Die fantastische Welt von Oz 3D

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EIN KUNTERBUNTES EINTAUCHEN

Ein toller Animationsfilm der einfach richtig Spass gemacht hat. Zwei Stunden fantastisches eintauchen in eine kunterbunte Welt und die super animierten Kreaturen geniessen. Die Porzellanpuppe und der fliegende Affe sind einfach der Hammer :-)  Wer noch 3D-Futter sucht, ist hier bestens aufgehoben :-) Klar ist aber auch an “Alice im Wunderland 3D” kommt der Film nicht ran, war er doch von den Schauspielern, den Charakteren und der Handlung um längen spannender gemacht und besser.

Mit 3.5/5 Sternen ist dieser Film absolut sehenswert :-)

Oscar Diggs (James Franco) ist ein kleiner Zirkusmagier mit fragwürdiger Moral. Als er sich eines Tages nach einem schweren Wirbelsturm in der fantastischen Welt von Oz wiederfindet, denkt er, einen Volltreffer gelandet zu haben. Ruhm und Reichtum scheinen greifbar nah – zumindest bis er den drei Hexen Theodora (Mila Kunis), Evanora (Rachel Weisz) und Glinda (Michelle Williams) begegnet. Die sind nämlich überhaupt nicht davon überzeugt, dass er der große Zauberer ist, für den ihn alle halten. Widerstrebend wird Oscar in die Schwierigkeiten von Oz und seinen Bewohnern hineingezogen und muss herausfinden, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, bevor es zu spät ist. Mit Illusionen, Einfallsreichtum und auch ein bisschen echter Zauberei schafft es Oscar schließlich, nicht nur zum großen und mächtigen Zauberer von Oz zu werden.

Genre: Fantasy
Regie: Sam Raimi
Schauspieler: James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 127 Minuten
FSK: 6

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Warm Bodies

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Ein Film der in der ersten Hälfte richtig Spass macht. Eine tolle Story in einer fantastischen Endzeit Kulisse. Leider verspielt der Film seinen Bonus in der zweiten hälfte Komplett bis am Ende alles nur noch flach und langweilig wirkt. Dazu kommt noch das ich mir an einigen Stellen gewünscht hätte, weniger aus dem Off zugequatscht zu werden. Sehr schade, so reicht es leider nur für 2.5/5 Sternen.

Die Untoten beherrschen das Land, und er ist einer von ihnen: Zombie ‘R’ (Nicholas Hoult) bewegt sich durch ein postapokalyptisches Amerika der kollabierten Hochhäuser, verrosteten Autowracks und zerstörten Highways. ‘R’ hat es vor allem auf eines abgesehen: auf die Gehirne der noch verbliebenen Menschen. Die Erinnerungen, die diese in sich bergen, sind sein Lebenselixier und erinnern ihn an das, was er auch einmal war: ein Mensch. Nachdem er eines Tages das Gehirn eines jungen Mannes verspeist hat, ändert sich sein Leben schlagartig. ‘R’ wird überwältigt von Liebesgefühlen zu Julie (Teresa Palmer), der Freundin des Toten, und entbrennt in heißer Leidenschaft für sie. Dass er nicht sprechen kann, macht eine Kommunikation mit seinem menschlichen Schwarm nicht leicht, aber für ihre Rettung vor seinen Artgenossen braucht er auch nicht viele Worte. Es gelingt ihm, Julie vor dem schon sicheren Tod zu bewahren und sie in sein Versteck zu bringen. Im Zusammensein mit ihr wird ‘R’ zunehmend menschlicher und probiert sich sogar in Zombie-untypischen Aktivitäten aus, dem Autofahren zum Beispiel. Als Julie jedoch eines Tages aus dem gemeinsamen Lager verschwindet, folgt ‘R’ ihr – ins Citi-Stadium, die größte noch existierende Menschenkolonie

Genre: Comedy, Romanze
Regie: Jonathan Levine
Schauspieler: Nicholas Hoult, Teresa Palmer, Analeigh Tipton
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: 12

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Nord | Kritik

NORD_Plakat_RZ:Layout 1Um Jomar wieder in Schwung und aus der Lethargie zu bringen braucht es etwas mehr, als nur den Stromstecker für den ebenfalls zum Stillstand gekommenen Skilift wieder in die Steckdose zu stecken. Jomar fristet sein Dasein als Skiwart in einer Hütte direkt an der Piste, in der er auch wohnt. Viel ist von dem Jomar zu Zeiten seiner Sportkarriere, die er durch einen Unfall beenden musste nicht mehr übrig. Seit dem leidet er unter Höhenangst und Panikattacken. Jomar trinkt viel zu viel, besonders hochprozentigen Schnaps, und das noch in Kombination mit Tabletten. Im Grunde würde Jomar gerne zurück in die Psychatrie, einfach den ganzen Tag Pingpong spielen.

Der Film hat aber den Untertitel “Ein Anti-Depressives OFF-Road Movie” und genau das beginnt als er erfährt im Norden Norwegens einen vierjährigen Sohn zu haben. Da er Aufgrund seiner Ängste nicht Bus fahren kann, bewaffnet er sich mit Sprit für sich selbst und seinen Motorschlitten, und los geht die Reise. Eine Reise auf der er auf allerlei bizarre und skurrile Gestalten trifft. Eine fantastische Reise die ihn verändern wird, eine Reise die ihn wieder in Schwung bringt.

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Eins kann ich euch versprechen, die Szenen die sich auf seinen Zwischenstationen abspielen, haben bei mir bleibende Bilder im Gehirn gespeichert, einfach grandios :-) Es ist aber auch das sich abspielen des Films in dieser wunderbaren Natur Norwegens, eine reduzierte Kulisse mit fantastischen Aufnahmen, die diesen Film so besonders machen. Teilweise als er zu der Musik mit seinem Motorschlitten durch die Einöde Norwegens jagt, hatte ich einfach das Bild vor Augen, das ist wie ein Indianer der mit seinem Hengst im gestreckten Galopp durch die Prärie reitet :-)

Ein fantastischer Arthouse Film aus Norwegen, der mich auch daran erinnert hat, ganz dringend nochmal Kitchen Stories anzuschauen :-)

“Nord” ist  ein wunderbares “Anti-Depressives OFF-Road Movie” :-)

Jomar raucht, schläft und trinkt ziemlich viel – mit Vorliebe hochprozentigen Alkohol. Seit ein Unfall seine Sportkarriere beendet hat, gibt er sich als Liftwärter in der verschneiten Einöde Norwegens seinem Selbstmitleid hin. Als Jomar erfährt, dass er einen vierjährigen Sohn hoch im Norden haben soll, begibt er sich mit seinem Schneemobil und einem Fünf- Liter-Kanister Alkohol als einzigem Proviant auf eine ebenso kuriose wie poetische Reise. Unterwegs durch atemberaubende Landschaften Richtung Polarkreis begegnen ihm allerhand skurrile Gestalten. Ein einsames junges Mädchen, ein lebensmüder Greis, ein fröhlicher Panzerfahrer und ein Junge mit originellen Trinkgewohnheiten weisen Jomar den Weg zurück ins Leben.

Genre: Drama, Comedy
Regie: Rune Denstad Langlo
Schauspieler: Anders Baasmo Christiansen, Lars Olsen, Mads Sjogard Pettersen
Produktionsland: Norwegen
Kinostart: 2010
Laufzeit: 79 Minuten
FSK: 12

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Dating Lanzelot

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Der DATEonator Lanzelot aus Berlin, naja fast. Lanzelot ist mehr so der Typ der weder Dating- noch Terminator-Kompatibel ist. Abgerundet wird das ganze dann noch durch einen Ausschlag am Hals, oder nennen wir es Aufregungs-Flecken. Doch zum Glück hat er seinen WG-Mitbewohner Milan, der ihm über das “Flirt und Datingportal DATAonator” ein Date nach dem anderen verschafft. Dazu bekommt er von Milan noch das passende Coaching in Sachen Dating.
Es beginnt eine Datingreise mit Episodencharakter, wobei jede Episode einem Date gewidmet ist. Es sind Dates wie sie schriller nicht sein könnten und ein derber Humor der einfach fantastischen Spass macht :-) Als Zuschauer ahnt man zwar schon recht früh, wo die Reise bei dem Film hingeht, was dem Film aber keinen Abbruch tut. Den genauso fantastisch schräg und schrill endet der Film dann auch :-)

Und wer sich fragt, was machen den die Haustiere wie Vogel, Hamster, Schildkröte bei den Dates im Bild, besucht einfach mal DATEonator.de :-)

Der schüchterne Lanzelot (Peter Weiss) schafft es einfach nicht, Frauen kennenzulernen. Sein einsames Leben nimmt eine radikale Wendung, als ihm sein Mitbewohner Milan (Manuel Cortez) ein Internet-Dating- Profil einrichtet und auch aktiv betreut. Lanzelot wird plötzlich mit Dates überschüttet, doch seine Begegnungen mit dem schönen Geschlecht verlaufen verheerend – er begegnet einem Panoptikum neurotischer Großstadt-Singles und wird auf seiner Suche nach Liebe für fragwürdige Sex-Fantasien benutzt, eingesperrt, bloßgestellt, verwechselt und betrogen. Ob es Lanzelot jemals gelingt ein Herz zu erobern?

Genre: Comedy
Regie: Oliver Rihs
Schauspieler: Peter Weiss, Manuel Cortez, Jule Böwe
Produktionsland: Deutschland, Schweiz
Kinostart: 2012
Laufzeit: 90 Minuten
FSK: 12

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Les Misérables in Concert: The 25th Anniversary

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Nach dem Film “Les Misérables” hatte ich unglaubliche Lust das Musical, gesungen von Profis, zu sehen. Es waren fantastische 3 Stunden mit galaktischem Gesang und einer unglaublichen Bühnenshow. Ein unvergessliches Erlebnis :-)

Seit einem Vierteljahrhundert ist “Les Misérables” unbestreitbar eines der beliebtesten Musicals der Welt. Anlässlich dieses beeindruckenden Jubiläums gab es im Londoner Entertainment-Center The O2 zwei großartige Galavorstellungen vor ausverkauftem Haus. Durch eine Liveschaltung wurden auch zahllose Kinobesucher in aller Welt zu Augen- und Ohrenzeugen dieser spektakulären Aufführung, die sie zu Beifallsstürmen hinriss und zu Tränen rührte.
Die Live-Aufzeichnung dieses außergewöhnlichen Events ist ein atemberaubendes Spektakel mit einem phänomenalen Ensemble internationaler Stars, das von über 500 Künstler und Musiker unterstützt wird.

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Das Schwergewicht

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Unkomplizierte Comedy vom Hollywood Fließband, wenn es für das Gehirn mal sehr einfach sein soll oder einfach was für zwischendurch. Ein Film mit absehbarem Ende und einer sehr flachen Handlung. In der Kategorie Popcorn-Kino schaut sich diese Gehirnschonkost aber gut und flüssig.

Der 42-jährige ehemalige College-Wrestler Scott Voss (Kevin James) verrichtet teilnahmslos seinen Dienst als Biologielehrer an einer dahinsiechenden High-School. Als das dortige Musikprogramm aufgrund von Budgetkürzungen gestrichen zu werden droht und der Musiklehrer Marty (Henry Winkler) entlassen werden soll, fängt Scott damit an, Geld aufzutreiben, indem er einen Nebenjob als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer annimmt. Jeder hält Scott deswegen für komplett verrückt, vor allem die Schulkrankenschwester Bella (Salma Hayek). Doch im Zuge all seiner Bemühungen bekommt Scott etwas, das er nie erwartet hätte: Er wird zur örtlichen Sensation und die gesamte Schule stellt sich geschlossen hinter ihn.

Originaltitel: Here Comes the Boom
Genre: Action, Comedy
Regie: Frank Coraci
Schauspieler: Kevin James, Salma Hayek, Henry Winkler
Produktionsland: USA
Kinostart: 2012
Laufzeit: 101 Minuten
FSK: 12

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Eiskalte Engel

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Eins meiner Superkracher Lieblingsfilme. Ein Film den ich immer und immer wieder anschauen werde. Auf der einen Seite kann ich mich weglegen vor lachen, galaktisch :-)  Sebastian in den Dialogen mit seiner Stiefschwester sind nicht zu toppen :-) Ryan Phillippe spielt den Sebastian überragend, ganz großes Kino :-) Dann haben wir noch die Rolle der Cecile, auch ein Kracher wie sie das naive unerfahrene, aber neugierige Mädchen spielt.

Sebastian zeigt aber im Laufe des Films auch eine Entwicklung, eine Entwicklung die mich zunächst einfach ganz rührig und nachdenklich macht. Dazu die Szene im Kopf wo er in seinem Jaguar zu dem Lied “Colorblind” über die Brücke fährt. Zum Ende des Films muss ich dann einfach nur heulen, weil es einfach super ungerecht und traurig ist. Kurze Zeit später, fast am Ende, kommt dann aber der Moment bei dem ich aus dem Kinosessel springe und laut rufe “Yeah, Cecile du bist die Beste” :-) Am Ende des Films, in der Szene mit Annette, möchte es mich fast zerreißen.

Unvergessen fantastisch im Besonderen aber auch die Musik zu dem Film, einfach toll :-) Wer den Film noch nicht kennt, unbedingt anschauen :-)

Es folgt zunächst der Trailer, die Qualität ist leider schlecht, verfügbar ist im Handel aber eine Grossbildverträgliche DVD-Version.

Danach der ein Video mit dem fantastischen Soundtrack :-)

SpoilerAlarm: Die Videos 3-5 sind Spoiler

Sebastian (Ryan Phillippe) genießt an der High School den Ruf des skrupellosen Verführers. Leider gibt es für ihn keine Herausforderungen mehr. Selbst das Angebot seiner attraktiven Stiefschwester Kathryn (Sarah Michelle Gellar) erscheint ihm reizlos. Um sich an ihrem Ex-Liebhaber (Charlie O’Connell) zu rächen, soll Sebastian dessen neue Freundin, die naive und sexuell unerfahrene Cecile (Selma Blair), verführen. Doch für Sebastian wäre das nur ein Kinderspiel. Er hat eine viel reizvollere Idee. Sein Opfer heißt Annette (Reese Witherspoon). Sie ist die bezaubernde Tochter des Schulrektors und hat in aller Öffentlichkeit ein Keuschheitsgelübde abgelegt. Sebastian soll Annette bis zum Ende der Sommerferien verführen und die Sache mit Cecile so nebenbei erledigen. Gelingt es ihm, erhält er eine Nacht mit Kathryn, der einzigen Frau, die er bisher nicht verführen konnte. Gelingt es ihm nicht, muß er ihr sein heißgeliebtes Jaguar Oldtimer-Cabrio überlassen. Ein gemeines Spiel beginnt, und er ist sich seines Sieges schon sicher – bis er sich in sein Opfer verliebt.
Gefährliche Liebschaften im Manhattan der 90er Jahre: Mit den aufstrebenden Jungstars Sarah Michelle Gellar und Ryan Phillippe in den Rollen des berühmten Intriganten-Paars. Aus Choderlos de LaclosŽ Briefroman von 1782 verfilmte Regie-Novize Roger Kumble die klassische Geschichte über die (selbst-)zerstörerische Lust an der Verführung.
Zeitgemäße Dialoge, sündhaft teure Outfits und das dekadent-luxuriöse High Society-Milieu machen diese vierte Adaption der Literaturvorlage nicht nur zur modernsten, sondern auch zur erotischsten Version.

Genre: Drama
Regie: Roger Kumble
Schauspieler: Ryan Phillippe, Sarah Michelle Gellar, Reese Witherspoon
Produktionsland: USA
Kinostart: 1999
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: 16

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Robot & Frank | Frank Langella | Susan Sarandon | BlitzKritik

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In nicht all zu ferner Zukunft werden Roboter die Pflege von alten Menschen übernehmen die z.B. an Demenz erkrankt sind, soviel ist sicher. Zum anderen ist der Film eine wunderbare Komödie :-) Eine Familie stellt dem an Demenz erkrankten Frank einen Pflegeroboter zur Seite, der sich nur um seine Nahrungsaufnahme, Tabletteneinnahme und die alltäglichen Dinge kümmern soll. (more…)

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Der Geschmack von Rost und Knochen

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Der Geschmack meiner Gedanken. Mein Filmblog in dem ich einfach mal meine Gedanken schreiben darf, so war das gedacht :-) Gastbeiträge zu Filmen die euch egal in welche Richtung bewegt haben, was bedeuten, was ausgelöst haben sind natürlich gerne willkommen :-) Einfach schreiben was man denkt aus Sicht des Betrachters, es einfach raus lassen :-) Gedanken, auch unbequeme, finden unten im Kommentar platz.

Arthouse Filme in einem anspruchsvollen Kontext schaue ich auch, weil sie in der Regel in meinem Gehirn was auslösen. Das Gehirn beginnt die Bilder zu verarbeiten und das erste mal, wie in diesem Fall, geht das sehr gründlich nach hinten los. In der Regel steigt mein Gehirn aber in den Film voll ein, in eine Richtung die sich im Rahmen der vom Regisseur gewollten Parameter bewegt, die er provoziert und auch vom Zuschauer vordert. Eine Gehirnnahrung die auch nach Wochen immer noch wertvoll verfügbar ist. Bilder die auch nach zwei Jahren plötzlich im Kopf sind und es einfach Spass macht.

In diesem Fall waren die Gedanken der Tierfolter an Schwertwalen sehr mächtig in meinem Gehirn. Und ich möchte jetzt bestimmt nicht hören, die werden artgerecht gehalten, das ist absoluter Unsinn. Gehalten werden sie in viel zu kleinen Becken um den Menschen eine Show darzubieten, die für solche Tiere untypisch sind. Es geht hierbei um nichts anderes als um das Geld. Die Natur ausbeuten, koste es was es wolle. Thema ist hierbei im Moment nur das halten von Tieren aus der Familie der Delfine, auch wenn man das Thema, naheliegend, ausweiten könnte. Ich habe in meinem Leben sehr viele Dokumentationen über Natur und Tiere gesehen und auch über das fantastische Jagdverhalten von Schwertwalen. Das sind Bilder aus der Natur die einem nie wieder aus dem Kopf gehen werden. Es gibt in der Natur keine Killer, kein einziges Lebewesen macht sowas zum Spass, es ist die Symphonie der Natur die das Überleben sichert, auch wenn sie zeitweise sehr brutal wirkend in den Ohren scheint.

Der Film erzählt die Geschichte von Stéphanie, die leidenschaftlich gerne Schwertwale foltert, oder sanft ausgedrückt, darbietet. Dabei verliert sie durch einen Angriff eines Schwertwals bei der Show beide Beine. Ich hatte in dem Moment nicht eine Sekunde das Gefühl des Mitleids, keine Spur von Mitgefühl, kein Funke in Richtung ihr helfen zu wollen, kein Verständnis das ihr geholfen wird. Mehr war es das Gefühl das sie sich das wirklich echt verdient hat und ein Schwertwal der das richtige getan hat. Solch ein Mensch hat es nicht verdient in das Leben zurückzufinden, niemals.

Alles beginnt im Norden von Frankreich. Plötzlich findet sich Ali (Matthias Schoenaerts) mit einem fünf Jahre alten Kind in seiner Obhut wieder. Sam ist sein Sohn, doch er kennt ihn kaum. Mittellos und ohne Freunde sucht Ali Zuflucht bei seiner Schwester Anna (Corinne Masiero) an der Côte d‘Azur. Sie bringt die beiden in ihrer Garage unter und nimmt das Kind unter ihre Fittiche, während Ali für eine Sicherheitsfirma arbeitet. Bei einer Schlägerei in einem Nachtclub trifft Ali das erste Mal auf Stéphanie (Marion Cotillard), die im Marineland Killerwale trainiert. Als eine ihrer Shows in einer Tragödie endet, bringt sie ein nächtlicher Anruf erneut zusammen. Als Ali sie wieder sieht, hat die vorher selbstbewusste Frau alle Illusionen verloren. Ali beginnt ihr einfach zu helfen, ohne Mitgefühl oder Mitleid. Und beide finden dadurch zurück ins Leben.

Genre: Drama
Regie: Jacques Audiard
Schauspieler: Marion Cotillard, Matthias Schoenaerts, Armand Verdure
Produktionsland: Frankreich Belgien
Kinostart: 2013
Laufzeit: 120 Minuten
FSK: 12

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Willkommen bei den Sch’tis

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Das Frankreich Komödien in Perfektionen beherrscht , ist ja bekannt. Es ist der besondere Charme der Franzosen der in solchen Filmen immer wieder so toll ist :-) Dieser Film stellt echt alles in den Schatten. Ich habe so derart gelacht, das ich Muskelkater im Gesicht hatte. Ohne Sauerstoffzelt ist bei diesem galaktischen Film einfach nichts zu machen. Wer mal wieder Tränen lachen möchte sollte diesen Film auf keinen Fall verpassen :-)

Der Postbeamte und Südfranzose Philippe Abrams (Kad Merad) wird unfreiwillig in den rauen Norden versetzt – zu den Sch’tis, wie die ‘Ureinwohner’ wegen ihres Dialekts genannt werden. Zwei Welten prallen aufeinander! Schnell merkt Philippe, dass er den Sch’ti-Dialekt zwar überhaupt nicht versteht, die Menschen aber unglaublich herzlich sind.
Allen voran der Postbote Antoine (Dany Boon), der bald sein bester Freund wird. Dazu bereitet ihm seine Frau Julie (Zoé Félix) an den freien Wochenenden im Süden den Himmel auf Erden, und Philippe fühlt sich im barbarischen Norden so glücklich wie nie! Wenn nicht plötzlich Julie auf die Idee kommen würde, sein ‘Leid’ mit ihm teilen zu wollen.

Originaltitel: Bienvenue chez les Ch’tis
Genre: Comedy
Regie: Dany Boon
Schauspieler: Kad Merad, Dany Boon, Zoé Félix
Produktionsland: Frankreich
Kinostart: 2008
Laufzeit: 106 Minuten
FSK: 0

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127 Hours

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Der Film ist selbst nach sehr vielen Monaten plötzlich wieder mit seinen gewaltigen Erinnerungen und Bildern im Gehirn. Aron Ralston liebt das Abenteuer und das Klettern, Arbeitswoche überstanden und ab in den Canyon, Mountainbiken und Klettern. Er kennt sich hier aus und scheint schon oft diese Location besucht zu haben. Ein Ort an dem er in der Menschenleere zu sich selbst finden kann. Abspannen und es mit dem Mountainbike richtig krachen lassen, einfach super. Dabei trifft er direkt auch noch zwei hübsche Mädels, mit denen er kurz klettern und baden geht (wunderbare Location) und mit ihnen, für nach seiner Tour, Kontaktdaten austauscht. Besser könnte das einfach nicht kommen für ihn, denkt man zu diesem Zeitpunkt. Auch wenn er hier bestimmt schon sehr oft solch eine Tour und das Klettern durch die Fellsspalten in fantastischer Art und Weise absolviert hat, passiert es, er rutsch ab und wird eingeklemmt. Ein Moment an dem einem, und bestimmt nicht zum letzten mal in dem Film, der Atem stehen bleibt. Soviel zu den ersten 16 Minuten des Films.

Ab diesem Zeitpunkt beginnen einer der intensivsten Filmminuten die ich je gesehen und mitgefühlt habe. Ich möchte hier keine weiteren Hinweise geben was in den folgenden Minuten passiert in dem Film. Soviel sei auf jeden Fall gesagt. Schaut euch den Film an, er wird euch nie wieder aus dem Kopf gehen. Zu verdanken haben wir dieses im besonderen der schauspielerischen Leistung von James Franco. Es ist eine galaktische Leistung mit welcher Intensität und Authentizität James Franco seine Situation direkt in das Gehirn des Zuschauers transportiert.

Zum Schluss frage ich mich auch nach Monaten noch zu mir selbst “Was hätte ich in diese Lage geraten besser oder anders gemacht” und ich sage “NICHTS”.

‘127 Hours’ ist die wahre Geschichte des Abenteurers und Kletterers Aron Ralston (James Franco), der während einer Tour durch den Bluejohn Canyon Utahs in eine dramatische Situation gerät. Sein Arm wird bei einer Kletterpartie von einem gelösten Felsbrocken in einer isolierten Felsschlucht eingeklemmt. Aron ist allein und hat niemandem eine Nachricht hinterlassen, wo er im Canyon unterwegs ist. Fünf Tage lang hofft er und versucht alles, um sich zu befreien, bis er schließlich erkennt, dass er all seinen Mut zusammen nehmen muss, ….. Während diesen 127 Stunden ruft sich Ralston seine Familie, seine Freunde und die zwei Wanderer (Amber Tamblyn und Kate Mara), die er kurz vor seinem Unfall traf, ins Gedächtnis.

 

Genre: Drama, Thriller, Abenteuer, Biografie
Regie: Danny Boyle
Schauspieler: James Franco, Amber Tamblyn, Kate Mara
Produktionsland: USA, Großbritannien
Kinostart: 2011
Laufzeit: 94 Minuten
FSK: 12

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Soul Surfer

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Eine gefühlsstarke und kraftvolle Liebesbeziehung zwischen dem Meer und seinen Wellen und der Surferin Bethany Hamilton, so könnte man die Beziehung umschreiben. Eines Tages wird diese Beziehung, nach dem sie von einem Hai attackiert wird, auf eine harte Probe gestellt. Es sieht aussichtslos und düster aus und scheint sehr fraglich ob die Beziehung der beiden jemals wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen wird. Bethany nimmt den Kampf auf und die Herausforderung an, auch wenn sie hierbei schmerzliche Niederlagen erleiden muss.  Es ist ein Film zum Daumen drücken und mitfiebern und einem Hoffen bis zur letzten Minute, das die beiden Bethany und das Meer, ihre Leidenschaft wieder aus vollstem Herzen geniesen können. Ich habe zum Schluss bei dem Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, nach dem Aufspringen aus dem Kinosessel, auf jeden Fall laut gerufen “Bitte, Bitte, ja du schaffst es” :-)

 

Die Teenagerin Bethany Hamilton (AnnaSophia Robb) lebt 2003 mit ihren Eltern Tom (Dennis Quaid) und Cheri (Helen Hunt) und ihren zwei Brüdern Noah (Ross Thomas) und Timmy (Chris Brochu) glücklich in Kauai/Hawai. Am 31. Oktober geht Bethany surfen wie fast an jedem Tag und wird von einem Hai attackiert. Ihr Leben ändert sich von diesem Tag an für immer, doch ihr Wille und ihr unerschütterlicher Mut bringt sie schon einige Wochen später wieder ins Meer und auf ihr Surfbrett.

Genre: Drama
Regie: Sean McNamara
Schauspieler: AnnaSophia Robb, Dennis Quaid, Helen Hunt
Produktionsland: USA
Kinostart: 2012
Laufzeit: 106 Minuten
FSK: 6

Webseite von Bethany Hamilton. Empfehlung, erst nach dem Anschauen besuchen.

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Essential Killing

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Zunächst dachte ich so bei mir, nicht schon wieder ein Film mit Gefangenen in orangen Overroals mit schwarzen Säcken über dem Kopf und dazu Folterszenen am Stück. Zum Glück stellen diese Szenen aber nur die Einleitung dar. Vielmehr ist es ein fesselnder Film über einen Mann der auf der Flucht ist und sich durch die Wildnis kämpft. Mit zum Teil verstörenden Bildern in Bezug auf die Beschaffung von Nahrung. Dazu bekommt der Zuschauer eine tolle Kameraarbeit geboten, was besonders wichtig bei dem Film ist, da Mohammed in dem Film keinen Ton spricht.

Mohammed (Vincent Gallo) will leben! Mit aller Kraft kämpft er sich durch die eisige Hölle einer feindlichen Schneewelt, irgendwo in Osteuropa. Amerikanische Soldaten sind ihm dicht auf den Fersen. Sie haben ihn in den Schluchten seiner afghanischen Heimat eingefangen, gefoltert und verschleppt, denn er hat drei von ihnen getötet. Jetzt ist er auf der Flucht. In dieser abweisenden, kältestarren Weite gibt es nur eines: am Leben bleiben. Laufen, sich wärmen, essen, sich verteidigen und töten – immer wieder töten, um nicht zu sterben. Gejagt wie ein wildes Tier kämpft sich der Mann weiter und weiter.

Genre: Thriller, Kriegsfilm
Regie: Jerzy Skolimowski
Schauspieler: Vincent Gallo, Emmanuelle Seigner, Nicolai Cleve Broch
Produktionsland: Polen , Irland , Frankreich , Norwegen , Ungarn
Kinostart: 2011
Laufzeit: 83 Minuten
FSK: 16

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Les Misérables

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Beeindruckend an dem Film sind vor allem die Szenerien und die fantastischen Kostüme und Makeups. Dadurch wird der Film, gerade auf einer großen Leinwand, zu einem Erlebnis für die Augen, bei dem die Bilder nachhaltig im Gehirn gespeichert werden. Und was ist mit den Ohren ? ‘Les Misérables’ ist aber ein Musical mit ergreifenden Texten und fantastischem Gesang, und genau hier hakt es einfach. Bei Menschen die klassischen Gesang studiert haben, müssen sich bei dem hier dargebotenen zum Teil die Fußnägel aufrollen. Ich weiß, das ist etwas gemein in Bezug auf die Schauspieler. Ein Schauspieler ist aber halt kein Sänger. Zu den gesanglichen Leistungen der Schauspieler könnte man auch sagen “Sie haben sich stets bemüht”. Nicht mehr und nicht weniger.

Was im Kopf bleibt sind Bilder ohne Ton.

In Les Misérables verbinden sich zwei der universalsten Sprachen der Welt zu einem einzigartigen Filmereignis. Getragen von der Sprache der Musik setzt Oscarpreisträger Tom Hooper atemberaubende Bilder in Szene. Vor großartiger Kulisse laufen Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Amanda Seyfried, Eddie Redmayne, Aaron Tveit, Samantha Barks, Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen zu schauspielerischer wie gesanglicher Höchstform auf und nehmen den Zuschauer mit auf eine emotionsgeladene Reise ins revolutionäre Frankreich des 19. Jahrhunderts.

Genre: Musical
Regie: Tom Hopper
Schauspieler: Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway
Produktionsland: Großbritannien
Kinostart: 2013
Laufzeit: 158 Minuten
FSK: 12

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Es

es
Hat im Grunde nix mit dem Film zu tun, aber die Tage habe ich mich mal wieder an die vielen vielen fantastischen VHS-Video-Nächte erinnert die wir damals hatten. Es scheint fast so als würde man immer noch das Zurückspulen der Videokassette nach dem Film hören. Eine wirklich geile Zeit :-)

Der Grund, warum ich die Bilder von diesem fantastischen Film, immerhin 23 Jahre her, im Kopf hatte und ihn einfach noch mal sehen musste ist verrückter wie es kaum sein kann. Auch wenn das folgende was ich schreibe sich genau so darstellt, scheint es mir, als ist mir danach das Irrenhaus sicher.

Die Augen beobachten rauchend mit einem Blick aus dem Fenster in der Küche den wunderschönen grünen Steilhang. Automatisch wird der Blick von unten herauf in einer Linkskurve entlang der Planzen die Treppe hinauf geführt. Der Blick oben angekommen und die Treppe endent, bildet sich ein Rahmen, der zum einen aus den Büschen links und rechts besteht und oben durch einen Baum im Hintergrund abgeschlossen wird. In diesem Rahmen steht er nun immer beim rauchen, der Clown Pennywise aus dem Film ‘Es’, 8 Meter weit weg.

Das Böse in Gestalt eines diabolischen Clowns versetzt die kleine Stadt Derry in Angst und Schrecken. Die unheimliche Mordserie reißt nicht ab, bis zum Tod des sechsjährigen Georgie. Ein Tod, der nicht ungesühnt bleiben darf. Sieben Freunde finden sich zusammen, um gegen “Es” anzutreten. 30 Jahre lang glauben sie, das unvorstellbare Grauen besiegt zu haben. Doch dann kehrt “Es” zurück! Bill Denborough und seine Freunde müssen den alten Schwur halten, den sie einst geleistet haben: “Es” zu bekämpfen und das Grauen endlich zu besiegen.”

Genre: Horror
Regie: Tommy Lee Wallace
Schauspieler: Tim Curry, John Ritter, Richard Thomas
Produktionsland: USA
Kinostart: 1990
Laufzeit: 180 Minuten
FSK: 16

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