Die Bienenhüterin

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Die Literaturverfilmung rettet sich mit einer tollen schauspielerischen Leistung gerade noch in die 3 Sterne Wertung. Ein Film mit einem interessanten Plot, dem es aber an Tiefgang fehlt. Vielleicht hätte der Film unter einer anderen Regie sein Ausgangspotenzial besser nutzen können.

Die 14-jährige Lily Owens (Dakota Fanning) kann den tragischen Tod ihrer Mutter einfach nicht überwinden. Um inneren Frieden zu finden und ihrem lieblosen Vater zu entkommen, flieht Lily im South Carolina der frühen 60er Jahre mit ihrer einzigen Freundin in ein kleines Dorf, das schon ihrer Mutter viel bedeutet hat und der Schlüssel zu den Geheimnissen ihrer Vergangenheit ist. Die beiden Mädchen kommen im Haushalt der farbigen Boatwright-Schwestern (Queen Latifah und Alicia Keys) unter. Mit ihrer Bienenzucht haben sich die Frauen um Matriarchin August eine Existenz aufgebaut. Schnell findet Lily in den Schwestern die Familie, die sie sich immer erträumt hat. Doch nicht alle Menschen sehen es gern, dass ein weißes Mädchen bei den Boatwrights lebt.

Genre: Drama
Regie: Gina Prince-Bythewood
Schauspieler: Dakota Fanning, Jennifer Hudson, Queen Latifah, Sophie Okonedo, Alicia Keys, Paul Bettany, Shondrella Avery
Produktionsland: USA
Kinostart: 2009
Laufzeit: 110 Minuten
FSK: 12

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Movie 43

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Um es kurz zu machen. Ein absolut unterirdischer mega Schrott Film. Gehirnamputierter geht es einfach nicht. Der Film darf sich über das eigens im Photoshop gebastelte 0.5 Sterne Icon freuen. Die hat er sich wirklich verdient. Um es in den Worten des Film auszudrücken “Ein Film auf den man genüsslich kacken kann”.

Niemand hätte geglaubt, dass Hugh Jackmans erstes Date mit Kate Winslet derart in die Hose geht. Noch hätte jemand ahnen können, wie weit es Halle Berry bei dem Spiel ‘Wahrheit oder Pflicht’ treiben würde. Oder welchen unkonventionellen pädagogischen Ansatz Naomi Watts und Liev Schreiber in der Kindererziehung vertreten. Diese gnadenlose Komödie ist nichts für schwache Nerven oder einen empfindlichen Magen! Man nehme bewährte Regisseure, stelle ihnen einen brillanten Cast zur Seite, nehme ein paar abgedrehte Scherze, übertrete dabei sämtliche Grenzen jeglicher Art und nehme dann möglichst großen Abstand vom Kunstwerk. ‘Movie 43’ ist kompromisslose und schräge Comedy – und kein Geringerer als Peter Farrelly von den Farrelly-Brüdern (‘Verrückt nach Mary’, ‘Dumm und dümmer’) hatte hier die Finger im Spiel. Gemeinsam mit seinen Regiekollegen schuf er eine der brutalsten, gefährlichsten und respektlosesten Komödien aller Zeiten, die beweist: Hollywoodstars haben einen weitaus derberen Humor, als allgemeinhin angenommen. Umwerfend fies und zum Brüllen komisch.

Genre: Comedy
Regie: Brett Ratner, Bob Odenkirk, Peter Farrelly, Griffin Dunne, Steven Brill, Steve Carr, James Gunn, Elizabeth Banks, Rusty Cundieff, James Duffy, Patrik Forsberg
Schauspieler: Naomi Watts, Halle Berry, Uma Thurman, Kate Winslet, Bobby Cannavale, Liev Schreiber, Kate Bosworth, Gerard Butler, Anna Faris, Kristen Bell, Richard Gere, Hugh Jackman, Chloe Moretz, Christopher Mintz-Plasse, Emma Stone, Elizabeth Banks, Leslie Bibb, Johnny Knoxville, Jason Sudeikis, Seann William Scott
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 90 Minuten
FSK: 16

 

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Young@Heart

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Der Film dokumentiert das von Bob Cilman und Judith Sharpe im Jahre 1982 ins Leben gerufene Projekt young@heart chorus. Es geht dabei um alte Menschen, ca. zwischen 75 und 92, die unter der Anleitung von Bob Cilman Rock, Pop und Punk-Songs singen und mit diesen Songs gemeinsam auf Tournee gehen. Es hat mich zutiefst bewegt mit welcher Leidenschaft die alten Menschen die Songs schmettern. Das war ein unglaubliches Erlebnis wie es intensiver nicht sein kann. Man blickt in die Gesichter der alten Menschen, mit ihrem Gebrechen und ihren Krankheiten, Gesichter die eine Geschichten erzählen und wird einfach nur mitgerissen :-) Es ist so ein fantastisch positives Gefühl, nach dem Film, wie man es einfach nicht in Worte fassen kann. Menschen die nach der sechsten Chemotherapie oder auch mit einem Sauerstoffgerät ausgestattet, singen das es einem du Schuhe auszieht. Spätesten als der “young@heart chorus” im Gefängnis singt und die Kamera die Gesichter der Häftlinge zeigt, müsste ich einfach losheulen, das hat mich sehr bewegt, und ich bin sehr dankbar dafür :-) Mir hat die Dokumentation die Angst vor dem Älterwerden genommen “Never Too Old to Rock” :-)

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‘Young@Heart’ ist ein einzigartiger und ungewöhnlicher Chor von 75- bis 92-Jährigen. Einige der Chorsänger haben beide Weltkriege erlebt und nun bringen sie mit modernen Punk-, Soul- und Rock-Songs von ‘The Clash’ über James Brown bis ‘Nirvana’ weltweit die Säle zum Kochen und die Herzen zum Schmelzen. Regisseur Stephen Walker zeichnet ein hinreißendes Porträt der weißhaarigen Damen und Herren aus Massachusetts. Er begleitet sie während der Proben für ihr neues Programm, bei ihrem bewegenden Auftritt in einem Männergefängnis unmittelbar nach dem Tod zweier Chor-Mitglieder und schließlich beim großen mitreißenden Auftritt vor Tausenden von Zuschauern.

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Genre: Dokumentation, Musik
Regie: Stephen Walker
Produktionsland: Großbritannien
Kinostart: 2008
Laufzeit: 107 Minuten
FSK: 0

ACHTUNG SPOILER, es folgt erst der Trailer, das Video 2-3 ist ein Spoiler !

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The Expendables

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Wenn Sylvester Stallone mit einem Film-Party-Budget von 70 Millionen Dollar die ganzen harten Jungs zu einer Party einlädt, dann wird es laut und es geht da und dort auch schon mal was kaputt 😉  Ein Film in dem sich die Schauspieler so richtig feiern und austoben. Der Film ist einfach eins, ein ganz grosser geiler Spass :-)

Barney Ross (Sylvester Stallone) ist der Anführer der härtesten Söldner-Truppe der Welt: The Expendables. Ihr Leben ist der Kampf. Und dabei vertrauen sie niemandem – nur sich selbst. Lee Christmas (Jason Statham), der ehemalige SAS-Messerexperte, Yin Yang (Jet Li), der Nahkampfspezialist, Hale Caesar (Terry Crews), der Feuerwaffenspezialist, Toll Road (Randy Couture), der Sprengstoffexperte, und der Scharfschütze Gunnar Jensen (Dolph Lundgren) bekommen den Auftrag, sich in ein südamerikanisches Land einzuschleusen, um den dort herrschenden, korrupten Diktator zu eliminieren. Für die ausgebildeten Krieger eigentlich keine große Herausforderung. Doch schon bald stellt sich heraus, dass ihr Auftraggeber ein doppeltes Spiel spielt. Die Expendables geraten zwischen alle Fronten und werden mitten im Kampfgeschehen plötzlich von Jägern zu Gejagten.

Genre: Action
Regie: Sylvester Stallone
Schauspieler: Mickey Rourke, Jason Statham, Eric Roberts, Sylvester Stallone, Jet Li, Dolph Lundgren
Produktionsland: USA
Kinostart: 2010
Laufzeit: 109 Minuten
FSK: 18

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Wolke 9

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Andreas Dresen hat, damals noch in der DDR, eine Fotoserie über alte Leute gesehen. Die Bilder zeigten nackte alte Menschen in ihrer Küche und ihrer Wohnung. Die selbstverständliche Art und Weise die die Personen auf den Bildern zum Ausdruck bringen und ausstrahlen hat ihn dabei fasziniert. Er selbst sagt in einem Interview “Dafür muss man sich nicht schämen”. Ihn das Thema nicht mehr loslassend, hat er sich dann zunächst mit Literatur zu dem Thema Liebe und Sex im Alter beschäftigt. Aufgefallen ist ihm dann schnell, das es zu diesem Thema keinen Film gibt. Damit war die Filmidee geboren, eine Liebesgeschichte zwischen alten Menschen wo das Thema Sex und Leidenschaft nicht draussen bleibt.
Man spürt in diesem Film von Andreas Dresen ganz deutlich die fantastische Art wie er so ein Thema angeht. Die Tatsache das der Film so authentisch wirkt, ist natürlich, das die drei Hauptdarsteller Lust hatten das Projekt mit ihm zusammen umzusetzen. Eben kein Film bei den man einer 70-jährigen ein Drehbuch auf den Tisch wirft, ihr sagt, spiel mal den dritten Frühling und sie einfach nur ihre Rolle runterleiert. Man spürt in dem Film die Zusammenarbeit von Andreas Dresen mit den Darstellern ganz deutlich, das macht es authentisch und genau so ist ihm dieser wunderbare Film gelungen. Ein Film der die Wahrheit zeigt und auch die Tatsache “Das Alter ist nix Schlimmes, Herzen altern nicht”.

Inge geht auf die 70 zu, aber fühlt sich wie 17. Sie hat sich verliebt. In Karl, der wird bald 80. Es ist Leidenschaft. Es ist Sex. Dass ihr das noch einmal passiert, hätte sie nicht gedacht. Eigentlich ist Inge mit Werner verheiratet. Seit 30 Jahren. Sie liebt ihren Mann. Und Karl liebt sie auch.
Die Liebe geht eben ihre eigenen Wege und manchmal braucht es ein bisschen Zeit, bis man weiß, was man will. Aber Zeit, die haben alle drei nicht mehr.

Genre: Romanze, Drama
Regie: Andreas Dresen
Schauspieler: Ursula Werner, Horst Rehberg, Horst Westphal
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2008
Laufzeit: 96 Minuten
FSK: 12

Vielen Dank an Ursula Werner, Horst Rehberg, Horst Westphal und im besonderen Andreas Dresen :-)

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Babel

babel
Ich möchte an dieser Stelle gerne Joachim Kurz von Kinozeit für seine wunderbare Kritik zu dem fantastischen Film loben, treffender kann ein abschliessendes Fazit nicht sein. Der Schmetterlingseffekt hat mich natürlich sofort an die Chaostheorie erinnert. Hierbei beschreibt er die grosse Empfindlichkeit auf kleine Störungen in nichtlinearen dynamischen Systemen. Es geht dabei um kleine Abweichungen die langfristig und unvorhersagbar ein ganzes System verändern. Der Chaostheoretiker Gregor Morfill sagt dazu “Chaos ist überall. Und es funktioniert”.

Abschliessendes Zitat von Joachim Kurz von Kinozeit:
Babel ist ein Film voller Weisheit und Größe, Detailreichtum und Liebe, Schonungslosigkeit und Verständnis für die tiefe Komplexität einer Welt, in der der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Sturm auslösen kann.
Zitat aus der Kritik via Kinozeit von Joachim Kurz

Ein Schuss in der Wüste von Marokko ist das auslösende Moment einer ganzen Kette von Ereignissen, die vier Schicksale von unterschiedlichen Menschen auf drei Kontinenten miteinander verbindet: Da ist ein amerikanischer Tourist, der in Marokko um das Leben seinerschwer verletzten Frau kämpft. Ein mexikanisches Kindermädchen, das verzweifelt versucht, die Grenze mit ihren beiden amerikanischen Schützlingen zu überqueren. Ein taubstummer japanischer Teenager, der gegen den eigenen Vater und dessen mysteriöse Vergangenheit rebelliert. Und zwei kleine Jungs auf der Flucht vor der eigenen Verantwortung. Geschichten und Schicksale, die nur scheinbar keine Verbindung haben.

Genre: Drama, Thriller
Regie: Alejandro González Inárritu
Schauspieler: Brad Pitt, Cate Blanchett, Gael García Bernal
Produktionsland: Frankreich, Mexiko, USA
Kinostart: 2006
Laufzeit: 143 Minuten
FSK: 16

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Monsieur Lazhar

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Kernthema in dem Film Monzier Lazhar ist die Traumatisierung einer Schulklasse nach einem tragischen Ereignis. Hierbei spielt auch die eigene Vergangenheitsbewältigung von Bachir Lazhar, welcher die Klasse übernimmt, eine wesentliche Rolle. Es beginnt ein Prozess des sich gegenseitigen Geben und Nehmens zwischen den Schülern und dem Lehrer.  Ein Prozess der aufzeigt, das sich ein Traumatisierung nicht einfach mit frischer Farbe überstrechen lässt, vielmehr muss das erlebte aufgearbeitet und vor allem darüber gesprochen werden, damit sich keine Schuldgefühle verankern. Der Lehrer Algerier Bachir Lazhar (Mohamed Fellag) und die beiden Kinder Simon (Émilien Néron) und Alice (Sophie Nélisse) spielen ihre Rolle einfach herausragend :-)

Ich war von diesem Film emotional schwer berührt. Ein Meisterhafter Arthouse Film den man unbedingt anschauen sollte. Für mich habe ich durch den Film sehr viel in Bezug auf mich selbst mitgenommen, was mir aber erst beim späteren reflektieren klargeworden ist.

Simon (Émilien Néron) entdeckt sie im Klassenzimmer: seine Lehrerin Martine, mit einem Schal erhängt. Diese menschliche Katastrophe versucht die Schulleitung dann mit einer neuen Zimmerfarbe und einer Psychologin aufzuarbeiten. Und mit einer neuen Lehrkraft, dem Algerier Bachir Lazhar (Mohamed Fellag). Nach einigen vor allem kulturell bedingten Startschwierigkeiten schafft es Bachir immer besser, den Draht zur Klasse zu finden. Dieser fällt es jedoch schwer, die Erinnerung über den Vorfall abzustreifen. Vor allem Simon (Émilien Néron) und Alice (Sophie Nélisse) zeigen sich auffällig. Er reagiert mit Aggressivität, sie versucht den Selbstmord im Unterricht direkt zu adressieren. Bachir gibt sich ein und wird den Kindern eine Stütze – gleichzeitig sind die Kinder für ihn selbst eine Hilfe, denn auch er hat einen schrecklichen Schicksalsschlag zu verarbeiten. Doch über Bachir hängt ein Damoklesschwert: Als politischer Flüchtling ist sein Verfahren immer noch hängig. Wird es abgelehnt, kann Bachir von einem Tag auf den anderen abgeschoben werden…
Eine berührende Reise beginnt, wie sie das Kino schon lange nicht mehr gesehen hat, nach einem Stück von Evelyne de la Chenelière.

Genre: Drama, Comedy
Regie: Philippe Falardeau
Schauspieler: Mohamed Fellag, Sophie Nélisse, Émilien Néron
Produktionsland: Kanada
Kinostart: 2012
Laufzeit: 95 Minuten
FSK: 0

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Cleopatra 1963 – Full-HD

Cleopatra

Etwas in Sorge, ob ich die über 4 Stunden überhaupt durchhalte, hab ich mich gestern an den Film rangetraut. Vorgelegen hat er mir als Blu-ray in einer Digital überarbeiteten Version. Was hier 1963 geleistet wurde ist unglaublich atemberaubend schön, eine Leistung vor der man größte Hochachtung haben muss. Kulissen die noch ein Herz hatten, und nicht der CGI-Schrott. Wenn Cleopatra durch das Tor gezogen wird (kurz im Trailer zu sehen) zieht es einen auf einer Grossbildleinwand echt die Schuhe aus, einfach überwältigend. 4 Stunden die wie im Flug vergehen und einen Kopf voller fantastischer Kostüme und Szenen.

Cleopatra aus dem Jahr 1963 wurde mit vier Oscars ausgezeichnet. Die Produktionskosten beliefen sich auf 44 Mio. Dollar. Bis zum Erscheinen von Avatar 2009 galt Cleopatra mit inflationsbereinigten 300 Mio. Dollar als teuerster Film aller Zeiten.

Im Jahre 48 vor Christus wickelt die ägyptische Königin Cleopatra (Elizabeth Taylor) Julius Cäsar (Rex Harrison) um den Finger, um ihren verlorenen Thron zurückzugewinnen. Nach Cäsars jähem Ende tröstet sie sich mit Antonius (Richard Burton). Der muss zwar aus politischen Gründen die Schwester Octavians heiraten, aber an Cleopatras verführerischen Argumenten zerschellt die Staatsräson. Antonius schenkt ihr Roms Ostprovinzen und nimmt sie zur zweiten Frau – was ihm die Truppen Octavians auf den Hals hetzt.

Genre: Historie
Regie: Joseph L. Mankiewicz
Schauspieler: Elizabeth Taylor, Rex Harrison, Richard Burton
Produktionsland: USA
Kinostart: 1963
Laufzeit: 251 Minuten

Ich habe mich hier für den Blu-ray Trailer entschieden, weil er die fantastische Bildqualität zeigt. Eigentlich mag ich diese dauernden Einblendungen in einem Trailer überhaupt nicht.

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Last Boy Scout

Bruce Willis ist einfach eine mega coole Sau :-) Gestern wieder gebrüllt vor Lachen, einfach galaktisch der Film :-) Eines meiner Liebslingsfilm :-)

“Du bist ausgerutscht, auf den Boden gefallen und dabei landete zufällig dein Schwanz in meiner Frau.”

“Sie kriegt ne 3 auf meiner Fingerscala, d.h. ich würde mir 3 Finger abschneiden, wenn ich sie bumsen dürfte.”

“Leder ?” – “Ja.” – “Was kostet sowas ?” – “Sechs fünfzig.” – “650 Dollar ?” – “Ja.” – “Nur die Hose?” – “Ja.” – “Hat die etwa “nen Fernseher eingebaut?

“Ich kann mich garnicht entscheiden, wer von euch beiden meinem Schwanz am ehesten gleicht…!”

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Bruce Willis und Damon Wayans spielen die Hauptrollen als heruntergekommener Detective und in Ungnade gefallener Quarterback, die Kugeln ausweichen, Sprüche klopfen und auch sonst kräftig austeilen. Wenn es hart auf hart geht, werden sie noch härter. Und komischer. Auf jeden Fall bleiben sie im Spiel. Denn abgerechnet wird zum Schluss in diesem hoch explosiven Kracher der Superlative – noch nie waren die Fäuste schneller und die Schurken am Ende toter als in ‘Last Boy Scout’.

Genre: Action
Regie: Tony Scott
Schauspieler: Bruce Willis, Damon Wayans, Chelsea Field
Produktionsland: USA
Kinostart: 1992
Laufzeit: 106 Minuten
FSK: 18

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Zero Dark Thirty

zdt Die Jagd nach Osama bin Laden hielt die Welt mehr als ein Jahrzehnt lang in Atem. Am Ende spürte ein kleines Team von CIA und Navy SEALs den meistgesuchten Terroristen auf. Jeder Aspekt dieser Untersuchung war geheim. Einige Details sind inzwischen veröffentlicht, die entscheidenden Aspekte der Operation werden jedoch erstmals in diesem Film der beiden Oscar-Preisträger Kathryn Bigelow und Mark Boal enthüllt. ‘Zero Dark Thirty’ (der Titel steht für die militärische Zeitangabe von 0.30 Uhr, jenem Moment, als der Angriff der Navy SEALs begann) ist repräsentativ für eine neue Art von Filmkunst, in der investigatives Drama mit Actionelementen kombiniert wird. Dabei steht die Geschichte von Maya (Jessica Chastain), die die Ermittlung leitet, im Mittelpunkt.

Bei mit wollte der Film einfach nicht zünden, dadurch sehr sehr lange 2,5 Stunden.

Genre: Triller, Action
Regie: Kathryn Bigelow
Schauspieler: Jessica Chastain, Jason Clarke, Joel Edgerton
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 157 Minuten
FSK: 16

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Antichrist

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Lars von Trier ist mit ‘Antichrist’ ein intensivstes Arthouse Kunstwerk gelungen. Eine bessere Besetzung als Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg kann es für diesen Film nicht geben. Charlotte Gainsbourg spielt ihre Rolle so derart intensiv, das es einen echt aus dem Kinosessel katapultiert, einfach grandios :-)  Bebildert wird der Film von einer Meisterhaften Kameraarbeit. Bilder die sich tief ins Gehirn einbrennen.

Ein trauerndes Paar (Charlotte Gainsbourg und Willem Dafoe) zieht sich in ihre einsame Hütte, ‘Eden’, in den Wäldern zurück. Sie kämpft nach dem Tod des kleinen Sohnes mit Trauer und Schuldgefühlen, die in ihr eine Depression hervorrufen. Er ist Psychiater und will sie dort im Wald, vor dem sie sich so sehr fürchtet, therapieren. Doch er muss bald erkennen, dass sehr viel mehr hinter dem Verhalten seiner Frau steckt, und beide stürzen in der Abgeschiedenheit der Hütte in eine Spirale aus Sex und Gewalt.

Genre: Drama
Regie: Lars von Trier
Schauspieler: Willem Dafoe, Charlotte Gainsbourg, Storm Acheche Sahlstrøm
Produktionsland: Frankreich , Italien , Polen , Dänemark , Schweden , Deutschland
Kinostart: 2009
Laufzeit: 108 Minuten
FSK: 18

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Der blutige Pfad Gottes

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Cool, Saugeil, Sauwitzig, Fantastisch, ein Kultfilm Kracher :-) Einfach klasse den nach 8 Jahren wiederentdeckt zu haben. Schon alleine bei der Szene wo der FBI-Agent Paul Schmecker (Willem Dafoe) mit seinem Discman den Tatort analysiert ist zum brüllen komisch. Willem Dafoe (auch bekannt aus Antichrist) spielt die Rolle einfach grandios, ganz grosses Kino. Ein Film der von Anfang bis Ende einen mords Spass macht und den man immer und immer wieder anschauen kann :-)

Boston, am Abend des St. Patrick’s Day. Als die Schläger der Russen-Mafia ihre Lieblingskneipe schließen wollen, setzen sich die Brüder Connor (Sean Patrick Flanery) und Murphy McManus (Norman Reedus) zur Wehr. Zurück bleiben drei tote Russen, und die irischen Jungs gelten plötzlich als Heilige in ihrem Viertel. Während die Polizei vor einem Rätsel steht, hat der exzentrische FBI-Agent Paul Smecker (Willem Dafoe) sehr schnell durchschaut, wer hier mit Brachialgewalt im Namen des Herrn zu Werke geht. Connor und Murphy, tiefgläubig und trinkfest, haben jetzt eine Mission zu erfüllen. Sie wollen mit dem gesamten organisierten Verbrechen der Stadt aufräumen. Das Russen-Syndikat wird direkt im eigenen Hauptquartier erledigt. Und dem Paten der Mafia soll ebenfalls das Blutgericht gemacht werden.

Originaltitel: The Boondock Saints
Genre: Action Thriller
Regie: Troy Duffy
Schauspieler: Willem Dafoe, Sean Patrick Flanery, Norman Reedus
Produktionsland: USA
Kinostart: 2000
Laufzeit: 108 Minuten
FSK: 18

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Gegen die Wand

 

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‘Gegen die Wand’ ist eines der besten und intensivsten Arthouse Filme die ich in der letzen Zeit gesehen habe. Grossartige Hauptdarsteller, besonders Cahit (Birol Ünel) spielt das Alkoholiker-Drogenwrack mit einer unglaublichen Wucht, einfach galaktisch. Eine absolute Meisterleistung für den Fatih Akin auf der Berlinale 2004 mit dem ‘Goldenen Bären’ ausgezeichnet wurde. Wer den Film noch nicht kennt unbedingt anschauen und auch direkt den Film ‘Soul Kitchen’, auch unter der Regie von Fatih Akin’, mit auf die Watchlist schreiben.

Um der Strenge ihres türkischen Elternhauses zu entkommen ist die junge Sibel zu allem bereit. In ihrer Verzweiflung bittet sie den 40-jährigen Alkoholiker Cahit, mit ihr eine Scheinehe einzugehen. Der willigt ein, und für einen kurzen Moment scheint die Rechnung aufzugehen: Sibel gewinnt ihre lang ersehnte Freiheit, und selbst Cahit versucht noch einmal sein verpfuschtes Leben in den Griff zu bekommen. Doch je mehr er sich in die lebensfrohe junge Frau verliebt, desto mehr gerät der alternde Säufer aus dem Gleichgewicht. Und so bewegt sich das ungleiche Pärchen unaufhaltsam auf eine Katastrophe zu.

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Genre: Drama
Regie: Fatih Akin
Schauspieler: Birol Ünel, Sibel Kekilli
Produktionsland: Türkei, Deutschland
Kinostart: 2004
Laufzeit: 121 Minuten
FSK: 12

 

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Alexandre Ajas Maniac

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Besonders gelungen fand ich bei dem Film die Art wie er gefilmt wurde. Fast ausnahmslos sieht man den Film aus der Perspetive des Täters. Ihn selbst bekommt man nur indirekt zu Gesicht wenn er in den Spiegel schaut oder sich sein Gesicht z.B. in der Messerklinge spiegelt. Der Film hat eine tolle Atmosphäre, gerade sein Laden ist einfach klasse in Szene gesetzt. Die Anspielung auf den Film ‘Das Schweigen der Lämmer’ durch das Lied ‘Goodbye Horses’ werte ich für mich als Contra. Ganz einfach weil ich ‘Das Schweigen der Lämmer’ min. 30x mal gesehen habe und ich gedanklich, auch unterstützt durch die Kulisse im Laden, sofort raus war aus dem Film. Des weiteren waren mir die weiblichen Schauspieler, bei dem was der Täter mit ihnen macht, teilweise nicht überzeugend genug. Trotzdem ein recht gelungener Slasher-Film, in dem Leute, die Tipps zum Haare schneiden suchen, mehr so weniger gut aufgehoben sind 😉

Frank ist Besitzer eines Mannequin Ladens. Er lebt ein eher zurückhaltendes und verschlossenes Leben. Doch dies ändert sich, als die junge und hübsche Anna in sein Leben tritt. Für ihre neue Ausstellung wendet sie sich an Frank. Aus dem Treffen entwickelt sich eine Freundschaft. Doch der Schein trügt. Denn unter der Oberfläche verstärkt sich seine geheime Besessenheit. Je länger die Freundschaft anhält, desto heftiger tritt seine Manie zum Vorschein.

Genre:  Horror, Triller
Regie: Franck Khalfoun
Schauspieler: Elijah Wood, Nora Arnezeder, America Olivo
Produktionsland: Frankreich
Kinostart: 2012
Laufzeit: 89 Minuten
FSK: 18

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Dein Weg – The Way

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Ein emotionaler und feinfühliger Film über den um seinen Sohn trauernden Vater Tom Avery (Martin Sheen), der sich auf Pilgerreise über den Jakobsweg begibt. Der Film wirkt mit den fantastischen schauspielerischen Leistungen und der tollen Landschaft sehr authentisch. Ein sehr gelungener Film von Regisseur Emilio Estevez den es sich lohnt anzuschauen :-)

Tom Avery (Martin Sheen) ist ein erfolgreicher Augenarzt aus Kalifornien. Sein Leben abseits der Arbeit beschränkt sich auf Golfspielen im Country Club. Erst ein schicksalhafter Anruf verändert alles: Toms erwachsener Sohn Daniel (Emilio Estevez) ist auf dem Jakobsweg ums Leben gekommen. Im Gegensatz zu seinem Vater hielt es Daniel nie lange an einem Ort aus, ein Nomade, immer bereit Neues zu entdecken und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Um seinen Sohn nun auf seiner letzten Reise zurück nach Hause zu begleiten, setzt sich Tom in das nächste Flugzeug nach Spanien. Dort angekommen, steht er vor seiner bisher größten Aufgabe. Wie soll er die Trauer um seinen Sohn verkraften und warum hatte dieser mystische Ort solch eine unerklärliche Anziehungskraft auf seinen Sohn? Tom begibt sich selbst auf die Suche nach Antworten und er ahnt auch, wo er diese finden wird: entlang des Camino. Ein Unterfangen, in das sich der Einzelgänger zunächst alleine stürzt, nur um schon bald von einer kleinen Truppe schillernder Mitpilger begleitet – und genervt – zu werden. Jeder mit einem eigenen Päckchen beladen, kämpfen sich Tom, die Kanadierin Sarah (Deborah Kara Unger), der mit seinem stetigen Übergewicht belastete Holländer Joost (Yorick Van Wageningen) und der Ire Jack (James Nesbitt) fortan durch skurrile, traurige und herzerwärmende Zeiten.

Originaltitel: The Way
Genre: Drama
Regie: Emilio Estevez
Schauspieler: Martin Sheen, James Nesbitt, Deborah Kara Unger, Yorick Van Wageningen
Produktionsland: USA, Spanien
Kinostart: 2012
Laufzeit: 105 Minuten
FSK: 0

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