Das perfekte Verbrechen

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Ganz am Anfang sehen wir Ted Crawford (Anthony Hopkins), er ist Experte wenn es darum geht den Grund für einen Flugzeugabsturz zu finden. Ted scheint sehr reich zu sein und die Komplexität seiner golden Kugel-Achterbahn reflektiert sein Gehirn sehr gekonnt. Kurze Zeit später erleben wir, wie sich seine Frau in einer Szene auf einer Terrasse vergnügt, mit einem Mann, der kurze Zeit später, Aufgrund seiner Stellung, höchstes Interesse daran hat, das dieser Fall keine Wellen schlägt. Ted hat seine Frau Jennifer (Embeth Davidtz) erschossen, nach dem sie von der Liebesgeschichte mit dem Polizisten Rob Nunally (Billy Burke) Nachhause zurückgekehrt ist. Das Ganze führt Ted (Anthony Hopkins) mit einer unglaublichen Ruhe aus, wie nur er es auf einer Leinwand leisten kann, ein Anthony Hopkins mit seinem Blick den ich so einfach liebe :-) Auch wenn die Lage für den Zuschauer klar ist, als eine ganze Armee von Polizei vor der Tür steht, er ist ganz klar schuldig, führt er die Polizei hier fantastisch vor :-) Szenen die ich in einem Thriller so sehr mag :-) Er wird festgenommen und bekommt als nächstes Kontakt mit einem Anwalt der auf der Anklägerseite steht. Ein Kotzbrocken von Juppi-Anwalt, den Ted erst einmal verbal lecker eine Runde zerlegt. Auch so eine Szene die ich sehr liebe :-) Der Juppi-Anwalt erfährt aber auch vor Gericht sehr genial, wie sehr er von Ted vorgeführt wird. Einfach super Klasse die Szene :-)

Für mich ist Ted hier in eine Rolle bei der ich bei seinem Freispruch am liebsten Abgeschaltet hätte, aber der Film geht weiter. Der Juppi-Anwalt ist zu diesem Zeitpunkt komplett degradiert, ein kleiner Anwalt Junge der innerlich kocht. Die Wendung hat mir als Anthony Hopkins Fan nicht gefallen, ihr dürft selbst schauen wo die Reise hingeht. Es ist sehr spannend.

Ich mag genau diese Art von Thriller die so ruhig klassisch erzählt werden, das ist für mich ganz grosses Kino. Dabei bin ich aber auch ein Anthony Hopkins Fan und liebe genau diese Art von Rolle bei ihm :-) Auch wenn das nicht sachlich ist was ich über den Film schreibe, ich habe ihn genossen, den Film :-) Anthony Hopkins kann ja auch nicht immer mein Superheld sein.

Zitat “Ich hab ihr Blut durch die Scheisse gerochen und hab mich eingepisst vor Lachen”

Sollte ein Stück Metall auch nur den feinsten Riss aufweisen, so wird der brilliante Ingenieur Ted Crawford (Anthony Hopkins) ihn finden. Und Sie – und Staatsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) – sind aufgefordert, herauszufinden, ob Crawfords Versuch, den Mord an seiner untreuen Ehefrau zu verschleiern, auch nur den kleinsten Makel aufweist. Als Beachum sich Crawford und seinem raffinierten Katz-und-Maus-Spiel stellt, ahnt er nicht, dass ihn ‘Das perfekte Verbrechen’ an die Grenzen seines juristischen Talents und seiner Moral treiben wird.

Genre: Thiller
Regie: Gregory Hoblit
Schauspieler: Anthony Hopkins, Ryan Gosling, David Strathairn
Produktionsland: USA, Deutschland
Kinostart: 2007
Laufzeit: 13 Minuten
FSK: 12

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Mama

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Als der Horror es lustig mit der CGI-Keule bekam.

Es kann sein, dass ich in meinem Leben, seit ich 14 war, schon einfach zu viele Old-School Horror Filme gesehen habe. Meinen ersten FSK 18 Zombie Film habe ich ungelogen im Religionsunterricht gesehen. Im folgenden waren es Filme die ganz ohne CGI-Effekte ausgekommen sind und eine unglaubliche Angst transportiert haben. Man hat danach echt Angst ins Bad zu gehen und schaut besser noch mal unter dem Bett nach vor dem Schlafen.

Der Film hier arbeitet natürlich auch mit diesen Old-School Horror Effekten, die mich Stellenweise auch recht gut erschrocken haben, wenn auch die Zeiten vorbei sind als ich dem Nachbar vor lauter Schreck das Bier über die Hose gekippt habe, dafür war ich bekannt :-) Dazu die Kinderdarsteller, denen hier mein einziges Lob gilt.

Leider ist es so, dass der Kopf sich aus dem Horror-Matsch-Gedanken-Brei den Film selbst zusammenbasteln kann. Irgendwie hat man das alles schon 1000x gesehen. Ich habe nichts grundsätzlich gegen den Einsatz von CGI-Effekten in Horror Filmen. Gerade in Szenen wo ein undefinierbares schwarzes Etwas wie aus dem Nichts den Zuschauer anspringt oder wie ein Blitz durch das Bild huscht, hier macht das dann richtig Spass. Das Werkzeug CGI, mit dem der Regisseur punktgenau in einem Moment der Ruhe einen Schreck platzieren kann.

Und nun die Keule. ‘Die CGI-Mama’ ist einfach so derart lächerlich, dass ich gerade am Ende einfach nur noch schallend Lachen musste. Wenn ‘Die Mama’ mit ihrem lächerlichen Geknurre auftaucht, wird es schwer Lustig. Der Film ist ein perfektes Beispiel wie eine Überdosis an CGI einen Film komplett degradieren kann.

Was bleibt ist genau eine Szene, die im Grossbild im stockdunklem Wohnzimmer unglaublich wirkt. Es geht um die Szene als die Taschenlampe versagt und er zum Ausleuchten des Raumes seinen Fotoblitz verwendet. Klar was dann passiert :-) Aber auch klar, hierzu braucht es kein CGI. Eine Old-School Szene, die aber unglaublich Geil wirkt :-)

Vor fünf Jahren verschwanden die Schwestern Victoria und Lilly spurlos aus dem beschaulichen Vorortheim ihrer Familie. Seitdem haben deren Onkel Lucas (Nikolaj Coster-Waldau) und seine Lebensgefährtin Annabel (Jessica Chastain) unablässig nach ihnen gesucht. Um so überraschter sind die Erwachsenen, als sie die kleinen Mädchen schließlich in einer einsamen Hütte im Wald finden. Aber wie einsam waren die Mädchen dort wirklich? Und sind Victoria und Lilly wirklich die einzigen neuen Gäste, die das Paar in ihr Zuhause geholt hat?

Genre: Horror
Regie: Andres Muschietti
Schauspieler: Jessica Chastain, Nikolaj Coster-Waldau, Megan Charpentier, Isabelle Nélisse, Daniel Kash
Produktionsland: Spanien, Kanada
Kinostart: 2013
Laufzeit: 100 Minuten
FSK: 16

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I Spit on Your Grave

isoygDieser Film ist sehr sehr erschreckend und doch kann man sich vorstellen, dass dieses sich zugetragen haben könnte. Die Schauspieler liefern hier die authentische Leistung, diesen widerlichen Film im Kopf des Zuschauers zu installieren. Man ruft das Gehirn aber dann direkt zurück und sagt “Sind alle am Rande in den USA in solch einer Kleinstadt so drauf ?”. Der Film möchte hier ein Ja, und ich ein Nein.

Mi­nu­zi­ös eine Vergewaltigung im Detail so hart zu bebildern und das Ganze dann mit einem brutalsten Gegenschlag versuchen zu neutralisieren, das geht hier einfach nicht auf ! Ich denke das ein schwer psychopathischer Drehbuchautor hier einen Weg gesucht hat, eine Vergewaltigung ins Kino zu bringen, und mit der Gegenreaktion der Frau die Leinwand wieder in neutral Weiss tauchen wollte. Dem Index entgehen war das Ziel.

Auch wenn die schauspielerische Leistung von Sarah Butler als herausragend zu bezeichnen ist und die Kameraarbeit gekonnt düster bebildert, man sollte diesen Film nicht ansehen. Der Grund dafür ist ganz einfach. Der Film transportiert eine zutiefst negative Energie zum Zuschauer, Bilder die das Gehirn so schnell nicht loslassen kann. Bilder die sich wie ein Geschwür im Kopf verankern und man sich nach dem Anschauen wünscht, hätte ich diesen Film doch nie angeschaut.

Schriftstellerin Jennifer Hills (Sarah Butler) mietet sich eine einsame Blockhütte im Wald um in Ruhe ihr neues Buch schreiben zu können. Doch die junge hübsche Frau ahnt nicht, dass eine Gruppe brutaler Einheimischer ein Auge auf sie geworfen hat. Eines Nachts überfallen sie Jennifer in ihrer Hütte. Sie quälen und vergewaltigen sie mehrmals, bevor sie jedoch die fast zu Tode gequälte Frau endgültig töten können fällt sie kraftlos in einen reißenden Fluss und wird weggespült. Entgegen aller Chancen überlebt Jennifer und hat ab sofort nur noch ein Ziel: Rache! Alles was die Männer ihr angetan haben, wird sie ihnen heimzahlen – nur diesmal viel viel härter.

Genre: Horror, Thriller
Regie: Steven R. Monroe
Schauspieler: Sarah Butler, Chad Lindberg, Daniel Franzese
Produktionsland: USA
Kinostart: 2011
Laufzeit: 96 Minuten
FSK: 18

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Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei

bubMein erster Film im Kino :-) Mutter hatte mich damals nach Bad Berleburg  in diesem tollen Film entführt. Unglaublich wie nach 32 Jahren die Bilder von Bernard und Bianca immer wieder so toll im Kopf sind :-) Sicher bin ich nicht, aber ich war so ca. 12, und wenn man nach dieser sehr langen Zeit immer noch vor Brüllen lachen kann, dann war hier alles richtig :-) Was meine Mutter in Richtung Film-Leidenschaft anrichten würde war ihr vor 32 Jahren denke ich nicht klar, und mir auch nicht. Ich schreibe das einfach weil mich solche Gedanken von Herzen begeistern :-) Einfach auch weil ich Filme so sehr liebe. Der Fokus des  Herzens und des Gehirns der genau bei einer Art von Film angekommen ist

Dem Arthouse Film :-)

Eine Flaschenpost alarmiert die internationale Rettungsgesellschaft, zu der auch die vornehme Mäusedame Bianca gehört. Der Hilferuf stammt von der kleinen Penny, die von der skrupellosen Madame Medusa aus einem Waisenhaus entführt wurde. Ohne zu zögern, startet die mutige Bianca zu einer Rettungsaktion, bei der sie der schüchterne Mäuserich Bernard begleitet. Eine heiße Spur führt die beiden in die unheimlichen Sümpfe der Teufelsbucht.

Genre: Animation, Abenteuer
Regie: Art Stevens, John Lounsbery, Wolfgang Reitherman
Schauspieler: Bernard, Bianca
Produktionsland: USA
Kinostart: 1977
Laufzeit: 77 Minuten


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Monsters

monsters Wie man mit einem Budget von 15.000 Dollar (so erzählt man sich) einen sehr tiefgreifenden Film macht und dabei der Hirnlosigkeit und Besessenheit der sich selbst ernannten Weltmacht USA auch mal so eben einen richtig eleganten fetten Schuss vor den Bug geben kann, dass zeigt der Regisseur Gareth Edwards hier. Alles was fremd ist, wird ausgelöscht, auch wenn ich dabei über die Leichen von hilflosen Menschen klettern muss und tausende auslösche. Das wird dann unter Kollateralschaden gebucht, Giftgas kennt halt keine genau Grenze. Das tut uns sehr Leid das so viele unbeteiligte Sterben mussten, aber die Sicherheit geht hier vor. Nicht denken sondern mit brutalster Gewalt dem unbekannten begegnen. Alles was sich gegen uns stellt ist Terrorismus.

Mitten drin in dieser Situation ist der Kriegsfotograf Andrew und Samantha, die er aus dieser Krisenregion sicher herausbringen soll. Zwei Menschen die sich im Zuge der Geschichte für einander interessieren werden, wie Nahe sie sich kommen werden und ob bei einem der beiden ein Bildungsprozess stattfindet, dass müsst ihr selbst erforschen. Es gibt aber einen sehr bewegenden Moment, beim dem das erwartete eben gerade nicht stattfindet, unvergessen. Das Ende des Films liefert hier aber eine sehr klare Aussage.

In Bezug auf die Monster, als Aliens gesehen auch als ausländische Besucher (Eng.) zu sehen, liefert dieser Film einen sehr tiefgreifenden Einblick. Einen ausländischen Besucher sollte man erst mal verstehen bevor man ihn mit Giftgas bekämpft. Man sollte die Schönheit erkennen und auch verstehen auf was sie so brutal reagieren. Eine Szene mit einem VW-Bus zeigt das z.B. sehr genau. Aber auch zum Ende, eine Szene der Liebe und Vollendung, bei der man einfach den Satz in Geiste sagt:

“Wer sind den diese hirnlosen und grausamen Monster ? Ich sehe sie jeden Tag im realen Leben.”

Schaut man den Trailer nach dem Film, wirkt das schelmisch cool vom Regisseur :-)

Dem Regisseur Gareth Edwards ist hier eine wunderbare Metapher gelungen, auf der uns die Leinwand unsere eigene Zerstörungskraft mit unglaublichen Aufnahmen durchströmt und uns diese wie einen Spiegel vor Augen hält.

Die Welt ist verändert, seitdem die NASA vor sechs Jahren Spuren außerirdischen Lebens bergen konnte und diese Proben durch einen Absturz über Zentralamerika verteilt wurden. Kurz darauf kommt es in Mexiko zu ersten Konfrontationen mit einer neuartigen Lebensform. Die US-Regierung versucht den Schaden zu begrenzen, indem die ‘Infizierte Zone’ mit einer gigantischen Mauer vom restlichen Kontinent abgespalten wird. Mitten in diesem Chaos lernen sich der Fotograf Andrew (Scoot McNairy) und die junge Samantha (Whitney Able) kennen. Andrew arbeitet für Samanthas reichen Vater und bekommt unfreiwillig den Auftrag, das Töchterchen aus gutem Haus sicher gen Heimat zu eskortieren. Es bleibt wenig Zeit: In drei Tagen soll die Grenze zwischen Mexiko und den USA endgültig versiegelt werden.

Genre: Sci-Fi, Romanze, Darma
Regie: Gareth Edwards
Schauspieler: Whitney Able, Scoot McNairy
Produktionsland: Großbritannien
Kinostart: 201ß
Laufzeit: 95 Minuten
FSK: 12

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Sammys Abenteuer 2 (3D)

sammy2Der Lob in Bezug auf die 3D-Referenz zum ersten Teil von ‘Sammys Abenteuer’ ist den belgischen Animations-Künstlern anscheinend etwas zu Kopf gestiegen. Dieser zweite Teil wirkt auf mich zu überladen ab etwa der Hälfte. Man hat den Eindruck das die 3D-Jungs sich hier zu verbissen an die Arbeit gemacht haben, immer mehr und mehr Figuren und Details in den Film zu quetschen. Dieses machen sie aber nur auf Grundlage eines Drehbuchs. Dieses ist hier das Problem. Ich mag Kinderfilme und gerade 3D-Animation ist hier ein perfektes Werkzeug (Jetzt fange ich schon wieder damit an). Aber ich werde nicht müde es immer wieder zu sagen.

Ein Drehbuch in der Kategorie “Irgendwie egal” um 3D herum zuschreiben bringt nix. Am Anfang steht das Drehbuch und die Idee, danach kommen die Werkzeuge wie 3D zum Einsatz. Das Problem scheint aber mehr zu sein, dass der Drehbuchschreiber seine eigenen Ideen mit geschlossenen Augen nicht sehen kann. Das Ergebnis ist dann dieser zweite Teil. Ich möchte von 3D unterstützt werden wie bei den Filmen “The Hobbit”, “Pina”, “Hugo”. Aber hier spielt der enorme Druck in Bezug auf 3D eine wichtige Rolle. Klar ist aber auch, geht das so weiter mit 3D, ist es tot bevor es geboren wurde. Man könnte z.B. ganz locker einen bewegenden Film in 3D machen, bei dem die Zuschauer in ihrem Wohnzimmer mit ihm interagieren müssen. So einfach und irgendwie anscheinend nix verstanden.

“Sagten die 3D-Jungs, ich hab hier tolle Figuren für den zweiten Teil in Gefangenschaft, schreib mal bitte ein Drehbuch drumherum”

Für Eltern die ihre Kinder im Herbst gerne mal vor dem TV ablegen, könnte der Film aber 1,5 Stunden Ruhe bewirken. Immer noch besser als Trash-Kinder-TV. Oder noch besser, die Kinder für die tollen alten Filme begeistern, wie z.B. Pippi Langstrumpf :-) Aber dann Bitte das Original :-)

Lustig, mutig und immer für ein großes Abenteuer zu haben: Die beiden Schildkröten Sammy und Ray sind um die ganze Welt gereist, jetzt wollen sie sich endlich auf den faulen Panzer legen und den verdienten Schildkrötenruhestand genießen. Doch nix da! Fiese Fischer fangen die beiden Freunde ein und verkaufen sie an ein Aquarium. Dort, viele tausend Seemeilen von zu Hause, sollen unsere Freunde die Touristen belustigen. Aber da haben Sammy und Ray andere Pläne! Mit ihren neuen Freunden, dem Karpfen Jimbo und dem Hummer Lulu, schmieden sie einen genialen Fluchtplan. Da ahnen sie noch nicht, dass ihre Enkelkröten Ricky und Ella schon unterwegs sind – mit Volldampf unter den Flossen machen auch sie eine ganz große Welle und beginnen eine irrwitzige Rettungsaktion.

Genre: Abenteuer, Animation
Regie: Ben Stassen, Vincent Kesteloot
Produktionsland: Belgien
Kinostart: 2010
Laufzeit: 92 Minuten

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Alfred Hitchcock’s Saboteur (1942)

saboteur

71 Jahre ist es her, das dieser Film die Leinwand erblickte, Alfred Hitchcock war zu diesem Zeitpunkt 43 Jahre alt. Gerade beim Nachdenken ist mir auch aufgefallen, dass war auch das Jahr in dem mein Vater geboren wurde. Klar kenne ich Alfred Hitchcock Filme, wer kennt die den nicht. Ich tänzelte aber seit Wochen schon um die ‘Alfred Hitchcock – Collection [Blu-ray] [Limited Edition]’ herum und hatte Lust auf eine Reise in der ich die Filmgeschichte von 34 Jahren ‘Alfred Hitchcock’ erforsche. Für jemanden der im Jahr hochgerechnet 432 Filme schaut und das in Grossbildprojektion, hatte ich Zweifel ob das funktionieren kann. Ich bin aber auch ein Freund der Fotografie und liebe alte SW-Aufnahmen. Eine gute Entscheidung war es.

‘Saboteur’ ist der erste von 14 Filmen die ich anschauen werde. Und ich muss einfach sagen, mein Gehirn war sofort in den Film und die Story eingesaugt. Bilder die einem nicht wieder aus dem Kopf gehen werden. Alfred Hitchcock filmt nicht, er komponiert eine Fotografie in bewegten Bildern, einfach grossartig der Blick für Details. Ein Blick für Spannung, Überraschung und Estetik von Bilder die es nie wieder geben wird. Wie Alfred in diesem Film mit Perspektive und dem Raum in der Leinwand arbeitet ist echt eindringlich. Detailaufnahmen wie z.B. ein Buch mit dem Titel ‘Escape’ die gekonnt grossartig sind. Oder auch die Szene in der die Polizei die Circus-Karawane kontrolliert, einfach super spannend.

Ich mag diese tiefe seiner Filme jetzt schon erneut sehr und ich werde mich da mal einarbeiten :-) Sein Humor ist echt einfach der Hammer :-) Filme über die man Wochen nachdenken kann und dessen Bilder einfach nach Jahren wieder im Kopf sind. So muss Kino sein :-)

“Ich mag es, mit dem Publikum zu spielen wie auf einem Klavier” *Alfred Hitchcock*

Qualität Bild: Ich war unglaublich überrascht über die Bildqualität, einfach toll und keine Sekunde enttäuschend. Ein Kauf der sich sehr gelohnt hat und das diese fantastischen Filme von ‘Alfred Hitchcock’ sehr sehr verdient haben :-) Eine Reise bei der ich sehr viel lernen werde :-)

Ich freue mich nun auf meine nächste Reise ‘Alfred Hitchcock’ Filmgeschichte ins Jahre 1943 :-)

Für einen Sabotageakt in einer Flugzeugfabrik wird fälschlicherweise der dort beschäftigte Arbeiter Barry Kane verantwortlich gemacht. Um seine Unschuld zu beweisen, macht er sich auf die Suche nach dem eigentlich Schuldigen, dem mysteriösen Mr. Fry. Er jagt Fry durch halb Amerika und macht Bekanntschaft mit den Hintermännern – äußerst wohlhabenden Amerikanern, die in den Vereinigten Staaten eine Diktatur errichten wollen. Kane wird auf seiner Reise buchstäblich an eine Frau gekettet, trifft auf hilfsbereite Zirkusleute, bösartige Swimming-Pool-Besitzer und schließlich, in der Fackel der Freiheitsstatue, auf Fry, den Saboteur.

Genre: Krimi
Regie: Alfred Hitchcock
Schauspieler: Priscilla Lane, Robert Cummings, Otto Kruge, Alan Baxter, Norman Lloyd
Produktionsland: USA
Kinostart: 1942
Laufzeit: 108 Minuten

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Adams Äpfel – Adams æbler | Kritik

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How Deep Is Your Love ?

Eröffnet wird der Film mit einer Szene, die ein Getreidefeld zeigt mit Wolken am hellen Himmel. Scheinbar eine idyllische Welt, könnte man glauben. Der idyllische Blick wird aber durchbrochen durch Hochspannungsmasten welche das Bild stören. Im nächsten Moment kommt ein Bus an. Es steigt ein glatzköpfiger Mann aus. Seinem Tattoo nach ist er ein Nazi. Er ist im Gesicht mimiklos und kalt. Im folgenden Moment durchbricht der Nazi die Idylle erneut, in dem er mit seinem Taschenmesser einen langen Kratzer in den abfahrenden Bus macht. (more…)

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Pixar Short Films Collection Vol. 1

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Ich liebe die Pixar Kurzfilme. Rührend toll und zum brüllen Komisch :-) Habe jetzt noch Muskelkater im Gesicht von dem Dauerlachflash Gestern :-) Eine bessere Medizin gegen Grummel-Laune gibt es nicht :-)

Als Vorgeschmack die beiden wunderbaren Kurzfilme ‘Knick Knack’ und ‘Ein Schaf ist von der Wolle’ :-)

Die 13 Kurzfilme auf der DVD:
– Die Abenteuer von André und Wally B.
– Die kleine Lampe
– Reds Traum
– Tin Toy
– Knick Knack
– Geri′s Game
– Der Vogelschreck
– Mikes neues Auto
– Ein Schaf ist von der Wolle
– Jack-Jack Superbaby
– Die Ein-Mann-Band
– Hook und das Geisterlicht

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Runaway – Kurzfilm

Was ein rührender und toller Kurzfilm :-)

Blue Velvet | Kritik | FilmTipp

blue-velvetAls das Rotkehlchen (Rot die Farbe der Liebe) den schwarzen Käfer (Schwarz, Unterwelt) gefangen hatte, war alles wieder in Ordnung.

Dennis Hopper ist im Alter von 74 Jahren am 29.05.2010 verstorben. Niemand ausser Denis Hopper konnte es schaffen die Rolle des Frank Booth so eine glaubhafte Authentizität zu verleihen. Das sind Momente die Filmgeschichte geschrieben haben und die mich immer wieder (hochgerechnet 40x) begeistert haben.

Es dauert etwas bis Frank Booth (Dennis Hopper) auftaucht. Man schaut dann in die Augen von ihm und sagt zu sich, ich kann deine Gewalt und Gedanken in jedem Muskel in deinem Gesicht körperlich fühlen, sehen und auch spüren. Ich denke, Frank ist der brutalste Mensch dem ich je auf der Leinwand begegnet  bin. Doch ist es Liebe.  Und auch wenn das jetzt sehr sehr komisch klingt, ich muss immer Tränen lachen, wenn er mit Jeffrey interagiert. Szenen die im Grunde absolut brutal sind und bei denen man einfach nur Spass hat. Ich glaube so etwas bekommt nur David Lynch so Meisterhaft auf die Leinwand gezaubert :-)

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Frank verkörpert einen sehr extremen kranken Menschen. Einen Menschen der, in dieser heilen USA Welt, irgendwie absolut Null das Bild am Anfang trägt, mehr ein Gegenpol (Unterwelt, schwarze Käfer) . David Lynch nimmt uns in diesem Film mit in eine USA-Vorstadt, die zum kotzen tolle USA Geschichte auf der Leinwand zu zerlegen.

Gerade wo ich das Schreibe, ist der Film nicht eine Liebesgeschichte ? Eine Geschichte bei der ich am Ende sehr stark geweint habe. Das bewegt sehr was Jeffrey und Sandy hier erleben, ein Erleben das eine Liebe absolut festigt :-)

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Der Film zeigt einen Frank der vergewaltigt, ein Frank der ihr nach einem Atmenzug aus der Unterwelt-Maske sehr schreckliche Dinge sagt und antut. Ein Jeffrey der nach dem beim Schlagen einer Frau, die in seiner Gewalt ist und sie es mag, sie dann doch durchfickt. Der Film hat eine sehr harte Handschrift die nicht für alle Zuschauer geeignet ist.

Du wirst mit sehr fehlen Dennis Hopper, von mir bekommst du dafür einen Oscar :-) Von ganzem Herzen. Frank, Dennis Hopper, das war eines deiner besten Rollen :-) Ich Liebe dich einfach dafür :-)

Schmucke Vorgärten, wohlerzogene Schulkinder und Menschen, die liebevoll ihren Rasen pflegen: Das ist Lumberton, eine typisch amerikanische Kleinstadt. Doch hinter dem scheinbaren Idyll lauert ein finsterer Abgrund. Am hellichten Tag macht Collegestudent Jeffrey Beaumont (Kyle MacLachlan) einen grausigen Fund: Auf einer Wiese liegt ein abgetrenntes menschliches Ohr. Durch seine Nachforschungen zusammen mit der hübschen Polizistentochter (Laura Dern) begegnet Jeffrey der verführerischen Nachclubsängerin Dorothy (Isabella Rossellini) und dem drogensüchtigen Sadist Frank (Dennis Hopper). Bald ist Jeffrey in einer ihm bisher unbekannten, verstörenden Welt, in einem mörderischen Bann voller abgründiger Leidenschaft und Gewalt – bis es kein Zurück mehr gibt.

Genre: Drama, Triller
Regie: David Lynch
Schauspieler: Kyle MacLachlan, Isabella Rossellini, Dennis Hopper
Produktionsland: USA
Kinostart: 1987
Laufzeit: 120 Minuten
FSK: 16

wow, der trailer is echt super klasse :-) yeesssssss .-)

 

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Hunger (IRA 1981, Bobby Sands)

hungerSchmerz, der brutal auf das Gehirn des Zuschauers einprügelt. Brutalste Gewallt, ausgeübt durch die Exekutive. Und dazu ein Gedanke, dass war 1981, IRA, jede Sekunde in meinem Leben spielt sich so etwas wieder ab, also Jetzt. Denkt man in diesem Moment noch an Bradley Manning der modern gefoltert wurde, in den USA, kocht das Blut bis zum überlaufen. Mir geht es nicht um den Film gerade sondern um den Transport.

Niemand sollte Menschen so behandeln wie es Bobby Sands erfahren hat. Dabei spielt es keine Rolle zu was er steht oder was er nach der Ansicht des Rechtssystems verbrochen hat. Und das gilt auch bestimmt für Mörder, … und im Besonderen auch für Menschen die politisch ein Zeichen setzen. Niemand auf der Welt hat das Recht Menschen so zu behandeln.

Der Mittelpunkt in dieser Thematisierung bildet die Plansequenz zwischen Bobby und dem Himmelskomiker, der verstummt nach dem Gespräch mit Bobby. Eine Szene die intensiv unter die Haut geht. Gefolgt von der Konsequenz,  auch wenn die Waffe von Bobby nur noch der Tod sein kann und auch neun weitere im Hungerstreik sterben werden.

Nie war ein Film so greifbar wie dieser, gerade in unserer heutigen Zeit. Realistischer geht es nicht.

Nachtrag: Ich habe den Film in Großbildprojektion gesehen. Bilder die bis zum Tod im Kopf bleiben.

Die Insassen im Hochsicherheitstrakt des Maze-Gefängnisses wollen als politische Gefangene anerkannt werden. Aus Protest weigern sie sich, Gefängniskleidung zu tragen, beschmieren die Zellenwände mit Exkrementen und waschen sich nicht. Die Gefängniswärter und extra dafür herbeigerufene Polizeikräfte misshandeln die Insassen regelmäßig. Einer der Wärter, Ray Lohan, wird daraufhin von einem Attentäter erschossen. Bobby Sands kündigt in einem Gespräch mit dem Priester Moran an, zusammen mit anderen Gefangenen in den Hungerstreik einzutreten, um ihre Forderungen durchzusetzen. Moran bezeichnet dies als Suizid und versucht Sands von der Idee abzubringen, doch dieser antwortet, es sei Mord, da ihre legitimen Forderungen nicht beachtet werden und ist fest entschlossen, notfalls sein Leben für seine politischen Ziele zu opfern. Nach neun Wochen stirbt er an Unterernährung. In seinen letzten Momenten begegnet er sich selbst als Kind. Seine Eltern besuchen ihn noch. Seinen Tod symbolisieren Bilder fliegender Raben. Der Film endet damit, dass Wärter Sands’ Leiche auf einer Bahre wegbringen.

Genre: Drama
Regie: Steve McQueen
Schauspieler: Liam Cunningham, Michael Fassbender, Stuart Graham, Helena Bereen, Liam McMahon
Produktionsland: Irland, Großbritannien
Kinostart: 2009
Laufzeit: 100 Minuten
FSK: 16

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Der Hüter des Lichts

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Wie jetzt “Indiana Jones” ? Alles klar Herr Blendentanz 😉

Jack Frost kenne ich natürlich noch aus meiner Kindheit, damals hieß der Peterchen Frost bei mir. Und der böse Boogeyman Pitch hatte in meiner Kindheit den Namen ‘Schwarzer Mann’. Der böse schwarze Mann, diese schwarze Gestallt die bei den Kindern die Albträume auslöst. Es heißt ja auch “Wer hat Angst vorm schwarzen Mann”. Aber bei den Kindern in den USA die Heute aufwachsen, kann ich mir gut vorstellen, dass die höchstens den Weihnachtsmann und den Osterhasen kennen, weil es da Geschenke gibt. Die beiden kommen aber gleich auch noch mit in das Team :-)

Weihnachtsmann, Osterhase, Sandmann, Zahnfee erhalten durch Peterchen Frost Unterstützung um gemeinsam gegen den schwarzen Mann zu kämpfen. Berufen wurde Peterchen Frost zu dieser Aufgabe vom ‘dem Mann im Mond’ :-)

Man könnte meinen, nu hat der Blendentanz komplett den Verstand verloren :-)

Besonders gelungen fand ich hier den Weihnachtsmann, so mehr der Typ im handlichen Schrankformat, beide Arme mit Tattoos ausgestattet und mit einem russischen Akzent versehen :-) Aber auch der Sandmann macht einfach unglaublich Spass. Wo der Sandmann, er kann ja nicht sprechen, in verschiedenen Szenen versucht Alarm zu schlagen, das war einfach zum Brüllen komisch animiert. Eine Szene bei der ich auch jetzt noch laut lachen kann :-)

Der Film macht mit seiner wunderbare Dynamik und den Witz auch den großen Kindern Spass. Ein perfekter und unkomplizierter Film, der in einen Sonntag Nachmittag passt als Vorfilm. Mit richtig Speed präsentiert er sich auf der Leinwand. Und irgendwie hatte ich auf einmal den Eindruck jede Menge parallelen zu sehr bekannten Filmen zu sehen.

Die Animations-Künstler scheinen hier aber mit voller Wucht mit dem Kopf gegen das Regal mit Action, Sci-Fi und Abenteuer Filmen gelaufen zu sein. Anders ist das nicht zu erklären, dass man hier auf einmal an “Indiana Jones” und Matrix denken muss. Aber auch das Denken an Yoda in der Gestallt vom Sandmann bleibt hier irgendwie nicht aus. Auch Elemente aus weiteren bekannten Filmen sind auf einmal aus dem Gehirn-Film-Speicher präsent.

Der Film schafft keine gekonnten neuen Elemente. Was er aber kann ist unkompliziert mit viel Spass und Speed zu unterhalten. In Sachen 3D habe ich aber den Eindruck, dieses Werkzeug braucht der Film nicht zwingend für seine Wirkung. Der Film ist mit 3.5/5 Sternen sehr gut bedient. Wer aber nach Animation der Extraklasse sucht, ist mit dem galaktisch tollen Film Merida in jeder Hinsicht besser bedient. Hier ist 3D dann aber ein Muss.

Von Kindern verehrt und geliebt, von Erwachsenen als Märchen abgetan: Der Weihnachtsmann Nicholas St. North (im englischen Original gesprochen von Alec Baldwin), der Osterhase E. Aster Bunnymund (Hugh Jackman), der Sandmann und die Zahnfee Tooth (Isla Fisher) sind die ‘Hüter des Lichts’, die über einzigartige, fantastische Fähigkeiten verfügen. Gemeinsam stellt sich das Team dem hinterhältigen Boogeyman Pitch (Jude Law), der plant, mit einer Armee aus Albträumen, die Erde in die Finsternis zu stürzen, indem er mit Angst die Hoffnungen und Träume der Kinder zerstört. Doch die Gruppe kämpft nicht allein: Der eigensinnige, junge Jack Frost (Chris Pine) schließt sich ihnen an, um die finsteren Pläne von Pitch zu zerstören. Mit vereinten Kräften sind die Helden unserer Kindheit eigentlich unschlagbar, doch werden sie auch über Pitch triumphieren?

Originaltitel: Rise of the Guardians
Genre: Animation, Abenteuer
Regie: Peter Ramsey
Schauspieler: Chris Pine, Isla Fisher, Alec Baldwin
Produktionsland: USA
Kinostart: 2012
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: 6

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Buena Vista Social Club | Wim Wenders

BuenaistaSocialClub1Es braucht bei mir nur wenige Takte dieser fantastischen Musik und der ganze Körper kann sie fühlen. Das ist eine Musik die sofort bis ins tiefste Innere eindringt. Ein Gesang über Liebe, Leidenschaft und Schmerz der so unglaublich intensiv transportiert wird. Ein Blick in die Gesichter von Ibrahim Ferrer und Omara Portuondo, wenn sie zusammen singen, und man kann ihre Musik bis in die eigene Seele fühlen :-)

Hier das Lied mit den beiden – Quizás, quizás, quizás – Vielleicht, vielleicht, vielleicht
Die Übersetzung zu dem Lied gibt es hier -> Quizás, Quizás Übersetzung

Wim Wenders nimmt uns in dieser Dokumentation mit auf eine Reise nach Havanna die Soneros wie Compay Segundo und Ibrahim Ferrer kennen zu lernen. Wie Wim Wenders uns hier durch die Strassen von Havanna führt, ist eine Fotografie in bewegten Bilder der Extraklasse. Bilder die dem Zuschauer nie wieder aus dem Kopf gehen werden :-)

Im folgenden das Lied ‘Chan Chan’. Die Übersetzung zu dem Lied gibt es hier -> Chan Chan Songtext Übersetzung
Wenn man Ibrahim Ferrer und seinen Jungs bei diesem Lied zuschaut, es ist ein Fest :-) Musik die direkt aus dem Herzen kommt und sich unglaublich intensiv anfühlt. Bilder die mir vor Begeisterung und Gefühl die Tränen in die Augen treiben :-)

Man kann Wim Wenders für dieses Meisterwerk nur unendlich dankbar sein. Diese Hommage an die legendären Soneros aus Havanna kann man intensiv fühlen. Eine Dokumentation, ein Kunstwerk, das Wim Wenders geschaffen hat. Eine Musik die man einsaugt und dann am liebsten den Film direkt wieder von vorne startet :-)

Kennst du “Buena Vista Social Club” den Film, fragte mal die LinaLuna vor vielen Jahren. Ich denke ich habe natürlich mit “Nööö, was ist das denn geantwortet”. Natürlich ? Ja, zu dieser Zeit hat mir LinaLuna zum einen ihre Begeisterung für Arthouse versucht zu transportieren aber auch die fantastischen Soneros gezeigt. Ich erinnere mich heute nicht mehr, wie ich auf diesen Film reagiert habe und auf die Musik. Heute bin ich LinaLuna aber unendlich dankbar dafür, das sie in mir damit sehr viel verändert hat. Und, es schmerzt auch sehr wie bockig ich war.

Heute bin ich ein Wim Wenders und Arthouse Fan aus tiefstem Herzen. So ist das Leben :-) Wim Wenders der Wunderbare 😀

Momentaufnahmen im März 1998 aus Havanna: Wim Wenders und sein Team begleiten die Mitglieder des Buena Vista Social Club, legendäre Soneros der 30er, 40er und 50er Jahre, durch die Straßen Havannas und fangen die prickelnde Atmosphäre der Stadt ein, die die Rhythmen der kubanischen Son-Musik hervorbringt. Sie beobachten die Musiker im Studio bei Aufnahmen zum Soloalbum von Ibrahim Ferrer, folgen ihnen in ihre Wohnungen und lassen sich durch die Stadt an deren besondere Lieblingsplätze führen. Später richtet Wenders noch einmal seine Kamera auf die ‘Super Abuelos’ – Supergroßväter, wie sie in ihrer Heimat genannt werden. Im April geben sie in Amsterdam vor ausverkauftem Haus zwei Konzerte und erhalten bei Songs wie ‘Chan Chan’ und ‘Dos Gardenias’ nicht enden wollenden Beifall. Für Juli werden sie zu einem Konzert in der Carnegie Hall in New York eingeladen. Wenders fängt auf der Reise die Reaktionen und die Begeisterung der alten Männer ein, die Zeit ihres Lebens nur in Kuba gelebt haben. Das Konzert ist ein sensationelles Ereignis und zugleich der allerletzte Auftritt dieser fast zufällig entstandenen und doch so perfekt zusammenpassenden Künstlergruppe, die nach der letzten gemeinsamen Verbeugung wieder auseinandergehen wird. Für immer.

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Oblivion

Oblivion

Ich bin genervt und zwar sehr. Also einfach mal wegschauen, es muss raus. Mein Gehirn blockiert sonst. Und ihr dürft mich gerne auspeitschen wenn ihr möchtet.

‘Tom Cruise’ kann man beliebig weit nach dem wiederkäuen im Kotzstrahl auswürgen, in einen Topf mit CGI. Und wenn das Würgen nachgelassen hat, garnieren wir das Kotz-Hollywood-Rezept noch mit Super-Bowl. Eine ätzende Schlammgrube bei der jeder denkt, die muss doch lecker sein. Eine Kochzeit von über zwei Stunden, nachdem sich die daraus resultierende Nahrung unglaublich zäh anfühlt und man sich fast gefoltert fühlt, garniert man das ganze dann noch mit ‘Morgan Freeman’.  Ein Rezept das doch aufgehen und schmecken muss ?

Diese Art von Brechnahrung muss man erneut auskotzen, mein Körper scheint vergiftet. Für mich waren es zwei Stunden die sich angefühlt haben wie eine Folter, so zäh, 2 Stunden die wie 12 Stunden wirken.

Ich hatte schon öfters die letzen Tage über das Tool CGI und auch 3D geschrieben. Ein Tool das verstanden werden willl. Einfach ein Werkzeug. Hier hatte ich schwer den Eindruck

“Hollywood will mich verarschen”

Für mich ist die Konsequenz  aus dem erlebten ganz klar. Hollywood kotzt uns in den Hals und alle finden es lecker. Ich mach das in dieser Form nicht mehr mit !

Und mein Freitag nach einer doofen Woche mit solch einem Streifen zu neutralisieren, das findet nicht mehr statt. Montag und Freitag ist Arthouse Kino Tag, soviel habe ich gelernt.

Soll doch den Dreck schauen wer will. Das Leben ist zu kurz um immer wieder diese öde Kotze zu fressen !

Jeder braucht seine Lektion und besonders der Blendentanz hat was gelernt :-)

Nach einer Apokalypse hat die Menschheit den Planeten Erde verlassen und lebt schon seit Jahrzehnten hoch über den Wolken. Der hoch spezialisierte Techniker Jack Harper (Tom Cruise) ist einer der wenigen Menschen, die noch auf der fast verwüsteten Erde stationiert sind. Es ist ein gefährlicher Ort. Nach jahrelangen Kämpfen mit furchterregenden alienartigen Lebewesen um lebenswichtige Ressourcen hat Jack seine Aufgabe nun erfüllt. Doch da entdeckt er auf einem Patrouillenflug in einem abgestürzten Raumschiff eine Überlebende. Dieser Vorfall löst eine Kettenreaktion höchst mysteriöser Ereignisse aus. Gibt es vielleicht noch weitere Lebewesen, die ihm bislang verborgen blieben?

Genre: Action, Sci-Fi
Regie: Joseph Kosinski
Schauspieler: Tom Cruise, Olga Kurylenko, Morgan Freeman
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 126 Minuten
FSK: 12

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