragend :-)  Ein Kinderfilm, der mir als alter Mann zeigt oder ich mich frage, warum bewahren wir uns nicht viel mehr aus unserer Kindheit auf und Leben sie weiter im Leben ? Der Film zeigt aber  auch, wie komplex so ein Kinderleben und die erste Liebe ist, und vieles mehr. Genau das transportiert er für mich, so unglaublich fühlbar, welches so authentisch von den kleinen Helden gespielt wird. Unbedingt anschauen :-)

Kinderfilme sind auch was für große Kinder mit Herz :-)  (more…)

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Crazy Heart [Kritik]

[21.02.2014 #1213] Crazy Heart (Drama, USA, 2009)

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“Das ist, als würde man mit einer Klapperschlange leben”

Diesen Satz sagt die Journalistin Jean (Maggie Gyllenhaal) zu dem Country-Sänger Bad Blake (Jeff Bridges). Jean fühlt in Bad diesen ganz besonderen Menschen, diesen Bad zum verlieben, einen Menschen, mit einem ganz ganz grossen Herzen. Es ist die gegenseitige Anziehungskraft der beiden, wie ich sie ab der ersten Sekunde, als sie sich begegnen, unglaublich intensiv fühlen konnte, wie kaum in einem anderen Film. Bad Blake ist schwerster Alkoholiker und Kettenraucher. Jean hat aber auch einen Sohn.

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Da geht noch was! [Rating]

[21.02.2014 #1212] Da geht noch was! (2013, Deutschland)

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Eine Komödie aus Deutschland, die eins gut kann, unkompliziert richtig Spass machen :-) Gelungene Gags und auch zum Nachdenken über die eigene Familie. Besonders der grummelige Großvater Carl (Henry Hübchen), macht einfach riesigen Spass in seiner Rolle :-) Bei dem Großvater musste ich irgendwie an den Opa in dem Film Oben denken :-) Tolles Zusammenspiel von Großvater, Sohn und Enkel, die plötzlich unter einem Dach leben. Da bleibt kein Pool trocken :-) Eine Komödie die es sich lohnt anzuschauen. Sehr sympathische Schauspieler 😀 (more…)

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Alles was wir geben mussten [Rating]

[20.02.2014 #1211] Alles was wir geben mussten (2010, Großbritannien, USA)

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Kathy (Carey Mulligan), Tommy (Andrew Garfield) und Ruth (Keira Knightley) verbringen ihre Kindheit in Hailsham, einem scheinbar idyllischen englischen Internat. Doch der Ort birgt ein dunkles und verstörendes Geheimnis, das die Zukunft der jungen Leute betrifft und worüber niemals gesprochen wird. Nachdem sie den Schutz der Schule hinter sich gelassen haben, kommen die drei Freunde dem grausamen Schicksal, das sie als Erwachsene erwartet, unaufhaltsam näher. Dabei wird ihre enge Freundschaft durch die tiefen Gefühle der Liebe, der Eifersucht und des Verrats auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. (more…)

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Sie sind ein schöner Mann (2005, Frankreich) [Kritik]

Elena, du Sonne, du bist ein Sonnenschein, der Nachts alles erleuchtet :-)
Französisches Kino, unvergessen charmant und im Herzen geliebt und gekuschelt :-) 

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Zu Anfang des Films Sie sind ein schöner Mann (Je vous trouve très beau), bis die Frau von Bauer Aymé durch den Kurzschluss an der Melkmaschine ums Leben kommt, bekommen wir eine kleine Einführung in das Eheleben der beiden. Die Frau von Aymé auf dem Bauernhof kocht, kümmert sich um den Hofladen und die Tiere. In der Küche wird dann auch schon man tüchtig rumgezickt. (more…)

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Star Wars: Epsisode I – Die dunkle Bedrohung – Mirse is Jar Jar Bings :-) [Kritik]

Möge der Spass mit dir sein :-)

Gestern hörte ich auf einmal eine Stimme sagen: “Aufgewachsen mit Filmen von Starwars, du bist. Diese Reise glücklich machen dich wird. Begegnen du wirst, einem alten Freund. Freude haben du wirst, bei dieser Reise.” :-)

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Eine andere Stimme dann: “Mirse sowas von glücklich euchse zu sehen. Werse duse denn? Mirse is Jar Jar Bings” :-)

Einladung angenommen (more…)

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The Grandmaster [Kritik]

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Kurzbewertung
Durch die Augen meines die Fotografie liebenden Gehirns ist der Film wahrlich ein Leckerbissen – in Bezug auf die Bilder. Das gilt zum einen für die wunderbaren CloseUp-Aufnahmen von Menschen, in nicht Kampfszenen, und die gesamte Atmosphäre. Sobald der chinesische Martial-Arts-Choreograf Yuen Woo-Ping (Matrix, Kill Bill I+II) zum Einsatz kommt wird es fantastisch gut. (more…)

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Der schwule schamanische Veganer ;-) – Der Tatortreiniger – Kostenloser Streaming Wochenend-Tipp [Kritik]

Diese Woche war es wieder soweit, Heiko „Schotty“ Schotte (Bjarne Mädel) geht wieder putzen oder sagen wir besser quatschen :-) Mit insgesamt drei neuen Folgen hat uns der NDR beglückt. Besonders gut hat mir die Aktualität der Themen gefallen. Aktuelle Themen intelligent zum brüllen komisch umgesetzt , ich dachte echt ich brauch ein Sauerstoffzelt :-) Galaktisch Fantastisch Superklasse :-)

angehoerige (more…)

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Heimweg (Zhang Yimou) – The Road Home [Kritik]

Asiatisches Arthouse-Kino – Mein Herz atmet intensiv die Liebe des Lichts :-)
Berlinale 2000 Silberner Bär :-)

Meine ersten Gedanken nachdem ich diesen Film angeschaut habe war: “Ein Meisterwerk des asiatischen Arthouse-Kino. Ein Liebesfilm den man so intensiv im Herzen spüren kann wie keinen anderen bisher und er doch ohne jede Berührungen auskommt :-)

Eigentlich ist damit alles gesagt :-) Ich wollte erst ganz klassisch von dem Film berichten, das mache ich aber nicht. Ich möchte von Herzen schreiben und das versuche ich nun :-)

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Der Sohn Luo Yusheng (Sun Honglei) reist am Anfang des Films (die Szene ist in Schwarz-Weiss gehalten) zu seiner Mutter Zhao Di (im hohen Alter) die ihren Mann Luo Changyu (er war 40 Jahre Lehrer im Dorf) verloren hat. (more…)

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