Berlin Berlin – SerienTipp

Heute hab ich euch den ultimativen super mega fantastischen galaktischen SerienTipp mitgebracht :-) Höchste Serien Suchtgefahr der Extraklasse :-)

Lolle (Felicitas Woll), aus Malente, hat gerade ihr Abitur abgeschlossen. Ihre Mutter bezeichnet Lolle als “Sie hätte besser Feldwebel werden sollen, Lolle mach dies, Lolle mach das, du musst was aus deinem Leben machen, die Zeit nutzen …” :-)   Der Vater ist eigentlich die bessere Mutter, sagt sie über ihn. Eigentlich wollte Lolle mit ihrem Freund zusammen das Leben geniessen. Der Freund zieht es aber vor in Berlin Geld zu verdienen und macht mit Lolle per Brief Schluss. Lolle reist kurzer Hand nach Berlin um ihren Freund zurückzugewinnen.

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Drachenmädchen

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‘Hast du Kung-Fu für einen Spaziergang’

Der Regisseur Inigo Westmeier nimmt uns in dieser Dokumentation mit auf eine Reise in die zentralchinesische Provinz Henan, die Geschichte dreier der 26.000 Schüler an der Kung-Fu-Schule ‘Shaolin Tagou’ zu erzählen. Die Kung-Fu-Schule liegt direkt neben dem Shaolin Tempel, dem Ursprung des Kung Fu.

Am Anfang erleben wir wie tausende von Schülern eine Formation vorführen. Das ganze wirkt in diesem Moment zum einen sehr bildgewaltig und beeindruckend, auf der anderen Seite aber auch sehr erschreckend. In dieser Formation erscheinen die tausende von Schülern wie ein einziger Körper, der nur dazu da ist, nach strengsten Gesetzen zu funktionieren.

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Der Pianist

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Marcel Reich-Ranicki ist selbst Überlebender des Warschauer Gettos und sagt über Polanski “Er hat es meisterhaft gemacht.”

…Wie alle, die ihre eigenen Erlebnisse in einem Film sehen, war auch ich oft geneigt, die Wiedergabe der historischen Wahrheit zu beanstanden und refrainartig zu wiederholen: Es war ja alles anders… Nein, es war nicht anders. Was ich mir nie vorgestellt, was ich nie zu hoffen gewagt habe, das ist Polanski hier gelungen…
Marcel Reich-Ranicki FAZ 23.10.2002

Streckenweise hatte ich den Eindruck, diese sehr authentisch wirkenden Bilder des Unfassbaren nicht mehr ertragen zu können. Der Film ist aber zu wichtig um wegzuschauen. Ich hatte in diesem Film das Gefühl, selbst mit dem Pianisten durch das Warschauer Getto gelaufen zu sein und ums Überleben gekämpft zu haben. (more…)

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Side Effects

Geldgeile Ärzte, gesponsert von den Pharmaunternehmen. Der Film hat bei mir in den ersten zwei Dritteln einen unglaublichen Hass aufgebaut, gegen alles was irgendwie einen Rezeptblock halten kann. Die verdammten scheiss Ärzte die vor lauter Geld ausscheißen kaum noch ihren Stift finden. Ein Mensch, behandelt als Objekt, der hier die sehr schwer depressive Patientin Emily Taylor (Rooney Mara) mit einem neuen Medikament verheizt, hier gehen Ärzte sogar über Leichen. Erweitert man dann noch die Gedanken auf unser System, bei dem Ärzte, durch die gesetzliche Krankenkasse gebeutelt, dem Patienten irgendeinen Scheiss verschreiben, kocht echt das Blut noch etwas mehr. Ich möchte im weiteren die Gedanken die dieser Film bis dahin aufbaut, hier nicht schreiben. Klar ist auf jeden Fall der Thriller hat mich in diesem Abschnitt echt im Kopf zur Weißglut getrieben. Auch an einer Gerichtsverhandlung spart der Film nicht, hier muss ein Kopf rollen nach dem tragischen Ereignis. Und einer wird hier sehr intensiv forschen :-)

Ist man dann so sicher drin in dem Film und scheint den Film im Griff zu haben, kommt die Wahrheit wie ein Hammer. Ein Moment bei dem ich zu mir selbst sagte “Ach du Scheisse, ach du Scheisse, das kann nicht sein”. Ein Thriller der unglaublich funktioniert im Kopf und der sich in Bezug auf der Suche nach der Wahrheit, in Bezug auf Dr. Jonathan Banks sehr stark entwickelt zu einem Thriller der Extraklasse, wie ich einen Film liebe :-)

Ein grossartiger Thriller der Extraklasse den Niemand verpassen sollte. In einer weiteren Ebene transportiert der Film dann die ganze Wahrheit und die Auflösung :-) Und auch eine Anleitung zum Durchdenken, mehr möchte ich nicht sagen :-) Anschauen !

Emily Taylor (Rooney Mara) spielt hier die sehr schwer depressive Patientin so intensiv mit solch einer Überzeugungskraft, dass es einen fast aus dem Kinosessel katapultiert. Einfach unglaublich grossartig :-) Ein super super tolles Lob an den Regisseur Steven Soderbergh, das war echt ganz grosses Kino :-)

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Der ehrgeizige Psychiater Dr. Jonathan Banks (Jude Law) setzt alles daran, seiner neuen Patientin Emily Taylor (Rooney Mara), die nach einem Selbstmordversuch bei ihm eingeliefert wurde, zu helfen. Gerade erst ist Emilys Mann Martin (Channing Tatum), der wegen Insiderhandels die letzten Jahre im Gefängnis saß, entlassen worden. Doch der Versuch, gemeinsam ein neues Leben zu beginnen, scheitert. Gleiches gilt für die Wirksamkeit der von Banks verschriebenen Medikamente. Banks nimmt Kontakt zu Emilys früherer Psychiaterin (Catherine Zeta-Jones) auf, die ihm rät, ein neues Medikament an Emily zu testen. Anfangs geht es ihr besser, doch schon bald erweisen sich die Nebenwirkungen als äußerst dramatisch. Nach einem … spürt Banks, wie er immer mehr die Kontrolle nicht nur über seine Patientin, sondern auch über sein eigenes Leben verliert. Er entscheidet sich, für die Suche nach der Wahrheit alles zu riskieren: seine Familie, seine Profession, seinen Ruf – als er einem unglaublichen Verdacht auf die Spur kommt.

Genre: Thriller, Krimi
Regie: Steven Soderbergh
Schauspieler: Jude Law, Vinessa Shaw, Catherine Zeta-Jones, Channing Tatum, Rooney Mara, David Costabile
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 106 Minuten
FSK: 12

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Die Tür (Mads Mikkelsen)

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Während sich der Maler David Andernach (Mads Mikkelsen) mit einer anderen Frau vergnügt, geschieht das Unglück im Garten des Familienhauses. Die Tochter stürzt beim fangen eines Schmetterlings in den Pool und stirbt. Ein Ereignis, das David Andernach fünf Jahre in Selbsthass und Verzweiflung treibt. Auch seine Frau verliert er durch dieses tragische Ereignis. David Andernach währe lieber Tod, als mit dieser schweren Last weiter zu Leben.

Durch eine mysteriöse Tür gelangt er in sein altes Leben zurück. Wir sehen wieder den älteren Nachbarn, der lautstark schreit “Mittagsruhe”. Es ist genau der Moment kurz bevor seine Tochter im Pool ertrinken wird. Er rennt los und rettet seine Tochter. Ein mysteriöse Tür, die das Familienglück wieder hergestellt hat. Wirklich ? Ist es ein Glück von Dauer ?

Ganz wichtig bei diesem fantastischen Film ist, dass ich hier nicht Spoiler. Ich möchte aber ein paar Tipps geben und euch dann in den Film entlassen :-)

Geht man durch eine Tür fünf Jahre zurück ins sein altes Leben, ist da nicht … (ups) … ? Glaubt ihr nicht das z.B. Tochter und Mutter irgendwie fühlen, dass hier etwas nicht stimmt ? Die Tür hat sich nicht aus dem Nichts geöffnet und ist dann verschwunden, sie steht immer zur Verfügung. Auch andere Menschen haben den Wunsch, gemachte Fehler zu korrigieren.

Der Film bleibt über die gesamte Spielzeit ultra spannend, man dürstet gerade zu die Auflösung zu erfahren und kann es einfach kaum noch aushalten. Ich mag mein Gehirn, wenn ich auch noch nach vielen Tagen über einen Film nachdenken kann und es Spass macht :-) Der Film ist bestes Arthouse-Kino aus Deutschland, einfach ganz grosse Klasse :-) Ich empfehle jeden unbedingt diesen Film anzuschauen. Es ist ein wunderbarer Film fürs Gehirn :-)

Was wirklich unmöglich machbar ist in dem Film, sich jemand anderen als Mads Mikkelsen in der Hauptrolle vorzustellen. Sein Gesicht und seine Schmerzensmimik durchdringt die Leinwand unglaublich fantastisch. Laut Aussagen bei Kino-Zeit soll Mads Mikkelsen die Rolle sofort zugesagt haben. Man spürt seine unglaubliche Spielkraft in dieser Rolle jede Sekunde. Es ist der fantastische Schmerzensmann Mads Mikkelsen (so nennt ihn mein Lieblings-Filmkritiker Joachim Kurz von Kino-Zeit) den ich so Liebe :-)

Der Maler David Andernach (Mads Mikkelsen) ist auf der Höhe seines Erfolgs, als ein tragisches Unglück von einer Sekunde auf die andere alles verändert. Während er seine schönen Nachbarin Gia (Heike Makatsch), mit der er eine Affäre hat, besucht, ertrinkt sein Töchterchen Leonie im Pool seines Hauses. Von Schuldgefühlen gepeinigt, bekommt David sein Leben nicht mehr in den Griff, zumal seine Frau Maja (Jessica Schwarz) ihm nicht verzeihen kann. David, völlig am Ende, will sich umbringen, als er unerwartet eine verborgene Tür in die Vergangenheit entdeckt. Durch sie gelangt er zurück zu dem alles entscheidenden Augenblick und erhält so die Möglichkeit, seine Tochter zu retten. Doch die Glück verheißende Chance auf einen Neuanfang entpuppt sich bald als Horrortrip, denn die Vergangenheit birgt dunkle, verhängnisvolle Geheimnisse.

Genre: Drama, Thriller, Mystery
Regie: Anno Saul
Schauspieler: Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz, Valeria Eisenbart
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2009
Laufzeit: 103 Minuten
FSK: 16

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Little Thirteen

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“Vögeln bis einer sagt, ich bleib bei dir – Original SubTitel”

So dreht es sich in dem Film um die 13-jährige Sarah, die in einer “bildungsfernen Schicht” installiert ist, die von Unsicherheiten der Erwerbstätigkeit gekennzeichnet ist. Thema ist das Sexualisierte he­r­an­züch­ten unserer Jugend und Kinder, der “Generation-Porno” (so der Regisseur u.a.). Die Mutter von Sarah lebt es ihr vor, hier kommt Sex vor der Liebe. Hemmungslos leben die Mutter und ihr Freund ihr Sexleben lautstark vor den Kindern und Sarah aus. Szenen bei denen ich einfach nicht glauben kann, dass es so etwas in “bildungsfernen Schichten” geben kann. Mir fehlt da einfach das Wissen um das zu beurteilen.

Was mich besonders schockiert hat bei dem Film, ist das Aufheben der Intimität und des Wunderbaren des ersten Geschlechtsaktes in der Jugend. Das die Eltern von Sarah nicht Applaus klatschend in der Tür gestanden haben, ist echt alles. Eine Szene, bei dem man sich einen Elternführerschein wünscht. Das gilt aber bestimmt auch für andere Szenen.

Wenn ich mich an meine erste Freundin erinnere, fühlt sich der Film einfach sehr grausam an. Wir haben uns erst mal sanft angenähert, bevor wir das erste mal Intim wurden. Also Liebe vor Sex.

Heute wird es hier keine ernsthaften Sterne für den Film geben. Es war die Abschlussarbeit von Christian Klandt an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Man muss den Film ernst nehmen, dafür bekommt er Glückwünsche. Aber hier bleiben bei mir zu viele Fragen, die ich in diesem Biotop nur schwer sehen kann. Ganz klar, ich komme mit dem Film nicht klar. Denke aber, da können andere bestimmt helfen.

Der Film ist FSK 12. Hat man den Film gesehen, glaubt man das auch nicht. Gemessen an “Die Kinder vom Bahnhof Zoo”, ein sehr sehr wichtiger Film. Und unserer ätzenden Trash-TV Welt begegnet der Nachwuchsregisseur Christian Klandt (Baujahr 1978) interessant :-) Jetzt habe ich doch Sterne :-)

Sarah (Muriel Wimmer) und ihre Freundin Charly kennen in ihrem Leben keine wirkliche Zuneigung. Stattdessen versuchen die beiden Teenager, in exzessiven körperlichen Beziehungen zu Jungs so etwas wie Liebe zu finden. Doch dann lernt Sarah im Chat Lukas kennen, der längst nicht so draufgängerisch ist wie die Typen, mit denen sie vorher was hatte. Zum ersten Mal in ihrem Leben entwickelt sie eine Sehnsucht nach einer Beziehung. Aber was will Lukas und was will Sarahs Mutter von Lukas?

Genre: Drama
Regie: Christian Klandt
Schauspieler: Muriel Wimmer, Antonia Putiloff, Joseph Bundschuh, Philipp Kubitza
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2012
Laufzeit: 91 Minuten
FSK: 12

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Die Königin und der Leibarzt | BlitzKritik

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Mads Mikkelsen gehört mit seinem sehr intensivem Gesicht zu einem meiner Lieblingsschauspielern. Dabei denkt mein Gehirn aber an einen Mads wie ich in aus seiner Leistung in “Adams Äpfel, Nach der Hochzeit, Die Tür, Die Jagd” kenne. Der fantastische Joachim Kurz hatte zu Mads in diesem Film einen Satz der einfach trifft.

“Mikkelsen ist nur dann richtig gut, wenn er leiden kann. Deshalb nenne ich ihn nur noch “Den Schmerzensmann”.

Mads Mikkelsen “Der Schmerzensmann” :-) was eine fantastische Bezeichnung. Denkt man an den Film zurück, geht Mads auf einmal auf in seiner Rolle. Genau in diesem Moment als er im Gefängnis halb verprügelt auf dem Boden kauert. Hier funktioniert Mads Mikkelsen auf der Leinwand und man spürt ihn in dieser Szene :-)

Eine echte Überraschung war die zauberhafte Alicia Vikander. Sie kann auch in wortlosen Szenen ihre Rolle nur mit den Augen spielen. Das war echt großes Kino :-) Ich liebe sowas einfach sehr :-) Aber auch bei ihr hatte ich den Eindruck, andere Regisseure können hier viel mehr fantastisches aus ihr herausholen. Sie werden wir wieder sehen, ganz sicher :-)

Was leider im Kopf zurückbleibt es ein historisches Erklärstück. Über zwei Stunden die sich anfühlen wie 3.5 Stunden. Die anderen Darsteller wirken mir hier zu Terra-X technisch installiert. Darsteller die ihre Rolle nicht fühlen können und man das als Zuschauer sofort spürt.

Man muss seine Lieblingsschauspieler auch in nicht durchgezündeten Rollen erleben, um sie lieben zu können. Mads Mikkelsen, “Der Schmerzensmann”, dieses Wort hat sich in meinem Gehirn gefühlt installiert :-)

Eine der emotionalsten Begebenheiten der europäischen Geschichte: Das Macht- und Liebes-Dreieck zwischen der dänischen Königin Caroline Mathilde (Alicia Vikander), ihrem wahnsinnigen Mann, König Christian VII. (Mikkel Boe Følsgaard), und dem deutschen Arzt und Aufklärer Johann F. Struensee (Mads Mikkelsen) stürzte die dänische Monarchie in eine tiefe Krise. Die skandalöse Ménage à trois endete mit der Scheidung des Königspaars und der Hinrichtung des Leibarztes. Das Drehbuch verfassten Nikolaj Arcel, der auch Regie führte, sowie Rasmus Heisterberg. Das Scriptconsulting übernahm Starregisseur Lars von Trier.

Originaltitel: En Kongelig Affære
Genre: Historie , Drama , Romanze
Regie: Nikolaj Arcel
Schauspieler: Mads Mikkelsen, Alicia Vikander, Mikkel Boe Folsgaard
Produktionsland: Dänemark
Kinostart: 2012
Laufzeit: 136 Minuten
FSK: 12

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Männer im Wasser (Allt flyter)

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Aus Saras Sicht ist es ein Coming of Age Film, wie sie ihren Vater Frederik und das Team mitten in den Midlife-Crisis begleitet und verändert. Längst sind die Zeiten vorbei als das erfolgreiche Hockey-Team seine goldene Zeit hatte. Hier ist der Zeitpunkt gekommen etwas Neues zu versuchen, das Synchronschwimmen :-)

Besonders Sara trägt den Film mit einer galaktischen Leichtigkeit zum Zuschauer. Eine Leichtigkeit die erfrischend Spass macht :-) Das ist ein Film bei dem ich mich mit über 40 einfach wieder jung fühle. Der Film ist eine Film-Perle die niemand verpassen sollte :-) Erfrischend zum quietschen komisch und auch ernst. Perfekter kann ein Film, der direkt ins Herz trifft, nicht sein :-)

Fredrik, arbeitsloser Redakteur und ambitionierter Freizeit-Sportler, steckt tief in der Midlife-Crisis. Seine Ehe liegt in Scherben, seine Frau will die aufmüpfige Teenager-Tochter bei ihm abladen, um ihrer Karriere nachzugehen und nach einer katastrophalen Niederlage ist es auch noch um die Zukunft seines heiß geliebten Hockeyteams schlecht bestellt. Eine neue Herausforderung muss her! Aus einer Schnapsidee heraus eröffnet sich für Fredrik ein neues Betätigungsfeld: Synchronschwimmen. Zuerst glauben die Jungs aus seinem alten Hockey-Team an einen schlechten Scherz, aber Fredrik leistet harte Überzeugungsarbeit. Und nicht nur das: Kaum sind alle mit im Boot, träumt Fredrik, typisch Mann, auch gleich von der Teilnahme an den Synchronschwimm-Weltmeisterschaften in Berlin – als Schwedens offizielles männliches Team. Das Projekt unter dem Motto ‘Go for Gold’ hat nur einen kleinen Schönheitsfehler – die Truppe hat keinen blassen Schimmer vom Synchronschwimmen.

Genre: Comedy
Regie: Måns Herngren
Schauspieler: Andreas Rothlin-Svensson, Jimmy Lindström, Peter Gardiner, Benny Haag, Shebly Niavarani
Produktionsland: Schweden
Kinostart: 2010
Laufzeit: 100 Minuten
FSK: 0

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The Road

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Apocalypse – Tod oder Menschenfresser ? Den Sohn erschiessen und fressen oder andere fressen ? Was denkt ihr ?

Plötzlich ist die Apocalypse intensiv fühlbar doch da. Der Mensch hat es endlich geschafft Natur und Tiere komplett auszulöschen. Nur wenige Menschen leben noch.

Ein Vater mit seinem ca. 9-jährigen Sohn befindet sich in diesem Endzeitszenario. Der Vater zeigt seinem Sohn, als er sich den Revolver mit zwei Schuss in den Mund steckt, wie man sich tötet. Farblose Bilder durchdringen intensiv die Leinwand, Bilder die nie wieder aus dem Gehirn gehen werden. Wir (die Guten) sehen weitere Überlebende (das Böse, sagt der Sohn), sie sind auf der Jagd wie alle, nach Nahrung. Der Vater drückt seinem Sohn den Revolver an die Stirn und sagt, ich muss wie ein Mörder aussehen. Vater und Sohn durchstreifen weiter die farblose Welt, auf dem Weg nach Süden, an das Meer.

Was soll ich den Bitte machen als Vater, erst meinen eigenen Sohn erschiessen und dann mich selbst ? Irgendwann sind die vorhandenen Lebensmittelvorräte aufgebraucht und es gibt nur noch die wenigen Menschen. Der Grund das wir Menschen uns nicht selbst gegenseitig auffressen und töten, ist doch das Regelwerk, welches das Tier in uns unterbindet. Ich bin der festen Überzeugung, jeder Mensch ist ein Tier und wir würden sofort Menschen töten und fressen. Überleben ist wie Geld, da werden die Menschen zum Tier.

“Als ich den Jungen gesehen habe, ich dachte es währe ein Engel … Nein … nie im Leben hätte ich gedacht das ich noch mal ein Kind zu Gesicht bekommen würde … ich wusste das es passieren würde …”. Der 90-jährige sagt im weiteren, es gab genug Warnungen. Es gibt aber in dem Film am Anfang eine Szene, bei der der Sohn ein anderes Kind sieht. Diese Szene ist sehr wichtig und … (Ups, Spoiler)

Natürlich sind wir Menschen mit unserem technischem und wissenschaftlichem Verstand, so hoch entwickelt, dass wir die Natur perfekt im Griff haben. Wir machen mit der Natur und den Genen einfach was wir wollen. Und kommt es dann in unserer Zeit z.B. wie bei ‘More than Honey’ doch zu Landstrichen, in denen die Bienen für das bestäuben der Bäume ausgestorben sind, bestäuben wir die Bäume halt von Menschenhand. Ganz nach dem Motto, bestimmt lassen sich vor einer Apokalypse keine Vorboten erkennen. Wir machen die Augen zu und regeln das.

Mein Gehirn kann diesen Film nicht loslassen, das tut einfach zu weh und erschüttert. Es öffnet die Augen und das Gehirn.

Glaubt echt jemand wir sind so schlau, dass es keine schleichende Apocalypse geben kann. Wir leben mitten drin. Macht mal die Augen auf.

Ich bin dem Regisseur John Hillcoat sehr dankbar für diesen Film. Aus dem Kopf gehen wird mir der bestimmt nie. Ganz grosses Lob an Viggo Mortensen und Kodi Smit-McPhee. Intensiver kann man eine Vater-Sohn Rolle nicht spielen.

Genre: Sci-Fi , Drama
Regie: John Hillcoat
Schauspieler: Charlize Theron, Viggo Mortensen, Robert Duvall, Guy Pearce, Garret Dillahunt
Produktionsland: USA
Kinostart: 119 Minuten
Laufzeit: 119 Minuten
FSK: 16

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Star Trek Into Darkness

Star-Trek-ID-poster-2Das Star-Trek-Fan-Universum wurde gespalten. Mein Gehirn begeistert sich noch Heute an den insgesamt 729 Folgen + Filme, die ich auch zum grössten Teil gesehen und auch inhaliert habe. Gefühlt habe ich viele Wochen zusammengenommen damit verbracht, das anzuschauen. Was hier geleistet wurde hat mich zu tiefst erschüttert und ich empfinde es als eine Beleidigung. Wie kann man Trekkie-Fans nur so etwas Antun ? Hollywood kann das und dafür gibt es direkt von Herzen die üblichen 2.5/5 Sterne für Popcorn-Kino.

Nach einem Sprengstoffanschlag auf ein als Archiv getarntes Waffenlabor in London kommt die Führungsriege der Sternenflotte für eine Krisensitzung im Hauptquartier in San Francisco zusammen. Dieses Treffen wird von dem Terroristen John Harrison “Khan” (Benedict Cumberbatch) attackiert, bei dem die meisten hochrangigen Teilnehmer sterben. Kirk gelingt es, den Übergriff zu stoppen, doch Harrison kann rechtzeitig flüchten. Obwohl Kirk sowie Spock kurz zuvor wegen Regelverstoßes ihrer Ämter enthoben wurden, bekommt Kirk das Kommando über die Enterprise zurück und setzt Spock sofort wieder als ersten Offizier ein. Auch der Rest seiner Crew, bestehend aus Nyota Uhura (Zoe Saldana), Pille (Karl Urban), Chekov (Anton Yelchin) Sulu (John Cho) und Scotty (Simon Pegg), stellt sich dem skrupellosen Gegner mit ihren individuellen Fähigkeiten entgegen. Dieser verfolgt einen dunklen Plan: Er hat eine alte Rechnung zu begleichen und dafür ist ihm jedes Mittel recht.

Genre: Sci-Fi , Action , Abenteuer
Regie: J.J. Abrams
Schauspieler: Chris Pine, Zachary Quinto, Benedict Cumberbatch
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 130 Minuten
FSK: 12

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The Best Exotic Marigold Hotel | Judi Dench | Maggie Smith | Kritik

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Oscar Wilde: Am Ende wird alles gut, wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.

Besonders auf die beiden hochkarätigen britischen Schauspielerinnen Judi Dench (Der Duft von Lavendel, Shakespeare in Love, James Bond 007) und Maggie Smith (Zimmer mit Aussicht, Gosford Park, Sister-Act, Der Duft von Lavendel) habe ich mich in diesem Film besonders gefreut. Wenn Judi Dench die Leinwand verzaubert, bekommt man fast innerliches hüpfen vor Freude :-) Ein absoluter Hochgenuss. (more…)

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Riddick – Chroniken eines Kriegers

riddickVin Diesel ist einfach eine coole Sau :-)

Einfach mal den Verstand in Richtung Logik deaktivieren, die Hop­fen­kalt­scha­le zur Seite, die 5.1 Anlage auf Anschlag und der Spass geht los :-) Auch wenn sich meine Filmleidenschaft sehr verändert hat in Richtung Arthouse, ist dieser Film einer meiner Lieblings Action Filme. Ein Film bei dem die Leinwand im warsten Sinne des Wortes zu glühen beginnt :-) Ein Sci-Fi Film mit einem unglaublich brachialem Tempo, Bilder die im Grossbild ein unvergessenes Erlebnis sind :-) Auch wenn ich immer über CGI rumjammer, hier macht das einfach galaktischen Spass. Der intensive Action-Spass ist hier vor allem der Präsenz von Vin Diesel zu verdanken. Wenn er sich auf der Leinwand installiert wird es Saucool :-)

Die optisch geilste Szene ist aber wenn die Necromonger über die Stadt Helion Prime herfallen. Hier beginnt die Leinwand mit ihren Lichtblitzen und Bildern intensiv zu glühen :-) Galaktische Szenen die ein Gehirn kaum noch verarbeiten kann und sich die Bilder im dunklen Wohnzimmer, mit den schnellen Hell-Dunkel wechseln, fast schmerzhaft intensiv ins Gehirn einbrennen :-)

Achtung, das zweite und dritte Video sind Spoiler ! Leider ist die Qualität recht bescheiden.

Fünf Jahre nach ‘Pitch Black – Planet der Finsternis’ muss Action-Star Vin Diesel erneut als Antiheld Riddick im Universum bestehen: Dem Gefängnis entflohen und auf der Suche nach seiner Herkunft, findet sich Riddick (Vin Diesel) inmitten eines intergalaktischen Krieges wieder. Dort sind ihm nicht bloß seine Gefängniswärter auf der Spur. Auch der finstere Lord Marshal, Führer einer gefährlichen Sekte, will den Gejagten zur Strecke bringen. Doch Riddick erhält unerwartete Hilfe: Aereon (Judi Dench), die Kundschafterin einer hoch entwickelten Rasse, und Kyra (Alexa Davalos) verhelfen ihm dazu, der Held eines erbarmungslosen Sternenkriegs zu werden.

Genre: Action, Sci-Fi
Regie: David Twohy
Schauspieler: Vin Diesel, Thandie Newton, Karl Urban
Produktionsland: USA
Kinostart: 2004
Laufzeit: 129 Minuten
FSK: 16

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Robocop (1987, Review)

robocopPeter Weller rockt Sci-Fi :-)

Einer noch zu Robocop, bevor es hier wieder Arthouse lastig wird :-) Gestern konnte ich es mir nicht nehmen lassen, diesen Film zu inhalieren. Ein Meisterwerk in mir spüren, den ich so sehr liebe :-) Es war gestern auch schon 24 Uhr und ich hatte eine unglaubliche Lust mir dieses Meisterwerk anzuschauen :-)

Kennt ihr das Gefühl wenn ihr einen Film aus den 80ern schaut ? Ein Gefühl bei dem man die Leinwand einfach nur noch umarmen will :-) Der Film transportiert eine unfassbare tolle Liebe in Bezug zur Handarbeit in einem Sci-Fi Film. Hier hatte der Film noch ein Herz :-)

Ich war wie angetackert vor Spannung in diesem Film auf dem Kinosessel gestern. Unglaublich tiefgründig und mit einem Humor den es in so einem Genre  nie wieder geben wird . Ein 80er Film mit Charme  der sich wunderbar anfühlt :-)

Niemand sollte das Remake zu ‘ Robocop’ schauen, bevor er nicht das Original angeschaut hat :-) Das Orginal, welches einfach nie wieder aus dem Kopf gehen wird. Ein ultra klasse Kino, besser geht es nicht :-)

Peter Weller muss ich einfach hier über den Klee loben, einfach galaktisch diese Leistung :-)

Genre: Sci-Fi, Action
Regie: Paul Verhoeven
Schauspieler: Peter Weller, Nancy Allen, Dan O’Herlihy
Produktionsland: USA
Kinostart: 1988
Laufzeit: 102 Minuten
FSK: 16

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Eden (2012)

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Thema dieses Films ist Menschenhandel, Sexsklaverei und Kinderprostitution.

Im Mittelpunkt des Films steht die hübsche 17-Jährige Hyun Jae (Jamie Chung), die in die Fänge der Menschenhändler gerät. Sie ist Amerikanerin koreanischer Abstammung und wird in eine Lagerhalle in eine landschaftlich reduzierte USA Gegend entführt. Hier wird das Frischfleisch-Mädchen, sie sind zwischen 15 und 19 Jahre alt, dann den Kunden für beliebige Abartigkeiten zur Verfügung gestellt. Die Menschenhändler haben sich eine Infrastruktur aufgebaut in der an alles Gedacht ist. Geschmierter Officer, elektronische Fussfesseln für die Mädchen, für wasserdichte Papiere ist gesorgt. Weiterhin werden die Mädchen bei Ankunft in dem Lager unter Drogen gesetzt und täglich einem Schwangerschaftstest und einer Untersuchung unterzogen. Auch ist eine Körperreinigung nach dem Sex erlaubt. Der Kunde soll ja zufrieden sein und das Kapital Gesund und Gut aussehen.

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Hyun Jae bekommt hier ihren neuen Namen Eden. Der Name kommt aus dem hebräischen und bedeutet das Vergnügen. Bewacht wird Eden durch die ausführende Hand Vaughan (Matt O’Leary). Er ist selbst Drogenabhängig und sorgt für die Logistik in Bezug auf die Bestellungen der Frauen. Entscheiden tut er auch was mit den Mädchen im Alter von 19-Jahren passiert, ab diesem Alter sind sie verdorbenes Fleisch. Eden versucht zu Anfang einen Ausbruch und wird damit durch die darauf folgende Bestrafung fast um ihr Leben gebracht.

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Der Film führt den Zuschauer zunächst eine Stunde sehr ruhig in dieses sehr schwere Thema ein. Ich möchte hier besonders das Feingefühl der Regisseurin Megan Griffiths loben. Die Regisseurin schafft es in dieser Stunde den Zuschauer für dieses Thema zu sensibilisieren, ohne dabei zu Zeigen wie brutal das Ganze ist. Hier spielt sich sehr viel im Kopf des Zuschauers ab, man ergänzt das nicht gezeigte Leid der Mädchen im Kopf automatisch. Sehr früh zeigt sich hier die Chance von Eden, als sie das Vertrauen von Hand Vaughan gewinnt. Sie trifft ihn hier an einer Stelle seiner grössten Schwäche und es funktioniert. Auch ein Hand Vaughan braucht eine Person der er vertraut, grade in der Welt der Sexsklaverei und des Todes. Ein Moment dem Eden versteht und eine Entwicklung stattfindet, eine sehr Spannende.

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Ab dem Moment als Eden in einer Kundenanfrage am Telefon eine Regel bricht, muss man tief durchatmen. Eden, die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und hat einen unglaublichen Mut vor dem ich einfach nur den Hut ziehen muss !

Der Regisseurin Megan Griffiths muss ich hier meine absolute Hochachtung aussprechen. Ein so schweres und wiederwertiges Thema so einfühlsam und ohne reißerische Szenen zu transportieren, ist eine beachtliche Leistung. Hier geht es im Schwerpunkt um das Verstehen, das Nachdenken, das Mitfühlen und nicht um das Sehen. Hochachtung muss ich auch allen Schauspielerinnen aussprechen, die bei diesem Film mitgewirkt haben.

Hyun Jae (Jamie Chung), Amerikanerin koreanischer Abstammung, ist eine ganz normale 17-Jährige mit Zahnspange und romantischen Träumen. Doch ihr Teenagerleben verwandelt sich in die Hölle auf Erden, als sie dem Schlepper eines Menschenhändlerrings zum Opfer fällt. Sie landet in einer ehemaligen Lagerhalle, wo Mädchen zwischen 15 und 19 für die Liebhaber ganz besonders frischen Fleisches bereit gehalten werden. Von jetzt ab heißt sie ‘Eden’ und steht für Freier und Pornofilme zur Verfügung. Einen Fluchtversuch bezahlt sie fast mit dem Leben. Doch Eden ist stark und resigniert nicht. Langsam gewinnt sie das Vertrauen ihres Bewachers.

Megan Griffiths tief unter die Haut gehender, aber behutsam erzählter Film ‘Eden’ über Menschenhandel und Zwangsprostitution mitten in den USA beruht auf der wahren Leidensgeschichte einer jungen Frau, die sich nach grausamen Jahren als Sexsklavin befreien konnte. Die Zuschauer des ‘South by Southwest’ Festivals in Austin/Texas haben bereits für ‘Eden’ gestimmt und diesem spannenden und bewegenden Film über das Schicksal einer sehr jungen Frau den Publikumspreis verliehen. Auch Independent-Regisseurin Megan Griffiths wurde in Austin ausgezeichnet, ebenso wie beim Seattle International Film Festival. Dort wurde auch Hauptdarstellerin Jamie Chung als beste Darstellerin geehrt. Hinter ‘Eden’ steht vor allem die in Südkorea geborene Amerikanerin Chong Kim, deren Geschichte als brutal misshandelte und ausgebeutete Zwangsprostituierte die wahre Basis für den Film lieferte. Jahre nach ihrer Flucht aus der Sexsklaverei fand Chong Kim den Mut, mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen. Seitdem engagiert sie sich für die Opfer von Menschenhandel. Unermüdlich weist sie darauf hin, dass der Handel mit Frauen und Kindern und deren sexuelle Ausbeutung ständig passiert und zwar nicht in weit entfernten Ländern, sondern direkt vor jedermanns Haustür. Und das gilt nicht nur für die USA.

Genre: Drama, Thriller
Regie: Megan Griffiths
Schauspieler: Jamie Chung, Beau Bridges, Scott Mechlowicz
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 98 Minuten
FSK: 16

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Blood Diamond

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Die Essenz aus meinem Gehirn zu dem Film zu extrahieren fällt mir besonders schwer. Ich muss aber zu mir selbst stehen ! Hollywood bedient sich in diesem Film umfangreich der grausamen Bilder aus Afrika, Bilder bei denen man Hollywood auch sehr leicht vorwerfen kann “Ist das nicht auch eine sehr perverse Art von Hollywood, dass Afrika-Klischee noch weiter auszubeuten um Millionen aus einem Leid zu ziehen, für den Preis einer Eintrittskarte ?”

Denken wir uns doch nun mal Leonardo DiCaprio authentisch schauspielerisch ausgetauscht und das Ende bei dem ein Schwarzer natürlich wieder seine Familie melodramatisch umarmt, weg. Amerika kann sich nicht freikaufen von seiner Schuld. Was bleibt dann noch von dem Film ? Bleibt da noch ein Tiefgang in Film mit diesem sehr ernsten Thema ?

Der Film hat sich für mich gestern Abend wie ein PopcornKino Film durchgeschaut. Heute, beim Nachdenken was ich über den Film denke, sehe ich nur die fetten Kinogänger, die am nächsten Morgen nicht mal darüber reden werden. In meinem Kopf ist das anders und ich kann nicht ruhig schlafen ohne den Film zu entwerten.

Hollywood hat die Blutdiamanten abermals geerntet, um sich an Afrika millionen Schwer zu bedienen. Ein Film bei dem einfach zu viele Fragen offen bleiben und man sich schämt für diesen Film.

Zitat von Andreas Busche Filmzentrale, diese Kritik unbedingt durchlesen !

“Blood Diamond” ist wie ein Verkehrsunfall: Man ist geschockt von dem Ausmaß der Katastrophe und trotzdem können wir unseren Blick nicht abwenden.

Ein weißer Ex-Söldner (Leonardo DiCaprio) und ein schwarzer Mende-Fischer (Djimon Hounsou). Beide sind Afrikaner, doch sie könnten kaum unterschiedlicher sein. Inmitten des aufkeimenden Bürgerkriegs in Sierra Leone schließen sich die Männer zusammen, um einen rosa Diamanten aufzuspüren, der ihr Leben verändern kann – oder den Tod bringt. Während der weiße Archer auf Reichtum hofft, sieht Fischer Solomon, dessen Sohn als Kindersoldat das Land mit Blut und Terror überzieht, den Stein als einzige Chance, seine Familie zu retten.Regisseur Edward Zwick (‘Last Samurai’, ‘Ausnahmezustand’) schuf mit ‘Blood Diamond’ ein actiongeladenes und anspuchsvolles Abenteuer auf einem so schönen wie unmenschlichen Kontinent.

Genre: Abenteuer, Drama, Thriller
Regie: Edward Zwick
Schauspieler: Leonardo DiCaprio, Djimon Hounsou, Jennifer Connelly
Produktionsland: USA, Deutschland?
Kinostart: 2007
Laufzeit: 142 Minuten
FSK: 16

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