Wildes Russland – Naturdokumentation

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Kein Film der Welt ist für mich spannender als eine Naturdokumentation. Die Natur als Regisseur beherrscht alle Genres in Perfektion. Triller, Drama, Action und absolute Schönheit, aber auch Erbarmungslosigkeit .’Wildes Russland’ präsentiert uns eine sechsteilige Serie mit atemberaubenden Aufnahmen. Superlative die das Gefühl beim anschauen der Bilder beschreiben, sind wirklich einfach noch nicht erfunden. Ich habe vor den Tierfilmern und dem was sie hier geleistet haben absolute Hochachtung. Aufnahmen die unter extremsten Bedingungen entstanden sind. Es muss für die Tierfilmer ein nicht beschreibbares fantastisches Gefühl sein, wenn sie das Resultat ihrer Anstrengungen selber anschauen. Ich bin den Tierfilmern, die uns mit ihren Aufnahmen am erlebten teilhaben lassen, unendlich Dankbar :-)

Zitat vom Cover:
Der Kameramann vom Sibirien-Team wurde fast von einem stürzenden Pferd erdrückt. Seine größte Sorge : “Funktioniert die Kamera noch?”

Zahlen, Daten & Fakten:
2,5 Jahre Drehzeit
3,5 Jahre Produktionszeit
5 Koproduktionspartner: NDR, WDR, S4C, National Geographic, Animal Planet
6 Folgen im hochauflösenden HD-Format
10 Kamerateams (Deutschlands renommierteste Tierfilmer und zwei russische Kameraleute)
50 Stunden Flugaufnahmen 600 Stunden Rohmaterial
1.200 Drehtage
100.000 Reisekilometer

Nördlichster Drehort: die Insel Wrangel im arktischen Meer
Südlichster Drehort: Insel Furugelm im Japanischen Meer
Westlichster Drehort: Schutzgebiet Kabardino Balkarsky im Westkaukasus
Östlichster Drehort: die Halbinsel Kamtschatka in der Beringsee
Höchster Drehort: 5 000 Meter über NN am Elbrus im Kaukasus
Niedrigster Drehort: 30 Meter unter NN in der Kaspi-Senke im Kaukasus
Kältester Drehort: minus 50°C in Jakutien
Heißester Drehort: plus 40° C Dagestan

Erstmals gefilmt: Hochlandwisente im Kaukasus, Amur-Tiger am Strand, kämpfende Argalis (größtes Wildschaf der Erde), kämpfende Moschusochsen auf Wrangel, wilde Russische Desmane und die Geburt Europäischer Nerze, Schneekraniche am Nest, Baikalrobben unter Wasser, Riesenfischuhu bei der Jagd, kämpfende Riesenseeadler, Chinesische Weichschildkröten bei der Jagd unter Wasser.

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Kriegerin

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Dieser sehr mutige Film vom Regisseur zeigt die rechtsextreme Szene aus Sicht der Frauenperspektive. Melisa (Alina Levshin) spielt die Hauptrolle der 20-jährigen, die immer tiefer in die rechtsextreme Szene abrutscht. Die herausragende schauspielerische Leistung von Alina Levshin ist es vor allem, die diesen Film absolut sehenswert macht. Alina Levshin spielt die Rolle der Marisa, auf mich wirkend, absolut erschreckend authentisch. Dieses ist besonderen dem Regiseur David Wnendt zu verdanken, der sich mit in der rechtsextremen Szene befindlichen Frauen im Vorfeld unterhalten hat. In einigen Meinungen in verschieden Plattformen hat dieser Film eine sehr schlechte Kritik bekommen, ist es doch die rechtsextreme Szene wie sich der Deutsche nun mal diesen Abschaum vorstellt. Eine Welt voller Gewalt, Hass, Alkohol und einer zutiefst verachtenswerten Ideologie. Aus meiner Sicht hat David Wnendt hier einen sehr wichtigen Film geliefert, der uns einen Einblick in die rechtsextreme Szene liefert, aus Sicht einer Frau, bei in Bezug dessen, was sich wirklich jeden Tag in Deutschland abspielt, noch untertrieben hat. Ein sehr wichtiger Film der seine Auszeichnungen verdient hat.

Es ist aber in Bezug auf Marisa auch ein Film voller Hoffnung. Marisa, die noch ein Herz hat und man am liebsten in die Leinwand springen möchte und sie einfach raus holen möchte. So einfach geht aber ein Exit aus der rechtsextremen Szene nicht. Zurück nach dem Film bleiben verstörende Bilder, unbegreiflich machende, und auch die Tatsache:

“Es ist traurig und erschütternd das es so einen Film in Deutschland überhaupt geben muss !”

Hätte ich Kinder, würde ich keinen Moment zögernd diesen Film mit ihnen anzuschauen. Der Film ist ab 12 Jahre, was auch gut so ist.

Jung, weiblich, rechtsradikal. Marisa (Alina Levshin) ist zwanzig und Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie ‘Skingirl’ tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Svenja (Jella Haase), ein junges Mädchen, stößt zur Clique und geht Marisa gehörig auf die Nerven. Marisa und ihre Clique geraten mit Jamil (Najebullah Ahmadi) und Rasul (Sayed Ahmad) aneinander, zwei jungen Asylbewerbern, die hier in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Ohne es zu ahnen löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles komplett auf den Kopf stellen. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt sich zu ändern, doch der Weg raus wird härter als sie ahnt.

Genre: Drama
Regie: David Wnendt
Schauspieler: Alina Levshin, Jella Haase, Sayed Ahmad Wasil Mrowat
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2012
Laufzeit: 103 Minuten
FSK: 12

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Der letzte schöne Tag

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Ein Film über Trauerbewältigung. Der Blogeintrag enthält Parallelen zu meinem eigenen Leben.

Lars (Wotan Wilke Möhring) und Sybille (Julia Koschitz) sind seit 15 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder, Tochter Maike 14 Jahre (Matilda Merkel) und Sohn Piet 7 Jahre alt (Nick Julius Schuck).

Von einem auf die andere Minute wird ein Mensch aus dem Leben gerissen. In diesem Fall hat die Mutter Sybille den Freitod gewählt. Sie ist auf einmal einfach weg. Das ist eine Situation die ein Mensch in diesem Moment nicht begreifen kann, wo doch alles in der Wohnung so aussieht, als währe Sybille nur mal auf dem Markt gewesen und gleich kommt sie mit dem Auto um die Ecke. Den Tod bestätigt und sicher, schaut man sich um, und alles ist wie immer. Die erste Phase in solch einem Moment ist erst mal das funktionieren. Es steht eine Beerdigung an mit all den 1000 Dingen die geregelt werden müssen. Sowas ist unglaublich anstrengend, eine Situation vor der nächsten Phase, die Trauerbewältigung und das Begreifen, für die in diesem Moment kein Platz ist. Einfach nur nicht nachdenken und erst mal die Beerdigung überstehen. Man will sich ja vor allen den Menschen nicht die Blöße geben. In solch einem Moment hat man im Grunde keinen Bock auf die ganzen Menschen die einem was Gutes sagen wollen, was dann aber auch sehr oft den Schmerz nur noch vertieft. Für Lars den Vater ist die Situation sehr viel schwerer, er hatt ein Sohn, 7, der zu jung ist es zu begreifen, weiterhin eine Tochter, 14, die viel zu früh mit solch einer Situation konfrontiert wird. Ich war 22 Jahre alt als mein Vater mit 51 gestorben ist. Den Verlust zu begreifen hat Jahre gedauert. Der Blogeintrag reflektiert  aber meine Mutter.

Nach der Beerdigung beginnt die Phase der Ruhe und der Selbstfindung,  eine Zeit, die Zeit zum reflektieren lässt. Es ist eine Zeit des Nachdenkens. Irgendwie scheint man es erst dann zu begreifen was passiert ist. Eine Zeit in der tiefste Trauer ausbricht und man auch selbst leicht in Zorn ausbrechen kann. Zorn auch gepaart mit Agressionen, eine Verzweiflung, ein Weg ohne das Ziel zu kennen, bei dem man sich selbst fremd ist.  Ohne Abschied einen Menschen zu verlieren ist unendlich schwer und grausam. Es gibt einfach keine Möglichkeit mehr noch ein Wort zu wechseln. Das letzte Telefonat war die letze Möglichkeit.

Der preisgekrönte Film zeigt genau diese Situation unglaublich authentisch. Für den Zuschaur gibt es bei diesem Film kein entrinnen, keine Nebenschauplätze oder eine Szene zum Durchatmen. Das macht den Film so besonders und ist für mich, der vergleichbares erlebt hat, kaum zum aushalten. Intensiver kann Trauerarbeit ausgelöst durch einen Film nicht sein. Eine Art Therapie in der ich alle Gedanken und Bilder noch einmal erleben und verarbeiten konnte.

Der Film ist unglaublich wichtig für mich, ich war sehr dankbar ihn gesehen zu haben. Besonders dankbar bin ich Wotan Wilke Möhring für seine Leistung sich so in die Rolle reinzudenken und sie zu fühlen.

Von den vielen vielen europäischen Filmen die ich in der 4-5/5 Sterne Liga gesehen habe, ist es der beste Film zu dem Thema.

Die Stimme von Sybille klingt am Telefon eigentlich wie immer. Ihr Mann Lars und die beiden Kinder können nicht ahnen, dass ihr Anruf ein endgültiger Abschied und dieser sonnige Tag im Herbst der letzte unbeschwerte Tag für lange Zeit ist. Denn am selben Abend nimmt Sybille sich das Leben. Sie habe nicht länger gegen den Wunsch zu sterben ankämpfen können, hinterlässt sie in ihrem Abschiedsbrief.
Lars und die Kinder sind wie paralysiert. Doch das Leben muss weiter gehen – die Schule, der Job, der Haushalt, die ganz profanen Dinge. Trauer, Selbstvorwürfe, aber auch Wut auf Sybille sorgen für ein emotionales Wechselbad, auf das niemand vorbereitet ist. Für Lars und die Kinder wird das Leben nie mehr so sein, wie es einmal war.

Genre: Drama
Regie: Johannes Fabrick
Schauspieler: Wotan Wilke Möhring, Matilda Merkel, Nick Julius Schuck, Julia Koschitz
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2013
Laufzeit: 92 Minuten
FSK: 12

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Horton hört ein Hu

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Der große Horten mit einem ganz großen Herz der ein kleines Universum rettet. Ich liebe Animationsfilme, und den tollen Horten konnte ich mir nicht entgehen lassen :-) Manchmal habe ich echt den Eindruck, ich bin selbst noch ein Kind. Ein Film der einfach richtig Spass macht :-)

Elefant Horton hat gemütlich viel Pfunde auf den Rippen und gilt als freundlicher, höchst verlässlicher Zeitgenosse. Der Dschungelbewohner von Nümpels staunt nicht schlecht, als er eines Tages den Hilferuf eines Staubkorns hört. Genau genommen von den winzigen Wesen, die darauf leben: die Hus aus dem Dorf Hu-Heim. Horton beschließt, den kleinen Kreaturen und ihrem Bürgermeister zu helfen – denn die Mini-Welt schwebt in akuter Gefahr.

Genre: Animation
Regie: Jimmy Hayward, Steve Martino
Synchronstimmen: Dany Boon, Jim Carrey, Steve Carell
Produktionsland: USA
Kinostart: 2008
Laufzeit: 86 Minuten
FSK: 0

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Angeklagt – The Accused

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Ein Film in dem Jodie Foster Seite an Seite mit Kelly McGillis spielt, konnte ich mir nicht entgehen lassen. Aufmerksam wurde ich auf den Film als ich mir, nach Filmen mit Jodie Foster suchend, ihre Filmografie angeschaut habe. Ich wollte einmal wieder einen Film mit Jodie Foster sehen in der sie ihr tolles Potenzial einfach entfalten kann, einfach eine Jodie Foster spielen sehen wie ich sie schätze. Und wie soll ich sagen, genau das habe ich auch bekommen in diesem Film, in dem Jodie Foster in der Rolle der Sarah eine vergewaltigte Frau spielt. Jodie Foster spielt hier ihre Rolle jede Minute absolut authentisch und glaubhaft, grossartig. Dazu gibt es ein fantastische Zusammenspiel mit Kelly McGillis, die hier die Staatsanwältin spielt. Jodie Foster hat für die Rolle der vergewaltigten Frau, im Alter von 26 Jahren, ihren ersten Oscar erhalten :-) Ursprünglich war vorgesehen diese Rolle durch Kelly McGillis zu besetzen.

Aus Opfern werden Schuldige – ist Gerechtigkeit Interpretationssache? ‘Angeklagt’ beleuchtet auf ergreifende Weise das individuelle moralische Bewusstsein in einem Gerichtsprozess, in dem die Kriterien der Gerechtigkeit reine Verhandlungssache sind. In ihrer Oscar-prämierten Rolle der Sarah Tobias spielt Jodie Foster eine selbstbewusste junge Frau, die vor Zeugen Opfer einer mehrfachen Vergewaltigung wird. Doch dies ist nur der Anfang ihrer Qual. Plötzlich findet sich Sarah im Kampf gegen das Rechtssystem wieder: Nachdem die Vergewaltiger mit einer geringen Strafe davonkommen, sucht sie gemeinsam mit ihrer Anwältin (Kelly McGillis) Gerechtigkeit in der Anklage gegen die Zeugen der Gewalttat, die sich durch anfeuernde Zurufe als Mittäter schuldig gemacht haben.

Genre: Drama

Regie: Jonathan Kaplan
Schauspieler: Jodie Foster, Kelly McGillis, Bernie Coulson
Produktionsland: Kanada, USA
Kinostart: 1989
Laufzeit: 111 Minuten
FSK: 16

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The Art of Flight 3D

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Eins kann ich euch versprechen, bei dieser Dokumentation über extrem Snowboarder bleibt euch der Atem stehen. Hier kann man Menschen am Limit in unglaublichen Aufnahmen erleben :-) Aber auch wenn man mit Snowboarden nix am Hut hat, sind es diese gewaltigen Aufnahmen der Berge die einfach nur fantastisch sind. Einen Helikopter zu sehen der in diese mächtige Berglandschaft abtaucht, ein erhebendes Gefühl :-)

Travis Rice ist mit einem neuen Snowboardfilm zurück: ‘The Art of Flight’. Der Film zeigt uns atemberaubende Powderruns im Backcountry, spektakuläre Trickkombinationen an den besten Spots der Erde und eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen. Der Traum eines jeden Snowboarders. So auch der Traum von Ausnahme-Rider Travis Rice, der sich mit seiner Crew in seinem neuen Snowboardfilm ‘The Art of Flight’ aufmacht, um das Winterabenteuer seines Lebens zu erleben. Das ultimative Snowboard-Erlebnis, der Film – ein Masterpiece! Einen besseren Snowboardfilm gab es noch nicht und wird es auch in der nächsten Zeit nicht geben. ‘Red Bull’ setzt neue Maßstäbe im Filmbusiness.

Genre: Dokumentation
Regie: Curt Morgan
Schauspieler: Travis Rice, Jake Blauvelt, John Jackson
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 80 Minuten
FSK: 12

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Flashdance

Im Trailer heißt es “Flashdance, ein Film der fetzt”.  Und genau das macht der Film :-) Ich habe die 80er Jahre unglaublich geliebt. Eine tolle Zeit mit einer fantastischen Musik. Der Film ist eine fantastische Reise in 80er, 94 Minuten die richtig Spass machen und für mich einen Kopf voller toller Erinnerungen :-) Ok, das begeisterte Mittanzen bei der Abschlussszene war dann choreografisch auch nur so halb gelungen :-) Bei der zauberhauften Jennifer Beals sah das dann doch gekonnter und unglaublich sexy aus :-) “What a Feeling” :-)

Erzählt wird die Geschichte der 18-jährigen bildhübschen und sehr willensstarken Alex Owens (Jennifer Beals). Tagsüber arbeitet sie als Schweißerin, nachts ist sie Tänzerin in einer benachbarten Bar. Verbissen kämpft sie, um ihre Lebensträume zu erreichen: Sie will mehr Unabhängigkeit, die große Liebe finden und ins ‘Pittsburgh Conservatory of Dance’ aufgenommen werden.


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Genre:  Romanze, Drama
Regie: Adrian Lyne
Schauspieler: Jennifer Beals, Michael Nouri, Belinda Bauer
Produktionsland: USA
Kinostart: 1983
Laufzeit: 94 Minuten

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Ich – Einfach unverbesserlich 3D

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Das war der beste DauerLachFlash an den ich mich erinnern kann. Die Nachbarn haben bestimmt gedacht “Nu isser entgültig komplett durchgeknallt” :-) In dem ich das schreibe und gerade den Trailer gesehen habe geht es wieder los :-) einfach unglaublich fantastisch dieser Film. Der Gru ist ja schon der Hammer cool, aber die gelben Drops erst,  echt grossartig, da hebt es einen vor Lachen aus dem Kinosessel.  Spätestens als die drei Probleme auftauchen, also ‘Margo, Edith, Agnes’ , habe ich echt geglaubt ich brauche ein Sauerstoffzelt :-) Galaktischer kann ein Film nicht sein, einfach grossartig :-)

Inmitten einer farbenfrohen Vorstadtidylle aus gepflegten Gärten und aufgeräumten Anwesen hockt ein schwarzes Haus mit einem verwahrlosten Rasen davor. Hier befindet sich das Geheimversteck des gruseligen Gru, der mit einer Armee kleiner gelber Minions die ganze Welt erobern will. Sein neuester Plan: Er will den Mond klauen! Gefrierstrahler, Schrumpfkanonen und andere wahnwitzige Waffen sollen ihm helfen, jeden Gegner ratzfatz aus dem Weg zu räumen. Als aber drei kleine Waisenmädchen auftauchen, die ihn unbedingt als ihren Papi haben wollen, gerät Grus guter Ruf als Superschurke ernsthaft in Gefahr.

Genre: Animation
Regie: Chris Renaud, Pierre Coffin
Synchronstimmen: Steve Carell, Jason Segel, Russell Brand
Produktionsland: USA
Kinostart: 2010
Laufzeit: 95 Minuten
FSK: 6

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Prinzessinnenbad |Kritik

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Bettina Blümner nimmt uns in ihrer Dokumentation mit in das Leben der in Berlin Kreuzberg heranwachsenden 15-jährigen Teenager Klara, Mina und Tanutscha. Es ist ein intimer und authentischer Blick in ihr Leben den die drei Mädchen hier zulassen. Entstanden ist dieser Film in einer einjährigen Zusammenarbeit von Bettina Blümner mit den Mädchen. Mina sagte in einem Interview ‘Irgendwann haben wir allerdings die Kamera vergessen’, was die Dokumentation so besonders macht. Es sind Bilder die teilweise wie ein Film wirken. Ein intimes Lauschen des Zuschauers in das Liebesleben und die Gedanken in Bezug auf das Erwachsen werden. Drei Teenager die auf dem Weg des Sich-Findens und der Suche nach einem Halt und einer Perspektive in der Gesellschaft sind. Aber auch eine Selbstreflektion in Bezug auf eine strafbare Handlung, bei der eines der Mädchen ganz klar ihre Lektion gelernt hat. Ihr hat es die Augen geöffnet und selbst wirkt sie geradezu Dankbar und Stolz.

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Bettina Blümner hat für diese fantastische Dokumentation auf der Berlinale 2007 den Preis ‘Dialogue en Perspective” bekommen, und dieses sehr zu Recht :-) Es ist ein Film der eben nicht eine Kreuzberg-Mileu-Ausschlachtung ist. Mehr ist es ein Film, bei dem man zu den Mädchen nicht herabschaut, sondern sich auf Augenhöhe mit ihnen begibt.

‘Prinzessinnenbad’ ist ein Film über das Erwachsenwerden und eine Liebeserklärung an die Protagonistinnen Klara, Mina und Tanutscha. Aufgewachsen bei ihren Müttern in Berlin Kreuzberg kennen sich die 15-Jährigen seit ihrer Kindheit. Sie teilen dieselben Interessen, gehen zusammen auf Parties, stehen auf ähnliche Jungs oder verbringen die Tage mit Freunden im Prinzenbad. Eigentlich sind sie unzertrennlich. Doch an der Schwelle zum Erwachsenwerden, fangen die drei Mädchen an, ihre eigenen Wege in der Welt zu suchen: Klara bricht die Schule ab, Mina möchte mit ihrem Freund zusammen sein und Tanutscha fordert von ihrer Mutter mehr Freiheit.

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Genre: Dokumentation
Regie: Bettina Blümner
Personen: Klara, Mina, Tanutscha
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2007
Laufzeit: 92 Minuten
FSK: 12

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Das Schweigen der Lämmer #TheSilenceOfTheLamb

“Das Schweigen der Lämmer” ist mit ca. 30x gesehen der meist gesehene Lieblingsfilm. Einfach der Film :-) Ich erinnere mich noch als währe es gestern gewesen, als ich in Bochum aus dem Kino gekommen bin, einfach unbeschreiblich galaktisch das Gefühl nach dem Film. Anthony Hopkins und Jodie Foster sind eins meiner ungeschlagenen Lieblingsschauspieler seit diesem Tag. Beide ausgezeichnet für ihre Rolle mit einem Oscar, bin ich aber auch sicher, so eine schauspielerische Leistung in Kombination wird es so schnell nicht mehr geben. Dieses haben wir aber auch dem Regisseur Jonathan Demme zu verdanken, der hier ebenfalls einen Oscar erhalten hat :-) Ich vergebe meinen FilmDiamant nicht oft, und noch weniger für Hollywood Film, dieser Film hat es aber einfach von ganzen Herzen verdient :-) Ich Schlumpf aber auch, ein ganz grosses extra Lob, an den Schauspieler der den Psychopaten spielt :-)

Die angehende FBI-Agentin Clarice Starling (Jodie Foster) bekommt einen Spezialauftrag: Mit Hilfe des brillanten Psychiaters Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) soll sie versuchen, einen Serienkiller zu fassen. Die Zeit drängt, denn ‘Buffalo Bill’ hat bereits ein neues Opfer in seiner Gewalt. Was das Team Starling/Lecter zu einem besonderen macht: Lecter ist selbst ein verurteilter Mörder mit kannibalischen Neigungen.

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SPOILER: Das erste Video ist ein Trailer, danach klicken nur die Fan’s :-)

Es reibt sich nu mit der Lotion ein und schaut die Trailer :-)

Genre: Triller
Regie: Jonathan Demme
Schauspieler: Anthony Hopkins, Jodie Foster
Produktionsland: USA
Kinostart: 1991
Laufzeit: 118 Minuten
FSK: 16






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Lars und die Frauen

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Ein meisterhafter Arthouse Film der mich Gestern sehr beeindruckt und mich zum Nachdenken angeregt hat. Was passiert in unserer Gesellschaft mit Menschen die nicht 100% rund laufen, sich psychologisch auffällig verhalten oder einfach anders sind ? Sie werden von uns einfach ausgeblendet oder im schlimmsten Fall einfach weggesperrt. Hilfe haben solche Menschen nicht zu erwarten von unserer Gesellschaft. Es sind halt Verrückte, denen ist nicht zu helfen. In Bezug auf Lars könnte man sagen, es ist ein Perverser der unter Wahnvorstellungen und dazu unter Angst vor kleinstem körperlichen Kontakt leidet. Was aber passiert, wenn sich die Menschen einer ganze Gemeinde in eine Lars-Therapie-Stadt wandelt, in der alle Bürger mitwirken, zeigt dieser Film in fantastischer Art und Weise. Ich könnte mich bei manchen Szenen kaum entscheiden, ob ich lachen oder weinen soll. Es ist auch ein Lars im Wandel der die Film besonders macht und eine gelungenes Ende des Films, für den man dem Regisseur Craig Gillespie danken kann. Ein Arthouse Film bei dem ich auch für mich selbst etwas mitnehmen konnte :-)

Macht Liebe blind? Die Antwort gibt diese schräge, Oscar®-nominierte Außenseiter-Komödie. Sonderling Lars (Ryan Gosling) ist so scheu, dass selbst sein Bruder Gus (Paul Schneider) und seine Schwägerin Karin (Emily Mortimer) kaum Kontakt zu ihm haben. Bis er ihnen überraschend seine Verlobte Bianca vorstellt – für ihn ist sie eine bildschöne Brasilianerin, für seinen Bruder Gus und seine Schwägerin Karin– eindeutig eine lebensgroße Puppe aus Silikon! Irritiert holen sie sich Rat bei der Ärztin Dr. Dagmar (Patricia Clarkson) ein, die eine überraschende Diagnose stellt: Lars kann nur geholfen werden, wenn sie und die ganze Gemeinde Lars’ Freundin behandeln, als sei Bianca tatsächlich lebendig. Ein scheinbar einfacher Plan mit kuriosen Folgen.

Genre: Romanze, Comedy
Regie: Craig Gillespie
Schauspieler: Ryan Gosling, Patricia Clarkson, Emily Mortimer, Paul Schneider
Produktionsland: Kanada, USA
Kinostart: 2008
Laufzeit: 106 Minuten
FSK: 0

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Muxmäuschenstill

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Am Anfang des Films, (Mux)-Teil, war ich von dem Film noch belustigt und komisch erheitert. Im Mittelteil, mäuschen-Teil, wurde ich dann immer stiller und nachdenklicher über unsere Gesellschaft und auch wie sich die Medien in den 9 Jahren, seit dem Film, entwickelt haben. Im letzen Teil, still-Teil, war ich dann komplett still und nachdenklich. Der Film Mux-mäuschen-still bei dem man sich fragt, wer passt nicht in welches Moral-Universum, wir in seins oder er in unseres ?

Herr Mux (Jan Henrik Stahlberg) ist frustriert. Die Gesellschaft ist verkommen, und niemand scheint mehr einen Sinn für Moral und Anstand zu haben. Nicht mit ihm! Er nimmt die Zügel selbst in die Hand, indem er loszieht und an Straftätern jeglicher Art – Schwarzfahrer, Ins-Schwimmbecken-Pinkler, Graffitikünstler, Rote-Ampel-Überquerer usw. usf. – Erziehungsmaßnahmen vollzieht. Bald schafft er es nicht mehr allein, seine Mission zu erfüllen, und so stellt er sich einen Langzeitarbeitslosen (Fritz Roth) ein, der ihn unterstützen und sein Vorgehen auf Video festhalten soll. Gemeinsam versuchen sie fortan, die Gesellschaft besser zu machen. Was komisch beginnt, nimmt allmählich immer ernstere Züge an, denn auch vor Gewalt schrecken Mux und sein Assistent bald nicht mehr zurück.

Genre: Drama
Regie: Marcus Mittermeier
Schauspieler: Fritz Roth, Jan Henrik Stahlberg, Dieter Dost
Produktionsland: Deutschland
Kinostart: 2004
Laufzeit: 89 Minuten
FSK: 16

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Death of a Superhero

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Der Arthouse Film ‘Death of a Superhero – Am Ende eines viel zu kurzen Tages’ hat mich gestern im positiven Sinne sehr überrascht. Der 15-jährige Donald ist unheilbar an Leukämie erkrankt und zeichnet seine innere Welt  in Form von Comicfiguren, bei denen er die Rolle eines Superhelden einnimmt. Es sind düstere Bilder die ihren Weg aus seinem Kopf auf das Papier finden. Bilder die das Thema “Die Angst den Tod im Nacken zu haben” ohne Worte ganz klar und unmissverständlich zur Aussage bringen. Die Integration der Comics in die realen Szenen finde ich sehr gelungen. Ich habe die letzen Monate sehr viele Arthouse Filme gesehen, die sich mit dem Thema Tod und Krankheit beschäftigen. Leicht hätte man hier wiederholt, das Thema Leukämie überbelichten und emotional ausschlachten können, dieses ist hier aber zum Glück nicht so. Sehr gelungen ist die Begegnung zwischen dem anfänglich verschlossenen Donalds und dem Psychologen Dr. Adrian King. Hier findet für beide einen Entwicklung in Sachen das Leben lieben statt, bei der Psychologe und Patient die Stühle tauschen. Eine Veränderung die Adrian neue Kraft und Lebensmut gibt und ihn beflügelt , eine alte Leidenschaft für eine Sache wiederzufinden :-)

Donalds (Thomas Brodie-Sangster) Leben ist chaotisch. Noch komplizierter als das von anderen Jungs in seinem Alter. Klar, mit fünfzehn träumt man von der Traumfrau, von Sex und Abenteuern. Bei Donald ist das nicht anders. Aber er ist krank und seine Uhr tickt. Mit seinem außgergewöhnlichen Zeichentalent schafft er sich mit Filzstift und Marker seine eigene Welt, in der sein muskulöses Alter Ego, ein Superheld, gegen seinen Todfeind, den grausamen ‘Glove’ und dessen sexy Gehilfin ‘Nursey Worsey’ kämpfen muss. Sein Superheld ist zwar unbesiegbar, aber auch außerstande zu lieben. Donalds Eltern schicken ihn zu dem Psychologen Dr. Adrian King (Andy Serkis), ‘Dr. Tod’, wie er ihn nennt. Nach anfänglichem Widerstand öffnet sich Donald langsam Adrian, der ihm mit entwaffnender Offenheit und Ehrlichkeit begegnet und ihn endlich wie einen Erwachsenen behandelt. Und es kommt noch besser: Donald lernt Shelly (Aisling Loftus) kennen, neu an der Schule und so hübsch wie rebellisch. Doch wie viel Zeit lässt ihm seine Krankheit, um die Schmetterlinge im Bauch zu genießen, und wie funktioniert das mit der Liebe überhaupt? Donald beweist , dass es nicht wichtig ist, wie man das Leben verlässt, sondern wie man es lebt. So erobert er das Herz des tollsten Mädchens, schenkt seinem Psychologen etwas von seinem unbändigen Lebensmut, erhält von Tanya (Jessisca Schwarz) eine wichtige Lektion fürs Leben und kommt am Ende eines viel zu kurzen Tages auch mit seinen Eltern (Sharon Horgan und Michael McElhatton) ins Reine. Eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art und eine Liebeserklärung an das Leben selbst.

Genre: Drama
Regie: Ian FitzGibbon
Schauspieler: Thomas Brodie-Sangster, Jessica Schwarz, Andy Serkis
Produktionsland: Irland, Deutschland
Kinostart: 2012
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: 12

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Stirb langsam 5

Wer eine Runde unproblematisches Popcorn-Action-Kino sucht ist hier gut aufgehoben. Einfach ein Film für Popcorn raus und Bierchen dazu. Mir hat direkt zu Anfang das unglaubliche Tempo mit den schnellen Schnitten gut gefallen. Hier fliegen die Trümmer das es nur so kracht :-)
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Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke. Cop John McClane (Bruce Willis) ist wieder zur falschen Zeit am falschen Ort, wo er erneut gefragt ist, um im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auszuhelfen. Diesmal ist der New Yorker Cop in Moskau unterwegs, um seinen Sohn Jack McClane (Jai Courtney), der ihm über die Jahre fremd geworden ist, und den Russen Komorov (Sebastian Koch) zu retten, denen die russische Unterwelt im Nacken sitzt. Zusammen kämpfen sie gegen die Zeit, um einen gefährlichen Machtwechsel in Russland zu verhindern. Ein guter Tag zum Sterben!

Titel: Stirb langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben
Genre: Action
Regie: John Moore
Schauspieler: Bruce Willis, Jai Courtney, Sebastian Koch
Produktionsland: USA
Kinostart: 2013
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: 16

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Die Bienenhüterin

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Die Literaturverfilmung rettet sich mit einer tollen schauspielerischen Leistung gerade noch in die 3 Sterne Wertung. Ein Film mit einem interessanten Plot, dem es aber an Tiefgang fehlt. Vielleicht hätte der Film unter einer anderen Regie sein Ausgangspotenzial besser nutzen können.

Die 14-jährige Lily Owens (Dakota Fanning) kann den tragischen Tod ihrer Mutter einfach nicht überwinden. Um inneren Frieden zu finden und ihrem lieblosen Vater zu entkommen, flieht Lily im South Carolina der frühen 60er Jahre mit ihrer einzigen Freundin in ein kleines Dorf, das schon ihrer Mutter viel bedeutet hat und der Schlüssel zu den Geheimnissen ihrer Vergangenheit ist. Die beiden Mädchen kommen im Haushalt der farbigen Boatwright-Schwestern (Queen Latifah und Alicia Keys) unter. Mit ihrer Bienenzucht haben sich die Frauen um Matriarchin August eine Existenz aufgebaut. Schnell findet Lily in den Schwestern die Familie, die sie sich immer erträumt hat. Doch nicht alle Menschen sehen es gern, dass ein weißes Mädchen bei den Boatwrights lebt.

Genre: Drama
Regie: Gina Prince-Bythewood
Schauspieler: Dakota Fanning, Jennifer Hudson, Queen Latifah, Sophie Okonedo, Alicia Keys, Paul Bettany, Shondrella Avery
Produktionsland: USA
Kinostart: 2009
Laufzeit: 110 Minuten
FSK: 12

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