Robot & Frank | Frank Langella | Susan Sarandon | BlitzKritik

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In nicht all zu ferner Zukunft werden Roboter die Pflege von alten Menschen übernehmen die z.B. an Demenz erkrankt sind, soviel ist sicher. Zum anderen ist der Film eine wunderbare Komödie :-) Eine Familie stellt dem an Demenz erkrankten Frank einen Pflegeroboter zur Seite, der sich nur um seine Nahrungsaufnahme, Tabletteneinnahme und die alltäglichen Dinge kümmern soll. (more…)

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Der Geschmack von Rost und Knochen

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Der Geschmack meiner Gedanken. Mein Filmblog in dem ich einfach mal meine Gedanken schreiben darf, so war das gedacht :-) Gastbeiträge zu Filmen die euch egal in welche Richtung bewegt haben, was bedeuten, was ausgelöst haben sind natürlich gerne willkommen :-) Einfach schreiben was man denkt aus Sicht des Betrachters, es einfach raus lassen :-) Gedanken, auch unbequeme, finden unten im Kommentar platz.

Arthouse Filme in einem anspruchsvollen Kontext schaue ich auch, weil sie in der Regel in meinem Gehirn was auslösen. Das Gehirn beginnt die Bilder zu verarbeiten und das erste mal, wie in diesem Fall, geht das sehr gründlich nach hinten los. In der Regel steigt mein Gehirn aber in den Film voll ein, in eine Richtung die sich im Rahmen der vom Regisseur gewollten Parameter bewegt, die er provoziert und auch vom Zuschauer vordert. Eine Gehirnnahrung die auch nach Wochen immer noch wertvoll verfügbar ist. Bilder die auch nach zwei Jahren plötzlich im Kopf sind und es einfach Spass macht.

In diesem Fall waren die Gedanken der Tierfolter an Schwertwalen sehr mächtig in meinem Gehirn. Und ich möchte jetzt bestimmt nicht hören, die werden artgerecht gehalten, das ist absoluter Unsinn. Gehalten werden sie in viel zu kleinen Becken um den Menschen eine Show darzubieten, die für solche Tiere untypisch sind. Es geht hierbei um nichts anderes als um das Geld. Die Natur ausbeuten, koste es was es wolle. Thema ist hierbei im Moment nur das halten von Tieren aus der Familie der Delfine, auch wenn man das Thema, naheliegend, ausweiten könnte. Ich habe in meinem Leben sehr viele Dokumentationen über Natur und Tiere gesehen und auch über das fantastische Jagdverhalten von Schwertwalen. Das sind Bilder aus der Natur die einem nie wieder aus dem Kopf gehen werden. Es gibt in der Natur keine Killer, kein einziges Lebewesen macht sowas zum Spass, es ist die Symphonie der Natur die das Überleben sichert, auch wenn sie zeitweise sehr brutal wirkend in den Ohren scheint.

Der Film erzählt die Geschichte von Stéphanie, die leidenschaftlich gerne Schwertwale foltert, oder sanft ausgedrückt, darbietet. Dabei verliert sie durch einen Angriff eines Schwertwals bei der Show beide Beine. Ich hatte in dem Moment nicht eine Sekunde das Gefühl des Mitleids, keine Spur von Mitgefühl, kein Funke in Richtung ihr helfen zu wollen, kein Verständnis das ihr geholfen wird. Mehr war es das Gefühl das sie sich das wirklich echt verdient hat und ein Schwertwal der das richtige getan hat. Solch ein Mensch hat es nicht verdient in das Leben zurückzufinden, niemals.

Alles beginnt im Norden von Frankreich. Plötzlich findet sich Ali (Matthias Schoenaerts) mit einem fünf Jahre alten Kind in seiner Obhut wieder. Sam ist sein Sohn, doch er kennt ihn kaum. Mittellos und ohne Freunde sucht Ali Zuflucht bei seiner Schwester Anna (Corinne Masiero) an der Côte d‘Azur. Sie bringt die beiden in ihrer Garage unter und nimmt das Kind unter ihre Fittiche, während Ali für eine Sicherheitsfirma arbeitet. Bei einer Schlägerei in einem Nachtclub trifft Ali das erste Mal auf Stéphanie (Marion Cotillard), die im Marineland Killerwale trainiert. Als eine ihrer Shows in einer Tragödie endet, bringt sie ein nächtlicher Anruf erneut zusammen. Als Ali sie wieder sieht, hat die vorher selbstbewusste Frau alle Illusionen verloren. Ali beginnt ihr einfach zu helfen, ohne Mitgefühl oder Mitleid. Und beide finden dadurch zurück ins Leben.

Genre: Drama
Regie: Jacques Audiard
Schauspieler: Marion Cotillard, Matthias Schoenaerts, Armand Verdure
Produktionsland: Frankreich Belgien
Kinostart: 2013
Laufzeit: 120 Minuten
FSK: 12

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Willkommen bei den Sch’tis

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Das Frankreich Komödien in Perfektionen beherrscht , ist ja bekannt. Es ist der besondere Charme der Franzosen der in solchen Filmen immer wieder so toll ist :-) Dieser Film stellt echt alles in den Schatten. Ich habe so derart gelacht, das ich Muskelkater im Gesicht hatte. Ohne Sauerstoffzelt ist bei diesem galaktischen Film einfach nichts zu machen. Wer mal wieder Tränen lachen möchte sollte diesen Film auf keinen Fall verpassen :-)

Der Postbeamte und Südfranzose Philippe Abrams (Kad Merad) wird unfreiwillig in den rauen Norden versetzt – zu den Sch’tis, wie die ‘Ureinwohner’ wegen ihres Dialekts genannt werden. Zwei Welten prallen aufeinander! Schnell merkt Philippe, dass er den Sch’ti-Dialekt zwar überhaupt nicht versteht, die Menschen aber unglaublich herzlich sind.
Allen voran der Postbote Antoine (Dany Boon), der bald sein bester Freund wird. Dazu bereitet ihm seine Frau Julie (Zoé Félix) an den freien Wochenenden im Süden den Himmel auf Erden, und Philippe fühlt sich im barbarischen Norden so glücklich wie nie! Wenn nicht plötzlich Julie auf die Idee kommen würde, sein ‘Leid’ mit ihm teilen zu wollen.

Originaltitel: Bienvenue chez les Ch’tis
Genre: Comedy
Regie: Dany Boon
Schauspieler: Kad Merad, Dany Boon, Zoé Félix
Produktionsland: Frankreich
Kinostart: 2008
Laufzeit: 106 Minuten
FSK: 0

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127 Hours

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Der Film ist selbst nach sehr vielen Monaten plötzlich wieder mit seinen gewaltigen Erinnerungen und Bildern im Gehirn. Aron Ralston liebt das Abenteuer und das Klettern, Arbeitswoche überstanden und ab in den Canyon, Mountainbiken und Klettern. Er kennt sich hier aus und scheint schon oft diese Location besucht zu haben. Ein Ort an dem er in der Menschenleere zu sich selbst finden kann. Abspannen und es mit dem Mountainbike richtig krachen lassen, einfach super. Dabei trifft er direkt auch noch zwei hübsche Mädels, mit denen er kurz klettern und baden geht (wunderbare Location) und mit ihnen, für nach seiner Tour, Kontaktdaten austauscht. Besser könnte das einfach nicht kommen für ihn, denkt man zu diesem Zeitpunkt. Auch wenn er hier bestimmt schon sehr oft solch eine Tour und das Klettern durch die Fellsspalten in fantastischer Art und Weise absolviert hat, passiert es, er rutsch ab und wird eingeklemmt. Ein Moment an dem einem, und bestimmt nicht zum letzten mal in dem Film, der Atem stehen bleibt. Soviel zu den ersten 16 Minuten des Films.

Ab diesem Zeitpunkt beginnen einer der intensivsten Filmminuten die ich je gesehen und mitgefühlt habe. Ich möchte hier keine weiteren Hinweise geben was in den folgenden Minuten passiert in dem Film. Soviel sei auf jeden Fall gesagt. Schaut euch den Film an, er wird euch nie wieder aus dem Kopf gehen. Zu verdanken haben wir dieses im besonderen der schauspielerischen Leistung von James Franco. Es ist eine galaktische Leistung mit welcher Intensität und Authentizität James Franco seine Situation direkt in das Gehirn des Zuschauers transportiert.

Zum Schluss frage ich mich auch nach Monaten noch zu mir selbst “Was hätte ich in diese Lage geraten besser oder anders gemacht” und ich sage “NICHTS”.

‘127 Hours’ ist die wahre Geschichte des Abenteurers und Kletterers Aron Ralston (James Franco), der während einer Tour durch den Bluejohn Canyon Utahs in eine dramatische Situation gerät. Sein Arm wird bei einer Kletterpartie von einem gelösten Felsbrocken in einer isolierten Felsschlucht eingeklemmt. Aron ist allein und hat niemandem eine Nachricht hinterlassen, wo er im Canyon unterwegs ist. Fünf Tage lang hofft er und versucht alles, um sich zu befreien, bis er schließlich erkennt, dass er all seinen Mut zusammen nehmen muss, ….. Während diesen 127 Stunden ruft sich Ralston seine Familie, seine Freunde und die zwei Wanderer (Amber Tamblyn und Kate Mara), die er kurz vor seinem Unfall traf, ins Gedächtnis.

 

Genre: Drama, Thriller, Abenteuer, Biografie
Regie: Danny Boyle
Schauspieler: James Franco, Amber Tamblyn, Kate Mara
Produktionsland: USA, Großbritannien
Kinostart: 2011
Laufzeit: 94 Minuten
FSK: 12

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Soul Surfer

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Eine gefühlsstarke und kraftvolle Liebesbeziehung zwischen dem Meer und seinen Wellen und der Surferin Bethany Hamilton, so könnte man die Beziehung umschreiben. Eines Tages wird diese Beziehung, nach dem sie von einem Hai attackiert wird, auf eine harte Probe gestellt. Es sieht aussichtslos und düster aus und scheint sehr fraglich ob die Beziehung der beiden jemals wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen wird. Bethany nimmt den Kampf auf und die Herausforderung an, auch wenn sie hierbei schmerzliche Niederlagen erleiden muss.  Es ist ein Film zum Daumen drücken und mitfiebern und einem Hoffen bis zur letzten Minute, das die beiden Bethany und das Meer, ihre Leidenschaft wieder aus vollstem Herzen geniesen können. Ich habe zum Schluss bei dem Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, nach dem Aufspringen aus dem Kinosessel, auf jeden Fall laut gerufen “Bitte, Bitte, ja du schaffst es” :-)

 

Die Teenagerin Bethany Hamilton (AnnaSophia Robb) lebt 2003 mit ihren Eltern Tom (Dennis Quaid) und Cheri (Helen Hunt) und ihren zwei Brüdern Noah (Ross Thomas) und Timmy (Chris Brochu) glücklich in Kauai/Hawai. Am 31. Oktober geht Bethany surfen wie fast an jedem Tag und wird von einem Hai attackiert. Ihr Leben ändert sich von diesem Tag an für immer, doch ihr Wille und ihr unerschütterlicher Mut bringt sie schon einige Wochen später wieder ins Meer und auf ihr Surfbrett.

Genre: Drama
Regie: Sean McNamara
Schauspieler: AnnaSophia Robb, Dennis Quaid, Helen Hunt
Produktionsland: USA
Kinostart: 2012
Laufzeit: 106 Minuten
FSK: 6

Webseite von Bethany Hamilton. Empfehlung, erst nach dem Anschauen besuchen.

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Essential Killing

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Zunächst dachte ich so bei mir, nicht schon wieder ein Film mit Gefangenen in orangen Overroals mit schwarzen Säcken über dem Kopf und dazu Folterszenen am Stück. Zum Glück stellen diese Szenen aber nur die Einleitung dar. Vielmehr ist es ein fesselnder Film über einen Mann der auf der Flucht ist und sich durch die Wildnis kämpft. Mit zum Teil verstörenden Bildern in Bezug auf die Beschaffung von Nahrung. Dazu bekommt der Zuschauer eine tolle Kameraarbeit geboten, was besonders wichtig bei dem Film ist, da Mohammed in dem Film keinen Ton spricht.

Mohammed (Vincent Gallo) will leben! Mit aller Kraft kämpft er sich durch die eisige Hölle einer feindlichen Schneewelt, irgendwo in Osteuropa. Amerikanische Soldaten sind ihm dicht auf den Fersen. Sie haben ihn in den Schluchten seiner afghanischen Heimat eingefangen, gefoltert und verschleppt, denn er hat drei von ihnen getötet. Jetzt ist er auf der Flucht. In dieser abweisenden, kältestarren Weite gibt es nur eines: am Leben bleiben. Laufen, sich wärmen, essen, sich verteidigen und töten – immer wieder töten, um nicht zu sterben. Gejagt wie ein wildes Tier kämpft sich der Mann weiter und weiter.

Genre: Thriller, Kriegsfilm
Regie: Jerzy Skolimowski
Schauspieler: Vincent Gallo, Emmanuelle Seigner, Nicolai Cleve Broch
Produktionsland: Polen , Irland , Frankreich , Norwegen , Ungarn
Kinostart: 2011
Laufzeit: 83 Minuten
FSK: 16

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Les Misérables

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Beeindruckend an dem Film sind vor allem die Szenerien und die fantastischen Kostüme und Makeups. Dadurch wird der Film, gerade auf einer großen Leinwand, zu einem Erlebnis für die Augen, bei dem die Bilder nachhaltig im Gehirn gespeichert werden. Und was ist mit den Ohren ? ‘Les Misérables’ ist aber ein Musical mit ergreifenden Texten und fantastischem Gesang, und genau hier hakt es einfach. Bei Menschen die klassischen Gesang studiert haben, müssen sich bei dem hier dargebotenen zum Teil die Fußnägel aufrollen. Ich weiß, das ist etwas gemein in Bezug auf die Schauspieler. Ein Schauspieler ist aber halt kein Sänger. Zu den gesanglichen Leistungen der Schauspieler könnte man auch sagen “Sie haben sich stets bemüht”. Nicht mehr und nicht weniger.

Was im Kopf bleibt sind Bilder ohne Ton.

In Les Misérables verbinden sich zwei der universalsten Sprachen der Welt zu einem einzigartigen Filmereignis. Getragen von der Sprache der Musik setzt Oscarpreisträger Tom Hooper atemberaubende Bilder in Szene. Vor großartiger Kulisse laufen Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Amanda Seyfried, Eddie Redmayne, Aaron Tveit, Samantha Barks, Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen zu schauspielerischer wie gesanglicher Höchstform auf und nehmen den Zuschauer mit auf eine emotionsgeladene Reise ins revolutionäre Frankreich des 19. Jahrhunderts.

Genre: Musical
Regie: Tom Hopper
Schauspieler: Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway
Produktionsland: Großbritannien
Kinostart: 2013
Laufzeit: 158 Minuten
FSK: 12

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Es

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Hat im Grunde nix mit dem Film zu tun, aber die Tage habe ich mich mal wieder an die vielen vielen fantastischen VHS-Video-Nächte erinnert die wir damals hatten. Es scheint fast so als würde man immer noch das Zurückspulen der Videokassette nach dem Film hören. Eine wirklich geile Zeit :-)

Der Grund, warum ich die Bilder von diesem fantastischen Film, immerhin 23 Jahre her, im Kopf hatte und ihn einfach noch mal sehen musste ist verrückter wie es kaum sein kann. Auch wenn das folgende was ich schreibe sich genau so darstellt, scheint es mir, als ist mir danach das Irrenhaus sicher.

Die Augen beobachten rauchend mit einem Blick aus dem Fenster in der Küche den wunderschönen grünen Steilhang. Automatisch wird der Blick von unten herauf in einer Linkskurve entlang der Planzen die Treppe hinauf geführt. Der Blick oben angekommen und die Treppe endent, bildet sich ein Rahmen, der zum einen aus den Büschen links und rechts besteht und oben durch einen Baum im Hintergrund abgeschlossen wird. In diesem Rahmen steht er nun immer beim rauchen, der Clown Pennywise aus dem Film ‘Es’, 8 Meter weit weg.

Das Böse in Gestalt eines diabolischen Clowns versetzt die kleine Stadt Derry in Angst und Schrecken. Die unheimliche Mordserie reißt nicht ab, bis zum Tod des sechsjährigen Georgie. Ein Tod, der nicht ungesühnt bleiben darf. Sieben Freunde finden sich zusammen, um gegen “Es” anzutreten. 30 Jahre lang glauben sie, das unvorstellbare Grauen besiegt zu haben. Doch dann kehrt “Es” zurück! Bill Denborough und seine Freunde müssen den alten Schwur halten, den sie einst geleistet haben: “Es” zu bekämpfen und das Grauen endlich zu besiegen.”

Genre: Horror
Regie: Tommy Lee Wallace
Schauspieler: Tim Curry, John Ritter, Richard Thomas
Produktionsland: USA
Kinostart: 1990
Laufzeit: 180 Minuten
FSK: 16

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Wildes Russland – Naturdokumentation

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Kein Film der Welt ist für mich spannender als eine Naturdokumentation. Die Natur als Regisseur beherrscht alle Genres in Perfektion. Triller, Drama, Action und absolute Schönheit, aber auch Erbarmungslosigkeit .’Wildes Russland’ präsentiert uns eine sechsteilige Serie mit atemberaubenden Aufnahmen. Superlative die das Gefühl beim anschauen der Bilder beschreiben, sind wirklich einfach noch nicht erfunden. Ich habe vor den Tierfilmern und dem was sie hier geleistet haben absolute Hochachtung. Aufnahmen die unter extremsten Bedingungen entstanden sind. Es muss für die Tierfilmer ein nicht beschreibbares fantastisches Gefühl sein, wenn sie das Resultat ihrer Anstrengungen selber anschauen. Ich bin den Tierfilmern, die uns mit ihren Aufnahmen am erlebten teilhaben lassen, unendlich Dankbar :-)

Zitat vom Cover:
Der Kameramann vom Sibirien-Team wurde fast von einem stürzenden Pferd erdrückt. Seine größte Sorge : “Funktioniert die Kamera noch?”

Zahlen, Daten & Fakten:
2,5 Jahre Drehzeit
3,5 Jahre Produktionszeit
5 Koproduktionspartner: NDR, WDR, S4C, National Geographic, Animal Planet
6 Folgen im hochauflösenden HD-Format
10 Kamerateams (Deutschlands renommierteste Tierfilmer und zwei russische Kameraleute)
50 Stunden Flugaufnahmen 600 Stunden Rohmaterial
1.200 Drehtage
100.000 Reisekilometer

Nördlichster Drehort: die Insel Wrangel im arktischen Meer
Südlichster Drehort: Insel Furugelm im Japanischen Meer
Westlichster Drehort: Schutzgebiet Kabardino Balkarsky im Westkaukasus
Östlichster Drehort: die Halbinsel Kamtschatka in der Beringsee
Höchster Drehort: 5 000 Meter über NN am Elbrus im Kaukasus
Niedrigster Drehort: 30 Meter unter NN in der Kaspi-Senke im Kaukasus
Kältester Drehort: minus 50°C in Jakutien
Heißester Drehort: plus 40° C Dagestan

Erstmals gefilmt: Hochlandwisente im Kaukasus, Amur-Tiger am Strand, kämpfende Argalis (größtes Wildschaf der Erde), kämpfende Moschusochsen auf Wrangel, wilde Russische Desmane und die Geburt Europäischer Nerze, Schneekraniche am Nest, Baikalrobben unter Wasser, Riesenfischuhu bei der Jagd, kämpfende Riesenseeadler, Chinesische Weichschildkröten bei der Jagd unter Wasser.

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Kriegerin

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Dieser sehr mutige Film vom Regisseur zeigt die rechtsextreme Szene aus Sicht der Frauenperspektive. Melisa (Alina Levshin) spielt die Hauptrolle der 20-jährigen, die immer tiefer in die rechtsextreme Szene abrutscht. Die herausragende schauspielerische Leistung von Alina Levshin ist es vor allem, die diesen Film absolut sehenswert macht. Alina Levshin spielt die Rolle der Marisa, auf mich wirkend, absolut erschreckend authentisch. Dieses ist besonderen dem Regiseur David Wnendt zu verdanken, der sich mit in der rechtsextremen Szene befindlichen Frauen im Vorfeld unterhalten hat. In einigen Meinungen in verschieden Plattformen hat dieser Film eine sehr schlechte Kritik bekommen, ist es doch die rechtsextreme Szene wie sich der Deutsche nun mal diesen Abschaum vorstellt. Eine Welt voller Gewalt, Hass, Alkohol und einer zutiefst verachtenswerten Ideologie. Aus meiner Sicht hat David Wnendt hier einen sehr wichtigen Film geliefert, der uns einen Einblick in die rechtsextreme Szene liefert, aus Sicht einer Frau, bei in Bezug dessen, was sich wirklich jeden Tag in Deutschland abspielt, noch untertrieben hat. Ein sehr wichtiger Film der seine Auszeichnungen verdient hat.

Es ist aber in Bezug auf Marisa auch ein Film voller Hoffnung. Marisa, die noch ein Herz hat und man am liebsten in die Leinwand springen möchte und sie einfach raus holen möchte. So einfach geht aber ein Exit aus der rechtsextremen Szene nicht. Zurück nach dem Film bleiben verstörende Bilder, unbegreiflich machende, und auch die Tatsache:

“Es ist traurig und erschütternd das es so einen Film in Deutschland überhaupt geben muss !”

Hätte ich Kinder, würde ich keinen Moment zögernd diesen Film mit ihnen anzuschauen. Der Film ist ab 12 Jahre, was auch gut so ist.

Jung, weiblich, rechtsradikal. Marisa (Alina Levshin) ist zwanzig und Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie ‘Skingirl’ tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Svenja (Jella Haase), ein junges Mädchen, stößt zur Clique und geht Marisa gehörig auf die Nerven. Marisa und ihre Clique geraten mit Jamil (Najebullah Ahmadi) und Rasul (Sayed Ahmad) aneinander, zwei jungen Asylbewerbern, die hier in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Ohne es zu ahnen löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles komplett auf den Kopf stellen. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt sich zu ändern, doch der Weg raus wird härter als sie ahnt.

Genre: Drama
Regie: David Wnendt
Schauspieler: Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad Wasil Mrowat
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2012
Laufzeit: 103 Minuten
FSK: 12

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Der letzte schöne Tag

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Ein Film über Trauerbewältigung. Der Blogeintrag enthält Parallelen zu meinem eigenen Leben.

Lars (Wotan Wilke Möhring) und Sybille (Julia Koschitz) sind seit 15 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder, Tochter Maike 14 Jahre (Matilda Merkel) und Sohn Piet 7 Jahre alt (Nick Julius Schuck).

Von einem auf die andere Minute wird ein Mensch aus dem Leben gerissen. In diesem Fall hat die Mutter Sybille den Freitod gewählt. Sie ist auf einmal einfach weg. Das ist eine Situation die ein Mensch in diesem Moment nicht begreifen kann, wo doch alles in der Wohnung so aussieht, als währe Sybille nur mal auf dem Markt gewesen und gleich kommt sie mit dem Auto um die Ecke. Den Tod bestätigt und sicher, schaut man sich um, und alles ist wie immer. Die erste Phase in solch einem Moment ist erst mal das funktionieren. Es steht eine Beerdigung an mit all den 1000 Dingen die geregelt werden müssen. Sowas ist unglaublich anstrengend, eine Situation vor der nächsten Phase, die Trauerbewältigung und das Begreifen, für die in diesem Moment kein Platz ist. Einfach nur nicht nachdenken und erst mal die Beerdigung überstehen. Man will sich ja vor allen den Menschen nicht die Blöße geben. In solch einem Moment hat man im Grunde keinen Bock auf die ganzen Menschen die einem was Gutes sagen wollen, was dann aber auch sehr oft den Schmerz nur noch vertieft. Für Lars den Vater ist die Situation sehr viel schwerer, er hatt ein Sohn, 7, der zu jung ist es zu begreifen, weiterhin eine Tochter, 14, die viel zu früh mit solch einer Situation konfrontiert wird. Ich war 22 Jahre alt als mein Vater mit 51 gestorben ist. Den Verlust zu begreifen hat Jahre gedauert. Der Blogeintrag reflektiert  aber meine Mutter.

Nach der Beerdigung beginnt die Phase der Ruhe und der Selbstfindung,  eine Zeit, die Zeit zum reflektieren lässt. Es ist eine Zeit des Nachdenkens. Irgendwie scheint man es erst dann zu begreifen was passiert ist. Eine Zeit in der tiefste Trauer ausbricht und man auch selbst leicht in Zorn ausbrechen kann. Zorn auch gepaart mit Agressionen, eine Verzweiflung, ein Weg ohne das Ziel zu kennen, bei dem man sich selbst fremd ist.  Ohne Abschied einen Menschen zu verlieren ist unendlich schwer und grausam. Es gibt einfach keine Möglichkeit mehr noch ein Wort zu wechseln. Das letzte Telefonat war die letze Möglichkeit.

Der preisgekrönte Film zeigt genau diese Situation unglaublich authentisch. Für den Zuschaur gibt es bei diesem Film kein entrinnen, keine Nebenschauplätze oder eine Szene zum Durchatmen. Das macht den Film so besonders und ist für mich, der vergleichbares erlebt hat, kaum zum aushalten. Intensiver kann Trauerarbeit ausgelöst durch einen Film nicht sein. Eine Art Therapie in der ich alle Gedanken und Bilder noch einmal erleben und verarbeiten konnte.

Der Film ist unglaublich wichtig für mich, ich war sehr dankbar ihn gesehen zu haben. Besonders dankbar bin ich Wotan Wilke Möhring für seine Leistung sich so in die Rolle reinzudenken und sie zu fühlen.

Von den vielen vielen europäischen Filmen die ich in der 4-5/5 Sterne Liga gesehen habe, ist es der beste Film zu dem Thema.

Die Stimme von Sybille klingt am Telefon eigentlich wie immer. Ihr Mann Lars und die beiden Kinder können nicht ahnen, dass ihr Anruf ein endgültiger Abschied und dieser sonnige Tag im Herbst der letzte unbeschwerte Tag für lange Zeit ist. Denn am selben Abend nimmt Sybille sich das Leben. Sie habe nicht länger gegen den Wunsch zu sterben ankämpfen können, hinterlässt sie in ihrem Abschiedsbrief.
Lars und die Kinder sind wie paralysiert. Doch das Leben muss weiter gehen – die Schule, der Job, der Haushalt, die ganz profanen Dinge. Trauer, Selbstvorwürfe, aber auch Wut auf Sybille sorgen für ein emotionales Wechselbad, auf das niemand vorbereitet ist. Für Lars und die Kinder wird das Leben nie mehr so sein, wie es einmal war.

Genre: Drama
Regie: Johannes Fabrick
Schauspieler: Wotan Wilke Möhring, Matilda Merkel, Nick Julius Schuck, Julia Koschitz
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2013
Laufzeit: 92 Minuten
FSK: 12

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Horton hört ein Hu

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Der große Horten mit einem ganz großen Herz der ein kleines Universum rettet. Ich liebe Animationsfilme, und den tollen Horten konnte ich mir nicht entgehen lassen :-) Manchmal habe ich echt den Eindruck, ich bin selbst noch ein Kind. Ein Film der einfach richtig Spass macht :-)

Elefant Horton hat gemütlich viel Pfunde auf den Rippen und gilt als freundlicher, höchst verlässlicher Zeitgenosse. Der Dschungelbewohner von Nümpels staunt nicht schlecht, als er eines Tages den Hilferuf eines Staubkorns hört. Genau genommen von den winzigen Wesen, die darauf leben: die Hus aus dem Dorf Hu-Heim. Horton beschließt, den kleinen Kreaturen und ihrem Bürgermeister zu helfen – denn die Mini-Welt schwebt in akuter Gefahr.

Genre: Animation
Regie: Jimmy Hayward, Steve Martino
Synchronstimmen: Dany Boon, Jim Carrey, Steve Carell
Produktionsland: USA
Kinostart: 2008
Laufzeit: 86 Minuten
FSK: 0

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Angeklagt – The Accused

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Ein Film in dem Jodie Foster Seite an Seite mit Kelly McGillis spielt, konnte ich mir nicht entgehen lassen. Aufmerksam wurde ich auf den Film als ich mir, nach Filmen mit Jodie Foster suchend, ihre Filmografie angeschaut habe. Ich wollte einmal wieder einen Film mit Jodie Foster sehen in der sie ihr tolles Potenzial einfach entfalten kann, einfach eine Jodie Foster spielen sehen wie ich sie schätze. Und wie soll ich sagen, genau das habe ich auch bekommen in diesem Film, in dem Jodie Foster in der Rolle der Sarah eine vergewaltigte Frau spielt. Jodie Foster spielt hier ihre Rolle jede Minute absolut authentisch und glaubhaft, grossartig. Dazu gibt es ein fantastische Zusammenspiel mit Kelly McGillis, die hier die Staatsanwältin spielt. Jodie Foster hat für die Rolle der vergewaltigten Frau, im Alter von 26 Jahren, ihren ersten Oscar erhalten :-) Ursprünglich war vorgesehen diese Rolle durch Kelly McGillis zu besetzen.

Aus Opfern werden Schuldige – ist Gerechtigkeit Interpretationssache? ‘Angeklagt’ beleuchtet auf ergreifende Weise das individuelle moralische Bewusstsein in einem Gerichtsprozess, in dem die Kriterien der Gerechtigkeit reine Verhandlungssache sind. In ihrer Oscar-prämierten Rolle der Sarah Tobias spielt Jodie Foster eine selbstbewusste junge Frau, die vor Zeugen Opfer einer mehrfachen Vergewaltigung wird. Doch dies ist nur der Anfang ihrer Qual. Plötzlich findet sich Sarah im Kampf gegen das Rechtssystem wieder: Nachdem die Vergewaltiger mit einer geringen Strafe davonkommen, sucht sie gemeinsam mit ihrer Anwältin (Kelly McGillis) Gerechtigkeit in der Anklage gegen die Zeugen der Gewalttat, die sich durch anfeuernde Zurufe als Mittäter schuldig gemacht haben.

Genre: Drama

Regie: Jonathan Kaplan
Schauspieler: Jodie Foster, Kelly McGillis, Bernie Coulson
Produktionsland: Kanada, USA
Kinostart: 1989
Laufzeit: 111 Minuten
FSK: 16

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The Art of Flight 3D

TheArtOfFlight
Eins kann ich euch versprechen, bei dieser Dokumentation über extrem Snowboarder bleibt euch der Atem stehen. Hier kann man Menschen am Limit in unglaublichen Aufnahmen erleben :-) Aber auch wenn man mit Snowboarden nix am Hut hat, sind es diese gewaltigen Aufnahmen der Berge die einfach nur fantastisch sind. Einen Helikopter zu sehen der in diese mächtige Berglandschaft abtaucht, ein erhebendes Gefühl :-)

Travis Rice ist mit einem neuen Snowboardfilm zurück: ‘The Art of Flight’. Der Film zeigt uns atemberaubende Powderruns im Backcountry, spektakuläre Trickkombinationen an den besten Spots der Erde und eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen. Der Traum eines jeden Snowboarders. So auch der Traum von Ausnahme-Rider Travis Rice, der sich mit seiner Crew in seinem neuen Snowboardfilm ‘The Art of Flight’ aufmacht, um das Winterabenteuer seines Lebens zu erleben. Das ultimative Snowboard-Erlebnis, der Film – ein Masterpiece! Einen besseren Snowboardfilm gab es noch nicht und wird es auch in der nächsten Zeit nicht geben. ‘Red Bull’ setzt neue Maßstäbe im Filmbusiness.

Genre: Dokumentation
Regie: Curt Morgan
Schauspieler: Travis Rice, Jake Blauvelt, John Jackson
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 80 Minuten
FSK: 12

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Flashdance

Im Trailer heißt es “Flashdance, ein Film der fetzt”.  Und genau das macht der Film :-) Ich habe die 80er Jahre unglaublich geliebt. Eine tolle Zeit mit einer fantastischen Musik. Der Film ist eine fantastische Reise in 80er, 94 Minuten die richtig Spass machen und für mich einen Kopf voller toller Erinnerungen :-) Ok, das begeisterte Mittanzen bei der Abschlussszene war dann choreografisch auch nur so halb gelungen :-) Bei der zauberhauften Jennifer Beals sah das dann doch gekonnter und unglaublich sexy aus :-) “What a Feeling” :-)

Erzählt wird die Geschichte der 18-jährigen bildhübschen und sehr willensstarken Alex Owens (Jennifer Beals). Tagsüber arbeitet sie als Schweißerin, nachts ist sie Tänzerin in einer benachbarten Bar. Verbissen kämpft sie, um ihre Lebensträume zu erreichen: Sie will mehr Unabhängigkeit, die große Liebe finden und ins ‘Pittsburgh Conservatory of Dance’ aufgenommen werden.


flashdance jennifer_beals

Genre:  Romanze, Drama
Regie: Adrian Lyne
Schauspieler: Jennifer Beals, Michael Nouri, Belinda Bauer
Produktionsland: USA
Kinostart: 1983
Laufzeit: 94 Minuten

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