Die blaue Lagune (Brooke Shields)

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GANZ SCHÖN HEISS – Logbucheintrag Captain Blendentanz

Ich war 15 Jahre alt als ich die eben so junge zauberhafte Brooke Shields kennenlernte. Ich erinnere mich noch als wäre es Gestern gewesen, als Brooke zauberhaft reduziert bekleidet am Strand stand. Ein wunderbares Erlebnis an diesem Strand, an dem ich Später um ihr Überleben gekämpft habe. Es war aber auch eine Zeit in der ich so langsam zum Mann wurde und ich die erste erotische Berührung erlebt habe :-) Eine Zeit und auch ein Film den ich bestimmt nie vergessen werde :-)

Logbucheintrag 20130802154117: 37 Grad, ich denke über die Hitze nach, ein Film plötzlich im Kopf, ich war 15 Jahre alt. Ich glaube ich habe Brooke Shields gefühlt gerade :-)

Für mich ist es eine fantastische Reise in die Jugend, mit Gefühlen die ich nie vergessen werde :-)

Die schöne Emmeline (Brooke Shields) und ihr attraktiver Gefährte Richard (Christopher Atkins) werden als Kinder durch den Untergang ihres Schiffes auf eine einsame Tropeninsel verschlagen. Mit ihnen hat auch Paddy (Leo McKern) überlebt, ein erfahrener, alter Seemann. Er lehrt sie, sich ihrer neuen Situation anzupassen und nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben. Nach seinem Tod wachsen die beiden heran und entdecken ihre Zuneigung zueinander. Im Verlaufe der Jahre wird aus dieser Zuneigung eine wunderbare, unschuldige Liebe. So leben sie in ungestörtem Glück bis sie entdecken, daß auch ihr Paradies Fehler hat.

Genre: Abenteuer, Drama, Romanze
Regie: Randal Kleiser
Schauspieler: Brooke Shields, Christopher Atkins
Produktionsland: USA
Kinostart: 1980
Laufzeit: 105 Minuten
FSK: 12

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Schlussmacher

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Die Kritik von Dominik @dieFilmfabrik zu dem Film Schlussmacher unterschreibe ich sofort. Ich habe nur a) den Fehler gemacht nicht vorher die Kritik von Dominik angeschaut zu haben und b) nicht so konsequent wie er gewesen zu sein. Vielen Dank Dominik für diese sehr klare Ansage :-)

Im Fazit waren es 110 Minuten voller Quälerei und nicht ein Lacher, einfach eine ganz grosse Nullnummer. Nach einem Streifzug durch die Kommentare auf verschiedenen FilmSites zu dem Film ist es mir absolut unbegreiflich wie man diesem Film 5/5 Sterne geben kann, mich erschüttert das und ich mache mir Sorgen um die Menschen die so etwas tun.

In Regie kann Matthias Schweighöfer hier Hand in Hand gehen mit Til Schweiger, beide produzieren sich steigernden Schrott, den ich nicht mitmache.

Das Leben ist zu kurz um bei der Entwicklung “Wer hat den Längeren Film mit tollen Bildern und tollen Schauspielern” mitzumachen. So nach dem Prinzip, nach den 110 Minuten haben wir ein Grossteil der Zuschauer auf RTL-Niveau auch beim dritten Teil von Kokowääh dabei.

Ich habe nichts gegen Genre Film, das darf auch gerne einfach sein. Aber bei A wie Action bis Z wie Zombie muss der Film dann durchzünden :-) Nur dann macht es Spass :-)

Paul (Matthias Schweighöfer) ist Schlussmacher. Für eine Berliner Trennungsagentur übermittelt er den Trennungswunsch seiner Kunden an deren zukünftige Ex-Partner. Emotionale Ausbrüche aller Art ist Paul dadurch gewöhnt, aber privat hält er seine Freundin Natalie (Catherine de Léan) vorsichtshalber auf Abstand. Bei einem seiner Aufträge trifft Paul auf den sensiblen und anhänglichen Toto (Milan Peschel), der die von Paul überbrachte Trennungsnachricht nicht überwinden kann und sich, um nicht allein zu sein, an dessen Fersen heftet. Pauls Dienstreise quer durch Deutschland nimmt fortan chaotische Ausmaße an, denn Toto stellt alles auf den Kopf. Bald drohen Pauls Karrierepläne zu zerplatzen und auch ein Happy End mit Natalie rückt in weite Ferne.

Originaltitel:
Genre: Comedy
Regie: Matthias Schweighöfer
Schauspieler: Matthias Schweighöfer, Milan Peschel, Nadja Uhl
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2013
Laufzeit: 110 Minuten
FSK: 6

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Wie im Himmel

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GEBROCHENES HERZ DER MUSIKLIEBE UND RADFAHREN

Der Film zeigt uns am Anfang kurz den erfolgreichen Dirigenten Daniel Dareus (Michael Nyqvist) in seiner alten Musikwelt. Eine Musikwelt die auf mich, mit den Bildern, Hektisch gewirkt hat, eine Welt in der der Erfolg zum Stress wird. Daniel hällt diesem Druck nicht mehr stand und erleidet einen Herzinfarkt. Er beschließt sich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen und zieht zurück in die kleine schwedische Heimatstadt, in der er  aufgewachsen ist. Hier möchte er zur Ruhe kommen und dem Stress entsagen. Lange dauert es aber nicht bis das Thema Musik wieder sein Herz befeuert, diesmal aber auf eine ganz andere Art die in dieser kleinen Gemeinde unglaublich viel bewegen wird.

Anfänglich stößt er mit seinen Methoden die Musik neu zu erfahren, nachdem er den Kirchenchor übernommen hat, auf Wiederstand aus fast allen Richtungen. Wie kann Daniel das Amt eines Kantors annehmen und dabei wochenlang mit seinen “komischen Musikübungen” nicht ein Lied für die Kirche produzieren ? Die Menschen im Kirchenchor beginnen aber  die Liebe des Herzens zur Musik zu begreifen und auch sich dabei selbst zu öffnen und zu reflektieren. Plötzlich sind es nicht nur diese zwei Stunden in der Woche in der Musik gemacht wird, es ist dieses neue intensive Gefühl für Musik das die Menschen aus dem Kirchenchor mit in den Alltag nehmen. Eine ursprünglich tief in ihre Muster eingefahrene Klein-Gemeinde, wo jeder jeden kennt und dessen auch schmerzliche Probleme. Hier wurde das Wegschauen trainiert bis zu diesem Tag, als Daniel kam, nie reflektiert oder in Frage gestellt.

Daniel selbst erlebt hierbei aber auch sein Herz für die wunderschöne Lena zu öffnen, eine Entwicklung die in dem Film sehr toll von den beiden Schauspielern transportiert wird. Auf der anderen Seite aber auch Menschen bei denen sich intensiv Dinge verändern, durch die Art wie Daniel ihnen Musik vermittelt und fühlbar macht, und ihnen Kraft und Selbstvertrauen geschenkt hat.

Auch wenn der Film teilweise Thematisch sehr schwer ist, schafft er es sehr gekonnt nicht mit dem Mitleid des Zuschauers zu spielen. Vielmehr ist es ein Film der Kraft, der Liebe, der Musik, der Veränderung, ausgelöst durch die Musik :-) Ein Film bei dem man sich dann fragt:

Muss es für eine Veränderung immer erst kurz nach 12 sein ?

Der weltberühmte Dirigent Daniel Dareus (Michael Nyqvist) wird vom körperlichen Kollaps aus der vormals steilen, internationalen Karrierebahn geworfen. Er kehrt in sein schwedisches Heimatdorf zurück und findet nach einer klärenden Phase der Rekonvaleszenz eine neue Bestimmung als kreativer Leiter des ortsansässigen gemischten Kirchenchors. Dort verliebt er sich bald in die hübsche Lena (Frida Hallgren) und betätigt sich als Lebenshelfer in der Not, was jedoch nicht überall auf christliche Gegenliebe stößt.

Originaltitel: Så Som I Himmelen
Genre: Drama, Romanze
Regie: Kay Pollak
Schauspieler: Michael Nyqvist, Frida Hallgren, Helen Sjöholm
Produktionsland: Schweden
Kinostart: 2005
Laufzeit: 132 Minuten
FSK: 12

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Die rote Zora

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EIN TOLLER ROTER LOCKENKOPF UND HUND STATT  THUNFISCH

Ihr kennt das, Kindheitserinnerungen :-) Plötzlich war sie Sonntag wieder im Kopf “Die rote Zora” :-) Eine Serie die ich als Kind sehr geliebt habe, was man erst Heute schätzen kann. Also musste dieses Remake sofort angeschaut werden.

Erlebt habe ich einen wunderbaren Kinderfilm der mich super begeistert hat. Dazu ist die wunderhübsche rote Zora (Linn Sara Reusse) ganz toll besetzt und es macht super Spass wie sie ihre Rolle spielt. Und natürlich nicht zu vergessen, Gorian (Mario Adorf) als Fischer, der ganz fantastisch authentisch rüberkommt :-) Auch bei den anderen Schauspielern, egal ob Kind oder Erwachsener, ist hier alles ganz toll gelungen :-)

Der Film transportiert in ganz wunderbarer Weise eine Herzlichkeit, die Spannung und das Abenteuer einer Kindheit :-) Aber auch eine “Rote Zora” die die Gesellschaft, in der atemberaubend schönen Kleinstadt, verändert hat und die Erwachsenen zu einem tollen umdenken bewegt hat :-)

“Die rote Zora” ist auch ein Film für die grossen Kinder wie mich :-) Ein Kinderfilm über das Überleben, die Liebe, den Mut, die Unterstützung, die Eifersucht, den Zorn und auch ein Symbol an dessen.

Und was bleibt ? Klar, eine rote Zora die in ihrem Herzen immer sie selbst bleiben wird :-)

Nach dem Trailer folgt der Intro-Song zu der Serie “Die rote Zora”, unvergessen :-)

Die Rote Zora Die Rote Zora

Diebe, Freunde, Abenteurer – die rote Zora (Linn Sara Reusse) und ihre Bande leben in einer Burgruine, stehlen aus Not und lassen sich von keinem Erwachsenen Vorschriften machen. Die Bewohner des nahen kroatischen Küstenstädtchens sind Ziel ihrer wilden Streiche. Nur der alte Fischer Gorian (Mario Adorf) hat Verständnis für die Waisenkinder. Als ihm ein Großhändler Ärger macht, kommen ihm die mutige Zora und ihre Freunde natürlich zu Hilfe. Im Kampf gegen die Mächtigen der Stadt müssen die Kinder ihren ganzen Mut einsetzen, wenn sie nicht im Gefängnis landen wollen.

Genre: Abenteuer, Drama
Regie: Peter Kahane
Schauspieler: Linn Sara Reusse, Jakob Knoblauch, David Berton, Mario Adorf
Produktionsland: Schweden, Deutschland
Kinostart: 2008
Laufzeit: 99 Minuten
FSK: 6


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Happy People – Ein Jahr in der Taiga | Werner Herzog | Kritik

Happy-People-Poster

Werner Herzog und Dmitry Vasyukov entführen uns hier in dieser galaktischen Dokumentation in die Sibirische Taiga. Wir werden Gast in einer Gemeinde mit 300 Einwohnern. Die kleine Gemeinde ist nur per Hubschrauber oder mit dem Boot zu erreichen. Werner Herzog und das Team hat hier ein Jahr einen Trapper begleitet und dabei eine atemberaubende Dokumentation geschaffen. Ich bin Heute noch einfach schwer bewegt mit welchen durch Generationen weitergegebenen Techniken sich der Trapper sein überleben sichert. Es sind unglaubliche Naturbilder und ein Leben vor dem ich alle größte Hochachtung habe. Ein Leben bei dem die Hunde in der Monate langen Einsamkeit auch zur Familie werden, ein toller Moment in dem Film als der Trapper das erzählt.

kinopoisk.ru

Ich kann diese einzigartige Dokumentation nur jedem Menschen wärmstens empfehlen. Auch wenn ich den unbändigen Drang nach solch einer Einsamkeit in mir habe, bin ich sicher, hier würde ich selbst mit einem Trapper keine 4 Wochen überleben. Könnte ich aber für ein Jahr so eine Reise versuchen, ich bin mir sicher ich würde es einfach machen :-) Und das meine ich absolut Ernst. Mich hat dieses unhecktische sich auf das Überleben konzentrierte Leben in dieser Menschenlehren unglaublichen Natur wieder einmal schwer bewegt und fasziniert :-) Es waren aber auch Momente in dem Film wo ich z.B. in Bezug auf eine sehr alte Frau, die alles verloren hat, einfach die Tränen gekullert sind.

Ein besonderer Dank geht aber vor allem an das Kamerateam, eine unglaubliche Arbeit die man mit Worten alleine nicht würdigen kann. Für diese Dokumentation muss man Werner Herzog einfach nur lieben, vielen Dank :-)

Sibirien erstreckt sich vom Ural bis zum Pazifik und ist eineinhalb Mal so groß wie die USA. Im Herzen der sibirischen Wildnis, fernab der Zivilisation, leben 300 Menschen im kleinen Dorf Bakhtia am Fluss Jenissei. Dorthin gelangt man nur per Helikopter oder per Boot. Hier, tief in der Wildnis, gibt es kein Telefon, kein fließend Wasser oder medizinische Hilfe. Die Menschen sind auf sich selbst gestellt. Ihr Tagesablauf hat sich in den letzten Jahrhunderten kaum verändert. Sie leben ihr Leben beständig nach ihren eigenen Werten und Traditionen.

Genre: Dokumentation
Regie: Werner Herzog, Dmitry Vasyukov
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2012
Laufzeit: 90 Minuten
FSK: 0

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Der Herr der Ringe – Die Gefährten

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Ein zwei mal im Jahr ist es immer an der Zeit und mich packt das Hobbit Fieber. Jedes mal ist es eine fantastische Reise auf die mich Gandalf und die Hobbits einladen. Eine Reise die trotz der 03:48 Minuten immer viel zu schnell zu Ende ist. Es ist immer ein unglaublicher Hochgenuss wenn Gandalf die Leinwand betritt, ich liebe ihn einfach über alles. Jedes mal aufs Neue könnte ich Peter Jackson aus Dankbarkeit umarmen für dieses Meisterwerk :-) Peter Jackson, du bist einfach der Grösste :-)

Ich freue mich so unendlich auf den zweiten Teil von “The Hobbit” und ist es doch noch sooooooolange bis Dezember.

In diesem Teil der Trilogie erbt der schüchterne, junge Hobbit Frodo Beutlin einen Ring. Aber dieser Ring ist mehr als nur ein Schmuckstück. Es ist der Meister-Ring, der eine, der alles beherrscht, ein Werkzeug absoluter Macht, das es Sauron, dem abgrundtief bösen Herrn von Mordor, erlauben würde, Mittelerde zu beherrschen und ihre Völker zu versklaven. Es sei denn, Frodo und seinen treuen Gefährten, die sich aus Menschen, Hobbits, einem Zauberer, einem Zwerg und einem Elben zusammensetzen, gelingt es, den Ring über ganz Mittelerde zu transportieren, um ihn in den Tiefen des Orodruin, des Feurigen Berges, in die Schicksalsklüfte, wo er von Sauron selbst gegossen wurde, zu werfen und für immer zu zerstören. Doch diese Reise bedeutet, tief in Feindesgebiet einzudringen, wo der Dunkle Herr regiert und seine Armeen von Orks um sich schart. Aber nicht nur von außen müssen die Gefährten das Böse bekämpfen, sondern auch Uneinigkeiten innerhalb der Gruppe und den zersetzenden Einfluss des Ringes selbst. Die gesamte Zukunft ist untrennbar mit dem Schicksal der Gefährten verbunden.

Originaltitel:  The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring
Genre: Fantasy, Abenteuer, Action
Regie: Peter Jackson
Schauspieler: Elijah Wood, Sean Astin, Ian McKellen, Viggo Mortensen, Christopher Lee, Ian Holm, John Rhys-Davies
Produktionsland: Neuseeland, USA
Kinostart: 2001
Laufzeit: 228 Minuten
FSK: 12

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Jack and the Giants

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Der Film bietet bis auf ein paar ganz nette Szenen nichts was das Fantasy-Herz höher schlagen lässt. Als Popcorn Kino an einem Freitag, um von der Woche runterzufahren, kann man ihn ganz gut anschauen. Wer Fantasy sucht schaut besser  “Herr der Ringe 1-3” und “The Hobbit” einfach nochmal :-)

Als ein junger Landarbeiter unbeabsichtigt das Tor zwischen unserer Welt und dem Reich der fürchterlichen Riesen öffnet, flammt eine uralte Fehde wieder auf. Jahrhundertelang konnten die Riesen nichts gegen die Erde ausrichten, doch jetzt setzen sie alle Hebel in Bewegung, um ihr einst verlorenes Land zurückzuerobern. Urplötzlich muss sich der junge Jack (Nicholas Hoult) im Kampf seines Lebens bewähren, denn es gilt, die Riesen um jeden Preis aufzuhalten. Dabei kämpft er nicht nur für König und Vaterland, sondern auch um die Liebe einer tapferen Prinzessin. Bisher hatte er die unüberwindlichen Krieger nur für eine Legende gehalten, doch als er ihnen nun gegenübersteht, bekommt er die Gelegenheit, selbst eine Legende zu werden.

Genre: Abenteuer, Fantasy
Regie: Bryan Singer
Schauspieler: Nicholas Hoult, Eleanor Tomlinson, Ewan McGregor
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 114 Minuten
FSK: 12

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Sinister

sinisterSCHRIFTSTELLER ALS MEHRTEILER UNTER KINDERHAND

Horror, ist bestimmt eins der schwersten Genres die es gibt, wenn sie gekonnt gemacht sind. Ich rede hier von Horror Filmen bei dem der Regisseur auch die Psychologie beim Transport zum Zuschauer und in dessen Gehirn verstanden hat, eine Psychologie die einem hier (bei mir war es so) 66 Minuten in absoluter Sicherheit wiegt. Zwar bekommt man an Anfang der Film direkt brutal mit um was es geht, bewegt hat mich das nicht, aber der Film baut sich gekonnt auf.Irgendwie scheint der Film dann nach 66 Minuten durchzuzünden.

Der Schriftsteller und Hauptdarsteller der sich scheinbar einsaugen lässt, auf seiner Reise in den 8mm Film, der immer mehr Form annimmt und dessen Bild der Zuschauer von Anfang an kennt. Eine Szene die immer realer wird für ihn, besessen real. Auf der anderen Seite kommt ihm das Licht und die fünf auch immer näher. Hier beginnt eine Symbiose wie die perfekter nicht sein kann :-)

Endlich hat es Ellison geschafft, eingetaucht und nie vergessen in der 8mm Welt :-)

Für mich war es ein perfektes HorrorDrama, ein Genre das es nicht gibt :-) Kinder zum lieben 😉

Der Schriftsteller Ellison Oswalt (Ethan Hawke) schreibt Bücher über wahre Verbrechen. Verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Erfolg zieht Ellison mit Frau und Kindern in eine Kleinstadt in Pennsylvania, wo vor Jahren ein Massaker geschah, das bis heute nicht aufgeklärt ist. Dass ihr neues Heim das Haus der Ermordeten ist, verschweigt der Autor seiner Familie. Seine Nachforschungen stoßen beim Sheriff auf wenig Gegenliebe. Auch bei der eigenen Familie kriselt es. Seine Frau Tracy (Juliet Rylance) hat die ewigen Umzüge satt. Der 12-jährige Trevor (Michael Hall D’Addario) wird von Albträumen geplagt und die kleine Ashley (Clare Foley) vermisst einfach ihr altes Haus. Auf dem Dachboden findet Ellison eine Kiste mit alten Super-8-Filmen, die neben harmlosen Familienaufnahmen auch verstörende Szenen enthalten. Da die Polizei sich für die neuen Spuren nicht interessiert, ermittelt Oswalt auf eigene Faust. Je mehr sich der Autor mit den geheimnisvollen Bildern beschäftigt, desto mehr beginnt er an seinem Verstand zu zweifeln. Zudem scheinen übernatürliche Mächte plötzlich von seiner Familie Besitz zu ergreifen.

Originaltitel: Sinister
Genre: Horror, Drama
Regie: Scott Derrickson
Schauspieler: Ethan Hawke, Juliet Rylance, Fred Thompson
Produktionsland: Großbritannien
Kinostart: 2012
Laufzeit: 110 Minuten
FSK: 16
Der zweite Trailer ist in Original Sprache, schaut den :-)

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Sideways

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ÜBER WEIN POESIE UND DEN FICKENDEN

Jack (Thomas Haden Church) heiratet bald und zusammen mit seinem Freund Miles (Paul Giamatti) möchte er es noch mal so richtig Krachen lassen. Also machen sie sich zusammen auf den Weg in das kalifornische Weinland. Der Schauspieler Jack, der überhaupt nicht kompatibel zu einer Ehe ist und der geschiedene Lehrer Miles dessen Leidenschaft der Wein wurde.

Absolut galaktisch begeistert hat mich die Leidenschaft von Miles zu Wein. Es ist so unglaublich wie er über einen Wein und dessen Eigenschaften berichtet, wie ich es noch nie gehört hatte. Wenn Miles über einen Wein mit seinem Fachwissen mit einem unglaublichen Gefühl und einer blumigen Wortgewandtheit berichtet, scheint es als würde man sie persönlich kennen, den Wein.

Als Miles auf der Weintour ebenfalls eine Frau kennenlernt beginnt einer der herzlichsten und fantastischsten Momente in diesem Film. Er lernt in einer Weinbar die Kellerin Maya (Virginia Madsen) kennen, die ebenfalls Weinliebhaberin ist. Im geeigneten Moment kommt es dann zu einer Liebeserklärung zwischen den beiden. Eine Liebeserklärung durch die Weinsprache gegenseitig, hatte ich noch nie gehört, ein fantastischer Moment zwischen den beiden :-) Ein Moment der nie wieder aus dem Kopf gehen wird :-)

Für mich hat der Film aber kurz nach der Hälfte innerlich zu Kippen begonnen, was im Wesentlichen die Handlung des dich durchfickenden Jack zurückzuführen ist. Jack schafft Probleme und diese sehr gewaltig. Heute bin ich aber sehr sicher mit mir selbst, dieser Film brauchte den Bruch, damit Miles und Jack sich entwickeln können.

Fazit: In meiner Filmwelt und meinem Gehirn war für die Bewertung eines Films immer sehr wichtig, was bleibt von dem Filmen im Gehirn und dem Gefühl hängen nach Wochen und Monaten. Kann man den Film dann noch vor und zurückspulen im Gehirn ? Das ist einfach wichtig. Dieser Film kann das leisten und dafür bin ich ihm sehr dankbar :-)

Miles und Jack sind alte College-Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Miles (Paul Giamatti) ist ein notorisch depressiver Lehrer, verhinderter Schriftsteller und ein leidenschaftlicher Weinliebhaber. Die Vollkommenheit eines edlen Tropfens bedeutet für den unglücklich Geschiedenen all das, was er in seinem eigenen Leben vermisst. Jack (Thomas Haden Church) hingegen begegnet den Grübeleien seines Freundes mit Unverständnis. Der mäßig erfolgreiche Schauspieler liebt Frauen und Partys und will kurz vor seiner Hochzeit noch einmal richtig auf die Pauke hauen.

 

Originaltitel: Sideways
Genre: Tragikomödie
Regie: Alexander Payne
Schauspieler: Paul Giamatti, Thomas Haden Church, Virginia Madsen
Produktionsland: USA
Kinostart: 2005
Laufzeit: 126 Minuten
FSK: 6

 

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Wüstenblume

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Wüstenblume ist mit eins der intensivsten und erschüttertsten Film die ich in der letzen Zeit gesehen habe und damit untertreibe ich bestimmt. Eine Geschichte die zwei Stunden die Biografie der Nomadin Waris erzählt, als sie mit 13 Jahren flieht um ihrer Zwangsheirat zu entkommen. Ein Weg durch die Wüste bis auf die Top Catwalks dieser Welt. Wie gesagt Waris ist 13 Jahre alt zu diesem Zeitpunkt. Alleine dieser erste Teil des Films ist schon so mitreisend und mitfühlend das man alleine nur zu diesem Thema einen eigenen Film hätte machen können.

Es ist aber auch ein Film bei dem später ihre Kindheit beleuchtet wird und auch das Ritual der Frauenbeschneidung. Sie selbst erzählt das in einem Interview. Rückblickend nimmt den Zuschauer dann die Kamera mit in die Wüste, Waris drei Jahre alt und ihre Mutter, der Weg zu dem Ritual in einer Menschenleeren Natur, in der dieses dann mit einer Rasierklinge durch eine weitere Person vollzogen wird. Ein Moment bei dem ich zwischen Zorn und Heulen am liebsten in die Leinwand gesprungen währe.

Loben muss man an dieser Stelle vor allem die unglaublich meisterhafte Kameraarbeit die Waris auf der Flucht durch du Wüste, die Zwischenstationen, bis auf den Catwalk und durch die Rückblenden in ihre Kindheit, den Zuschauer begleitet haben. Das sind Bilder die nie wieder aus dem Kopf gehen werden. Dazu kommen die fantastischen Schauspieler die die Waris in ihren verschiedenen Lebensabschnitten verkörpern, zu jeder Sekunde ist das einfach ganz grossartig und authentisch gespielt.

Kritik: Übertragen in die Welt der Fotografie stellt sich der Film dann aber so dar. Was macht ein Meisterhaftes Bild aus, das hier ganz klar die beiden Themen, ihren Weg mit 13 Jahren durch die Wüste bis zum Catwalk, und ihre Kindheit reflektierend mit der Frauenbeschneidung mit drei Jahren, zum Gegenstand hat ? Es ist das unnötige Beiwerk auf dem Foto was beim Anschauen eines Meisterwerks den Betrachter ablenkt von den beiden Hauptmotiven. In dem Film ist kein Platz dafür und das werfe ich ihm vor. Das Bild ist zu vollgepackt.

Zum Glück stört das Beiwerk in den Film nicht so stark, um den Film zu vernichten. Aber die Abschlussszene ist mir für einen Film aus Deutschland, Großbritannien, Österreich zu amerikanisch.

Fazit: Das Anschauen lohnt sich hier unbedingt, wer den Film noch nicht kennnen sollte. Aber ich warne auch vor dem Film, hier werden wichtigste kulturelle Themen zum Gegenstand genommen. Menschen die bei wichtigen Themen gerne einfach wegschauen und die Augen zu machen, für die ist der Film ungeeignet.

Geheimnisvoll, stolz, wunderschön: Als die junge Somalierin Waris Dirie (Liya Kebede) in einem Londoner Fastfood-Restaurant von Starfotograf Terry Donaldson (Timothy Spall) entdeckt wird, feiert die internationale Modewelt begeistert die Geburt eines neuen Top-Models. Doch hinter der glamourösen Fassade verbirgt sich ein zutiefst bewegendes Schicksal. Geboren in der Wüste Afrikas, wächst Waris im ständigen Kampf ums tägliche Überleben auf. Als sie mit 13 Jahren zwangsverheiratet werden soll, flieht sie, um dem Willen ihres Vaters zu entkommen. Sie irrt tagelang durch die Wüste, bis sie schließlich die somalische Hauptstadt Mogadischu erreicht. Die Familie ihrer Mutter nimmt sie schützend auf und verschafft ihr eine Stellung als Dienstmädchen in der somalischen Botschaft in London – wo sie jahrelang das Haus nicht verlassen darf. Als ihr ein paar Jahre später die Rückkehr nach Somalia droht, flieht Waris erneut. Sie taucht in der Metropole unter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und findet mit der quirligen Verkäuferin und Lebenskünstlerin Marilyn (Saly Hawkins) eine Freundin und Vertraute. Doch dann entdeckt sie Donaldson – und ein Märchen wird wahr: Die Designer reißen sich um sie, Jetset und Presse lieben das Nomadenmädchen, das aus dem Wüstenstaub den Weg auf die berühmtesten Laufstege der Welt gefunden hat. Waris Dirie wird zu einem der bestbezahlten Models der Welt. Doch bei allem Erfolg holen Waris immer wieder die Schatten der Vergangenheit ein, belastet sie das Geheimnis ihrer Kindheit. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erzählt sie in einem Interview von der grausamen Tradition der Frauenbeschneidung, deren Opfer sie selbst als kleines Mädchen wurde. Die Veröffentlichung löst eine Welle von Mitgefühl und Protest aus und Waris entschließt sich, ihr Leben dem Kampf gegen dieses Ritual zu widmen.

Originaltitel: Desert Flower
Genre: Biografie, Drama
Regie: Sherry Hormann
Schauspieler: Liya Kebede, Sally Hawkins, Timothy Spall
Produktionsland: Deutschland, Großbritannien, Österreich
Kinostart: 2009
Laufzeit: 120 Minuten
FSK: 12

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Die Legende der Wächter

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In Bildern mit einer unglaublichen Schärfe, die gerade bei einer Grossbildprojektion eine echte Meisterleistung darstellen und sofort verzaubern, präsentiert sich dieser Animationsfilm. Bis hier hin absolut grosses Kino. Leider lahmt es bei dem Transport der Story ganz gewaltig, es wirkt teilweise zu HopplaHopp und komprimiert. Was von dem Film bleibt sind fantastische Bilder. Für Menschen die wunderbare Animationen lieben, einfach klasse :-) Im Abgang in der Gesamtwertung bleiben leider nur 2.5/5 Sterne übrig von dem Film. Sehr Schade eigentlich.

Filmemacher Zack Snyder präsentiert seinen ersten Animationsfilm, ein Fantasy-Familienabenteuer nach Kathryn Laskys beliebten Romanen über mythische Eulenhelden: Der junge Soren ist fasziniert von den epischen Geschichten seines Vaters über die Wächter von Ga’Hoole – diese sagenhafte Truppe geflügelter Krieger zog einst in eine gewaltige Schlacht, um die Eulen gegen die bösen Reinsten zu verteidigen. Als Soren und sein Bruder Kludd aus dem Nest direkt in die Klauen der Reinsten fallen, wagt Soren die tollkühne Flucht und wird dabei von anderen tapferen Eulen unterstützt. Gemeinsam suchen sie den Großen Baum, wo die Wächter wohnen: Sie sind ihre letzte Hoffnung – denn im Kampf gegen die Reinsten gibt es für das Reich der Eulen keine andere Rettung. Zu den hochkarätigen Sprechern der Originalfassung zählen Abbie Cornish, Miriam Margolyes, Helen Mirren, Sam Neill, Geoffrey Rush, Jim Sturgess und Hugo Weaving.

Originaltitel: Legend Of The Guardians
Genre: Animation, Fantasy, Abenteuer
Regie: Zack Snyder
Schauspieler: Jim Sturgess, Emily Barclay, Abbie Cornish
Produktionsland: Australien, USA
Kinostart: 2010
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: 12

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Der Sternwanderer

WENN DER STERN DER LIEBE ZWEISAM KRAFTVOLL LEUCHTET

Als ich mich im Blog von @3jH beworben habe dem Film “Der Sternwanderer” eine neue Heimat zu geben, hatte ich den Trailer zu dem Film gesehen und mir war klar, sowohl dem Film als auch mir wird es gut gehen :-)

Erlebt habe ich einen Film der fantastisch tief und wunderbar eingedrungen ist. Die verzaubernden Szenen wie auch die bittern Momente, die so intensiv waren, ich werde sie nie vergessen. Ein Fantasy-Märchen für Erwachsene das einen vermag zu verzaubern. Ein Film bei dem ich über diesen unglaublichen Humor einfach nur Tränen lachen musste und aber auch echte Tränen gekullert sind vor Schmerz. Ein Film war es für mich bei dem ich mitgefiebert habe, aufgesprungen bin und laut gerufen habe “Schneller Bitte, bevor sie an der Mauer angekommen ist”. Echt intensiv war es und wunderschön :-) Nur wenige Filme haben das bis jetzt geschafft mich derart in einen Film einzusaugen und eine bleibende Tiefenwirkung zu hinterlassen :-)

Ich möchte aber auch die galaktische Leistung der Schauspieler loben die uns hier auf diese Reise entführt haben. Eine Reise mit 96-jährigen Mauer-Wächtern die Kung-Fu machen, einem sehr hübschen Stern der vom Himmel kracht, dem Luft-Schiff was Blitze sammelt unter dem Kapitän (Robert de Niro) , echt bösen Hexen und auch einen Einhorn :-)

Ein Film der nachhaltig und wunderbar den Blick in den Sternenhimmel verändert hat, ein Stern der ohne die Liebe niemals die Kraft gehabt hätte so hell und beschützend zu leuchten :-)

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Der junge Engländer Tristan (Charlie Cox) hält um die Hand von Victoria (Sienna Miller) an. Er verspricht, ihr eine Sternschnuppe zu Füßen zu legen. Dazu bricht er in das durch eine Mauer getrennte magische Königreich Stormhold auf und findet den gefallenen Stern Yvaine (Claire Danes). Doch die Hexe Lamia (Michelle Pfeiffer) will ihr Herz und Thronfolger Septimus (Mark Strong) ihren Schmuck. Bei der abenteuerlichen Flucht vor den Verfolgern sind Gefährten rar gesät. Nur der tuntige Captain Shakespeare (Robert De Niro) ist auf ihrer Seite.

Originaltitel: Stardust
Genre: Fantasy, Abenteuer
Regie: Matthew Vaughn
Schauspieler: Charlie Cox, Claire Danes, Robert De Niro
Produktionsland: Großbritannien, Island, USA
Kinostart: 2007
Laufzeit: 117 Minuten
FSK: 12

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Der Hobbit: Eine unerwartete Reise 3D

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ÜBER ZAUBERHAFTES AUENLAND, GALAKTISCHE ZWERGE UND DIE VFX-3D-FALLE

Jedes mal aufs Neue ist die Reise in das Auenland ein unbeschreiblich tolles Erlebnis :-) Das sind immer wieder 2:49 Stunden bei denen man sich wünscht, möge diese galaktische Reise doch nie zu Ende gehen :-) Ich liebe Peter Jackson dafür das er uns seit Jahren mit fantastischen Bildern in diese Welt entführt :-) Man überlege sich an dieser Stelle mal das Peter Jackson aus der Splatterszene kommt. Gerade mal 20 Jahre ist es her als er uns den ebenfalls fantastischen Film “Brain Dead” präsentierte. Es ist ein Peter Jackson der sich in den 20 Jahren radikal optimiert hat, ohne sich dabei seinem Ursprung des bebildernden Einflusses von Splatter-Charakteren entledigt zu haben.  Es ist spürbar, in “Herr der Ringe”, “The Hobbit” und auch in “King Kong”. In dem Gehirn von Peter Jackson spielt sich grossartiges ab und wir dürfen gespannt sein wo die nächste Reise hingeht :-)

Ein wesentliches Element welches Peter Jackson in seiner Entwicklung in den 20 Jahren den Transport seiner Gedanken überhaupt ermöglicht hat, wurde noch nicht gewürdigt hier. Es sind die fantastischen VFX-Künstler (VFX: visuelle Effekte) die uns solche Bilder wie bei “The Hobbit” zaubern. Erschütternd dabei wenn die Presse vom Niedergang der VFX-Branche spricht. Ich habe vor den VFX-Künstlern absolute Hochachtung, ohne sie würde es den Transport von Gedankenbildern bis in die Augen des Zuschauers nicht geben.

Die VFX-Schattenseite. Diese neue Welt hat aber auch ein ganz schreckliches Problem. Mit Hilfe von VFX kann Hollywood scheinbar beliebig Filme ausscheissen. Filme in denen die Schauspieler eigentlich nur ein austauschbares Beiwerk sind. Gibt es auch Regisseure die nicht in die VFX-Falle tappen ?

Die VFX-Wohlfühl-Medaille. Ja die gibt es und ich nehme das Thema 3D mit hinzu. VFX und 3D sind ein Werkzeug, ein Werkzeug das der Regisseur in seiner ToolKiste hat und es verstanden haben sollte. Wie Gesagt ein Werkzeug das den Einsatz findet um dem Zuschauer zu helfen einen Film und dessen Bilder noch besser optisch erfahren zu können. 3D ist z.B. kein Werkzeug das je mehr PunchOut-Effekte stattfinden besser eingesetzt ist, mit Sicherheit nicht.

Und jetzt ? Peter Jackson hat genau das verstanden, ein Werkzeug wie VFX und 3D so zu verwenden, dass der Zuschauer einfach mit Bilbo durch das Auenland rennen kann, über Zäune springen und einfach in dieser Welt sein.

VFX und 3D optimiert die Bilder einer galaktischen schauspielerischen Leistung, ersetzen wird und sollte sie diese aber niemals. Peter Jackson und Wim Wenders (Pina), aber auch Martin Scorsese (Hugo) haben das Werkzeug verstanden.

Wie ist euere Meinung zu dem Thema ?

 


Im Mittelpunkt von ‘Der Hobbit’ steht Titelheld Bilbo Beutlin (Martin Freeman), der unversehens an einer epischen Mission teilnehmen muss: Es gilt, das Zwergenreich Erebor zu befreien, das vor langer Zeit vom Drachen Smaug unterworfen wurde. Überraschend taucht der Zauberer Gandalf der Graue (Ian McKellen) bei Bilbo auf, und schon bald begleitet der Hobbit die Gruppe der 13 Zwerge unter der Führung des legendären Kriegers Thorin Eichenschild (Richard Armitage). Ihre Reise führt sie in die Wildnis, durch gefährliche Gebiete, in denen es von Goblins und Orks, tödlichen Wargen und gigantischen Spinnen, Pelzwechslern und Zauberern nur so wimmelt. Ihr Ziel liegt zwar in den östlichen Wüsten des Einsamen Berges, doch zunächst müssen sie aus den Goblin-Tunneln entkommen, wo Bilbo jenem Wesen begegnet, das sein Leben nachhaltig beeinflussen wird: Gollum (Andy Serkis). Hier, allein mit Gollum am Ufer eines unterirdischen Sees, lernt der bescheidene Bilbo Beutlin nicht nur genialen Einfallsreichtum, sondern auch Mut auf eine Art kennen, die sogar ihn überrascht. Und er kommt in den Besitz von Gollums Ring, den dieser ‘mein Schatz’ nennt und der über unerwartete, nützliche Kräfte verfügt. Ein einfacher goldener Ring, der untrennbar mit dem Schicksal von ganz Mittelerde verbunden ist. Doch davon kann Bilbo noch nichts ahnen.

Originaltitel: The Hobbit: An Unexpected Journey
Genre: Fantasy, Abenteuer
Regie: Peter Jackson
Schauspieler: Ian McKellen, Martin Freeman, Richard Armitage
Produktionsland: Neuseeland, USA
Kinostart: 2012
Laufzeit: 169 Minuten
FSK: 12

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Parker

parker

ROUTINIERT GEKOCHTER HOLLYWOODSTANDARDBREI

Freitags darf es gerne mal Popcorn-Kino sein, einfach um das Gehirn zu entlasten. Der Film ist aber nicht mehr als routiniert runtergespielte Standard-Hollywood-Kost vom Fliessband. Der Film leistet aber a) Das Gehirn ist beim vorüberziehen der Bilder komplett frei für andere Gedanken und b) Das wichtigste, man spürt einmal wieder mehr wie wunderbar die Welt der Arthouse Filme ist :-)

Parker (Jason Statham) ist ein professioneller Dieb und, wenn nötig, auch ein Killer. Hurley (Nick Nolte), Vater seiner Freundin, verschafft ihm einen neuen Job mitsamt neuen Partnern. Doch nach dem Überfall wird Parker von diesen vermeintlichen Partnern nicht nur um seinen Anteil erleichtert, sondern auch fast getötet. Parker, ein Mann mit Prinzipien, schwört Rache. Er folgt seinen Killern, die einen millionenschweren Coup planen, nach Palm Beach. Im Mekka der Reichen gibt sich Parker als vermögender Texaner aus, der eine Villa kaufen will. Dabei hilft ihm die verschuldete Immobilienmaklerin Leslie Rodgers (Jennifer Lopez), die seinem Schwindel schnell auf die Spur kommt und ganz eigene Interessen an Parker hat.

Genre: Action
Regie: Taylor Hackford
Schauspieler: Jason Statham, Jennifer Lopez, Michael Chiklis
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 118 Minuten
FSK: 16

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Eldorado

eldorado

ÜBER GROSCHENGRAB, WEIBLICHEAUTOBEULE, DEM FRIEDHOFGANG, PUTZNUDISTEN UND DEM INTENSIVHANDWÄRMEN

Am Anfang erleben wir den Autoverkäufer Yvan (Bouli Lanners) wie er, getragen von fantastischer Road-Movie Musik, seinen Weg in seinem USA-Car reitet. Zuhause angekommen ist Yvan aber sofort klar, hier hat jemand eingebrochen in sein Haus, welches echt am Arsch der Welt liegt. Bewaffnet mit einem Stahlrohr macht Yvan sich auf den Weg in sein Haus und findet den Einbrecher, und zwar unter seinem Bett. Aber anstatt die Polizei zu holen, wie man denken könnte, setzt er Elie (Fabrice Adde, den Einbrecher) zuerst mal an einer Kreuzung aus, von hier soll er selber weiterkommen. Elie besitzt dann auch noch die Frechheit Yvan nach etwas Geld zu fragen, für ein Ziel das wir als Zuschauer zu diesem Zeitpunkt noch nicht kennen und gibt ihm das Geld. Kurze Zeit später kommt Yvan wieder bei Elie vorbei, der natürlich immer noch an der Kreuzung steht und nimmt ihn mit. Hier, wie gesagt am Arsch der Welt, wird Elie kompostieren bevor hier auch jemals einer vorbeikommt, ausser Yvan. Wahrscheinlicher erscheint es bei der Szene das gleich ein Raumschiff kommen könnte 😉 Aber so kommt es nicht. Elie erzählt Yvan das er zu seinen Eltern kurz vor der belgisch-französischen Grenze möchte, das ist sein Ziel. Elie sieht sehr krank aus, sehr labil und ängstlich, hier wohnt keine Kraft mehr in ihm, bis eben auf sein intensives Ziel zu seinen Eltern zu wollen.

Zu diesem Zeitpunkt ist der Zuschauer schon mittendrin in diesem fantastischen Arthouse-Road-Movie aus Belgien, zündet der Film doch von der ersten Sekunde bis zur letzten komplett durch :-) Einen Einbrecher auch noch hunderte Kilometer rumkutschen ? Das sind Bilder auf ihrem Tripp mit den beiden im Auto die einfach fantastischer nicht sein könnten. Ein Kommunikation mit einem unglaublichen Humor der einfach echt toll ist, mir hat es Zeitweise vor lachen fast die Schuhe ausgezogen :-)

Das ist bestimmt nicht soviel Sterne Wert könnte man jetzt denken. Yvan und Elie öffnen sich auf ihrem Road-Movie Ausritt einander. Es sind zunächst nur informative Wortaustauschungen die zwar zunächst abgeblockt werden, der Zuschauer dann aber doch ins Bild gesetzt wird, was mit den beiden los ist. Momente die aber nie daran sparen den fantastischen schwarzen Humor in der Grundschwingung durch den Film zu tragen.

Denkt euch nun mal einen Menschen der bei einem eigenen Auto Problem in Bezug auf die Kühlung anhält. Es ist ein Mensch der helfen will und dabei so abgrundtief erschreckend seltsam ist, wie man es besser nicht transportieren kann. Wer in diesem Moment mitbekommt was dieser Mensch sammelt und nach der Handberührung fragt, wird verstehen. Verstehen dann auch ein weiteres mal als die kurze kleine intensive Wärme von Händen eine sehr wichtig Rolle spielt.

Der Arthouse Film ist ein Meisterwerk bei dem die Harmonie von Humor und tiefgründiger Tragik pefekt transportiert wird. Ein Road-Movie der Extraklasse :-)

Als Yvan einen dilettantischen Einbrecher in seiner Wohnung stellt, holt er nicht etwa die Polizei, sondern hat Mitleid mit dem kümmerlichen Burschen, der eigentlich nur Geld für den Bus zu seiner Familie klauen wollte. Yvan beschließt sogar, den jungen Mann persönlich an die belgisch-französische Grenze zu kutschieren. Eine verrückte Reise im klapprigen Chevrolet durch die wallonische Landschaft voller Überraschungen, Annäherungen und skurrilen Begegnungen, die in leiser Wehmut und Enttäuschung endet.

Genre: Tragikomödie
Regie: Bouli Lanners
Schauspieler: Bouli Lanners, Fabrice Adde, Philippe Nahon
Produktionsland: Belgien, Frankreich
Kinostart: 2009
Laufzeit: 81 Minuten
FSK: 12

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